Veranstaltungskalender


Aktuelles Veranstaltungsprogramm

Das Programmheft wird auf Anfrage kostenlos zugeschickt oder kann als PDF-Datei heruntergeladen werden (siehe seitliche Info-Leiste ganz rechts).
Informationen zu den Öffnungszeiten, Eintrittspreisen und Reservierungen finden Sie hier.


Beobachtungsprogramme der Volkssternwarte

Freitags, 20.30 Uhr, Sternwarte
Fernrohrbeobachtung (nur bei ausreichend klarem Himmel und Dunkelheit!)
Mond, Planeten, Doppelsterne, Galaxien, Sternhaufen und Gasnebel mit eigenen Augen sehen!
Mehr Informationen...   Veranstaltet von den „Freunden der Volkssternwarte Recklinghausen e.V.“

Sonntags, 11.00 Uhr, Urania-Tempel
Sonnenbeobachtung im Urania-Tempel (nur von März bis Oktober, nur bei klarem Wetter!)
Protuberanzen, Sonnenflecken und die Granulation sind im Sonnenteleskop sichtbar.
Mehr Informationen...  Veranstaltet vom Arbeitskreis Volkssternwarte Recklinghausen.

Sonn- und Feiertags von März bis Oktober, Halde Hoheward (ganztägig)
Sonnenbeobachtung auf der Halde Hoheward mit Teleskopen bei der Sonnenuhr (Obelisk)
Ganztägig an Sonn- und Feiertagen bei klarem Himmel von März bis Oktober. Termin auch kurzfristig abrufbar unter 02366-18117-0 beim Besucherzentrum Hoheward.
Veranstaltet von den "Freunden der Volkssternwarte Recklinghausen e.V."


Planetariumsvorführungen und Hörsaalvorträge 2017

[Workshops im Herbst] [November 2017] [Dezember 2017] [Januar 2018] [zurück]


Oktober 2017

Freitag, 27. Oktober, 16.00 Uhr, Planetarium
Geisterstunde im Planetarium (ab 8)
In einer lustig-gruseligen Gespensterstunde wollen wir den Ursachen des Gespensterglaubens auf den Grund gehen. Es zeigt sich: Viele geisterhafte Geschichten und auch Märchengestalten wie Drachen und Wölfe haben etwas mit den Sternen, Finsternissen und Planeten zu tun. von Burkard Steinrücken

Freitag, 27. Oktober, 19.30 Uhr, Planetarium
Live: Werner Deflorian und Hermann Helming „Klangvoll im Dunkeln“ - MÄRCHEN und MARIMBAMUSIK
Eintritt: 12 €, ermäßigt 10 €, Kartenreservierungen unter (02361) 23134
Zwei Künstler, die es verstehen, ihr Publikum durch Worte und Musik zu verzaubern und einen Blick in Märchenwelten werfen lassen. Poetisch zarte Erzählungen wechseln sich ab mit schaurig-schönen Geschichten, denen der Musiker auf feinfühlige und kraftvolle Weise mit seiner Marimba folgt und ihnen dadurch eine neue Dimension verleiht.
Zuhören wird zum entspannten Vergnügen; ein ganz besonderes Erlebnis! Erzählungen: Werner Deflorian, Marimba: Hermann Helming

Montag, 30. Oktober, 17.00 Uhr, Planetarium
Geisterstunde im Planetarium (ab 8)
In einer lustig-gruseligen Gespensterstunde wollen wir den Ursachen des Gespensterglaubens auf den Grund gehen. Es zeigt sich: Viele geisterhafte Geschichten und auch Märchengestalten wie Drachen und Wölfe haben etwas mit den Sternen, Finsternissen und Planeten zu tun. von Burkard Steinrücken

Montag, 30. Oktober, 19.30 Uhr, Planetarium
Mit den Sternen navigieren
Wie orientiert man sich auf See ohne elektronische Hilfsmittel anhand der Gestirne? Die Planetariumsvorführung bietet eine Einführung in die Grundlagen der Astronavigation und der sphärischen Geometrie. von Dr. Burkard Steinrücken

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Workshop im Herbst

Dienstag  7. November, 14. November, 21. November, 28. November,
jeweils 18.00 -20.45 Uhr, Hörsaal

Workshop: „Astronomie & Astrofotografie“
Im Workshop wird vorgestellt, wie man Sonne, Mond, Planeten, Sterne, Nebel und Galaxien am Himmel sehen und fotografieren kann. Die Funktionsweise von Teleskopen wird erklärt und es bleibt genug Zeit, neben den Vortragsteilen auch selber am Teleskop „Hand anzulegen“. Modelle, Bilder und Animationen machen die Astronomie für den Laien verständlich. Die kosmischen Kreisläufe, die unfassbar riesigen Dimensionen und die Position des Menschen als winziger Teil des Kosmos werden erläutert. Wenn das Wetter mitspielt, wird im Anschluss jeweils der aktuelle Sternenhimmel beobachtet und die Astrofotografie mit einer Digitalkamera erklärt. Bitte an warme Bekleidung denken! Teilnehmen kann jeder ab 12 Jahren, keine Vorkenntnisse nötig! (max. 25 Teilnehmer)
Kursleiter: Dr. Tom Fliege, Dortmund
Kursgebühr 50 €, ermäßigt 30 € (beim ersten Termin in bar zu entrichten)
Voranmeldung erbeten unter 02361-23134
Kursdauer: 4 Abende, insgesamt 10 U-Stunden

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November 2017

Donnerstag, 2. November, 11.00 Uhr, Planetarium
Reise durch unser Sonnensystem (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. Wir vergleichen die Planeten miteinander und stellen uns dabei immer die Frage: Könnte es irgendwo im Sonnensystem sonst noch Leben geben? von Karsten Müller

Freitag, 3. November, 16.00 Uhr, Planetarium
Weißt Du, welche Sternlein stehen? (ab 8)
In dieser Vorstellung nimmt uns unser Pilot Major Tom mit auf eine Reise in die Nacht, durch das Jahr, zu den Sternbildern und Planeten. Himmelsneulinge von 8 bis 88 Jahren können hier ganz gemütlich vom Sessel aus unser Sonnensystem und die Sterne kennenlernen, denn das Planetarium ist nicht nur ein Raumschiff, sondern auch eine Zeitmaschine! von Dr. Tom Fliege

Freitag, 3. November, 19.30 Uhr, Planetarium
Der Sternenhimmel des Monats
Entdecken Sie mit uns den aktuellen Sternenhimmel. Lernen Sie die Sternbilder und ihre Geschichten kennen. Erfahren Sie wo und wie die hellen Planeten zu finden sind und welche interessanten Objekte es noch am Firmament zu beobachten gibt. von Axel Fritsch

Montag, 6. November, 19.30 Uhr, Planetarium
Der Sternbild-Kompass über uns - Orientierung in Raum und Zeit mit den Sternbildern
Der gestirnte Nachthimmel bietet uns eine einzigartige Qualität: Mit seiner Hilfe kann man sich leicht orientieren, viel besser noch, als das tagsüber mit der Sonne möglich ist. Die Himmelsrichtungen, die Nachtzeit, die Jahreszeit sowie der Breitenkreis des Beobachtungsportes auf der Erdkugel lassen sich mit den Sternen, den Sternbildern und ihren Bewegungen bestimmen. Seit Urzeiten nutzt der Mensch diese Qualität des Nachthimmels, die Kompass, Uhr, Kalender und GPS vereint. Lernen Sie die Sternbilder und das alte Sternwissen der Menschheit kennen und anwenden! von Dr. Burkard Steinrücken

Dienstag, 7. November, 18.00 - 20.45 Uhr, Hörsaal
Auftaktveranstaltung zum Workshop: „Astronomie & Astrofotografie“
Im Workshop wird vorgestellt, wie man Sonne, Mond, Planeten, Sterne, Nebel und Galaxien am Himmel sehen und fotografieren kann. Die Funktionsweise von Teleskopen wird erklärt und es bleibt genug Zeit, neben den Vortragsteilen auch selber am Teleskop „Hand anzulegen“. Modelle, Bilder und Animationen machen die Astronomie für den Laien verständlich. Die kosmischen Kreisläufe, die unfassbar riesigen Dimensionen und die Position des Menschen als winziger Teil des Kosmos werden erläutert. Wenn das Wetter mitspielt, wird im Anschluss jeweils der aktuelle Sternenhimmel beobachtet und die Astrofotografie mit einer Digitalkamera erklärt. Bitte an warme Bekleidung denken! Teilnehmen kann jeder ab 12 Jahren, keine Vorkenntnisse nötig! (max. 25 Teilnehmer)
Kursleiter: Dr. Tom Fliege, Dortmund
Kursgebühr 50 €, ermäßigt 30 € (beim ersten Termin in bar zu entrichten)
Voranmeldung erbeten unter 02361-23134
Kursdauer: 4 Abende, insgesamt 10 U-Stunden (7., 14., 21. und 28. November)

Mittwoch, 8. November, 19.30 Uhr, Hörsaal
Mit Licht die Welt verstehen
Im Hinblick auf das Verständnis der Welt bietet die Physik ein breites Spektrum von Untersuchungsmethoden an. Sie öffnen Türen, sowohl zu den verborgenen Eigenschaften der kleinsten Bausteine, als auch zu den verborgenen Himmelskörpern tief im Universum. In diesem Vortrag soll die Untersuchung mit Hilfe von Licht vorgestellt werden. Neben den besonderen Eigenschaften, wie dem Welle-Teilchen-Dualismus, lassen sich in der heutigen Wissenschaft die Eigenschaften des Lichts hervorragend auf das jeweilige Experiment anpassen. Zudem bietet die charakteristische Strahlung eines Körpers, wie zum Beispiel die Wärmestrahlung, Hinweise auf deren Aufbau und Eigenschaften. Im Vordergrund steht hierbei die HI-Linie (die sog. "21 cm-Linie") von Wasserstoff, welche Aufschluss über den Aufbau des Universums gibt und mit deren Hilfe die Struktur der Milchstraße vermessen wurde. M. Sc. Felix Godejohann, TU Dortmund

Freitag, 10. November, 16.00 Uhr, Planetarium
Sonne, Mond und Sterne (ab 5)
Der Mond und die funkelnden Sterne leuchten uns in der Nacht. Wie der Himmel sich über uns bewegt und was Planeten sind, wird im Planetarium anschaulich erklärt. von Christian Pokall

Freitag, 10. November, 19.30 Uhr, Planetarium
Die schönsten Sternbilder des Herbstes
Der Herbsthimmel wartet mit vielen schönen Sternbildern auf. Im Planetarium lässt er sich naturgetreu simulieren. Es begegnen uns Tiere, Menschen und antike Götter. Wie verändert sich die Sichtbarkeit der Sternbilder im Laufe der Nacht und im Laufe der Jahreszeiten? Wie erkennt man am Himmel, wenn der Herbst vom nahenden Winter abgelöst wird? von Dr. Burkard Steinrücken

Montag, 13. November, 19.30 Uhr, Hörsaal
Astronautennahrung –  Wie schmeckt´s im Weltall?
Im Weltraum bei Schwerelosigkeit zu speisen, stellt eine besondere Herausforderung an den Astronauten dar. Was aber sind die Anforderungen an Astronautennahrung? Kann man dort oben alles essen? Wie wird das Essen zubereitet? Wie sieht die Zukunft der Astronautenernährung bei Langzeitmissionen aus? Werden die Astronauten auf der ISS demnächst mit einem vom Referenten entwickelten Backofen Brot backen? Und wie funktioniert die Toillette in der ISS? Passend zum Thema gibt es auch eine kleine Kostprobe von Astronautennahrung. Neil Jaschinski, Applied Rocket Technology, Delfgauw NL

Mittwoch, 15. November, 17.00 Uhr, Planetarium
Unser Nachbar der Mond (ab 5)
Die wundersamen Phänomene des Mondes - seine Lichtgestalten, der schnelle Lauf am Sternenhimmel, seine Tagessichtbarkeit und seine Rolle bei Sonnen- und  Mondfinsternissen werden erklärt. Das Fernrohr enthüllt weitere spannende Einsichten - Mondberge und -täler. Wie entstand der Mond und wie formten sich seine Krater- und Gebirgslandschaften? von Burkard Steinrücken

Mittwoch, 15. November, 19.30 Uhr, Hörsaal
Dringend gesucht: Planet Neun - In Verdacht: Sonne verschlingt zwei Supererden und klaut eine dritte
Unser Sonnensystem scheint einzigartig zu sein. Denn typisch für viele andere Exo-Planetensysteme sind „Supererden“ (Planeten mit ca. 10 Erdmassen), die ihre Sonne in sehr geringem Abstand umkreisen. Warum wir keine Supererden haben, erklären nun Computerrechnungen, die die Bewegungen im frühen Sonnensystem rekonstruieren. Demnach ist Jupiter nach innen gewandert und hat dabei viele Kleinplaneten ins innere Sonnensystem geschickt. Damit wurden die damals vorhandenen Supererden so lange bombardiert, bis sie in die Sonne gefallen sind. Doch die hat sich offenbar eine neue Supererde besorgt: Unregelmäßigkeiten in den Bahnen von Kleinplaneten außerhalb der Plutobahn sprechen für die Existenz einer Supererde, die unsere Sonne heute in großem Abstand umkreist. Die berechnete Bahn dieses Planeten Neun deutet darauf hin, dass er nicht von Anfang an Bestandteil unseres Sonnensystems war. Dr. Axel Tillemans, Fachhochschule Aachen

Freitag, 17. November, 16.00 Uhr, Planetarium
Reise durch unser Sonnensystem (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. Wir vergleichen die Planeten miteinander und stellen uns dabei immer die Frage: Könnte es irgendwo im Sonnensystem sonst noch Leben geben? von Karsten Müller

Freitag, 17. November, 19.30 Uhr, Planetarium
Livekonzert von Christine Högl - „Harfenmusik unter dem Sternenhimmel“
Eintritt: 15 €, ermäßigt 13 €, Kartenreservierungen unter (02361) 23134
Wer sinnt nicht gerne unter dem Sternenhimmel mit fantasievoller Harfenmusik verborgenen Wirklichkeiten nach? Die Künstlerin führt mit der keltischen Harfe in eine zauberhafte ‚Anderswelt‘. Abschalten, lauschen, träumen… das ist der Eingang zu den Geheimnissen der Nacht. Die Künstlerin hat ein spezielles Programm für Planetarien ausgearbeitet, das die Stimmungen und Möglichkeiten der Sternenkuppel integrieren. In Högls Arrangement für das „Sternentheater“ wird der stille Zauber eines naturgetreuen, sternenübersäten Firmaments genutzt, worin ab und zu Sternschnuppen, Polarlichter, Sternbilder und Galaxien auftauchen. Högl ist Harfenistin und Komponistin und hat sich mit Live-Konzerten in Planetarien einen Namen gemacht. Für ihre Kompositionen erhielt sie internationale Auszeichnung.

Sonntag, 19. November, 15.00 Uhr, Planetarium
Märchenstunde im Sternenzelt (ab 5)
Mond und Gestirne ziehen vorüber, wenn eine spannende Geschichte die kleinen Gäste in ihren Bann zieht. von Petra Schäper-Beckenbach, Freunde der Volkssternwarte Recklinghausen e.V.

Montag, 20. November, 19.30 Uhr, Hörsaal
Warum nicht Beamen?  Quantenteleportation und andere Kuriositäten der Physik
Welche Visionen aus Science Fiction wie z.B. das "Beamen" haben einen realen Hintergrund in der modernen Physik und sind vielleicht sogar ein echter Anstoß für die Forschung? Kann Science Fiction die Technik z.B. in Transport, Robotik und Computerwesen vorantreiben? - Im Spannungsfeld von Fiktion und Wirklichkeit werden Antworten auf diese Fragen gegeben. von Ben Vetter

Mittwoch, 22. November, 19.30 Uhr, Hörsaal
Der Mond in der Kunst
In der Antike wurden die Naturkräfte mit Göttergestalten identifiziert. Der Mond tritt uns als Göttin Selene oder Jagdgöttin Artemis entgegen - meist mit der Mondsichel gekrönt. Das junge Christentum übernahm diese Darstellung für das Apokalyptische Weib der Offenbarung und später für die Gottesmutter als Mondsichelmadonna. Nur langsam löst sich die Kunst von der anthropomorphen Darstellung des Mondes, ja selbst noch beim Zöllner Henri Rousseau um 1900 trägt der Mond menschliche Züge. Im späten Mittelalter ist der Mond häufig nur noch ein kaum beachtetes Attribut religiöser Bildnisse. Es vergehen viele Jahrhunderte, ehe zum erstenmal das Licht des Mondes die Stimmung einer Szenerie beherrscht, und noch länger dauert es, bis der betrachtende Mensch dem Mond im Bild entgegentritt, wie wir es in den Werken von Caspar David Friedrich beispielhaft antreffen. Eine spannende Ergänzung ist die Frage, ob gar Adam Elsheimer in seiner berühmten Flucht nach Ägypten noch vor Galilei Teleskopbeobachtungen des Mondes zu Papier brachte. Der Impressionismus kann in seinen leichten Bildentwürfen keine innige Beziehung zum Mond aufbauen. Erst als die Farben ihren Tanz beginnen  –  wie bei Turner, Menzel oder Jongkind  – erobert der Mond seine zentrale Stellung in der Bilderwelt zurück. Als dann auch die Formen explodieren, zuerst bei van Gogh und Munch und dann im gesamten Expressionismus, erstrahlt der Mond in vielfacher Symbolkraft. In den Bildern des Surrealismus oder in den Werken Picassos ist der Mond der große Zauberer, und schließlich bindet sogar die New Yorker Avantgarde den Mond in ihre Installationen ein. Prof. Dr. Wilhelm Seggewiß, Daun

Freitag, 24. November, 16.00 Uhr, Planetarium
Streifzug ins All (ab 8)
Wer möchte in einer Stunde quer durchs Universum reisen und dabei allerhand Interessantes sehen? Wie entstehen die Mondphasen und warum wandern die Sterne über den Himmel? Was sind die Besonderheiten der Planeten und was gibt es hinter den Grenzen des Sonnensystems? von Klaus Porr

Freitag, 24. November, 19.30 Uhr, Planetarium
Farben einer Nacht - Eine literarische Nachtwanderung
Faszination und Grauen spiegeln sich gleichermaßen in den Erzählungen und Liedern der Menschen, wenn sie ihre nächtlichen Erlebnisse und Gedanken in Worte und Töne kleiden sollen. Gesänge in Dur und Moll, Liebes- und Horrorgeschichten kommen in all ihren Facetten zum Vorschein. Schier unerschöpflich ist die Palette der Farbtöne, mit denen Bewusstsein und Unterbewusstsein in den magischen Stunden zwischen Sonnenauf- und –untergang ihre erstaunlichen Bilderwelten auf imaginäre Leinwände pinseln.
Das Rezitationsprogramm Farben einer Nacht verwebt Texte, die aus Interviews mit Menschen im Alter zwischen sieben und dreiundachtzig Jahren entstanden, mit Lyrik und Gesangstexten aus neun Jahrhunderten. Sie alle künden vom Segen und Schrecken der Nacht, spiegeln Freud, Leid, Ängste, Sehnsüchte und Hoffnungen.
Rezitation: Veronika Maruhn und Jörg Maria Welke
Planetarium und Fotografie: Wolfgang Bischof
Dauer: 90 Minuten, keine Pause

Montag, 27. November, 19.30 Uhr, Hörsaal
Enttarnung entlegener Welten - Ein Späher im Kuiper-Gürtel
Im Jahr 2015 erreichte die Sonde New Horizons ihr erstes Ziel - den Zwergplaneten Pluto und seinen Begleiter Charon im Kuiper-Gürtel. Seit dem Pluto-Vorbeiflug dringt die Sonde tiefer in den Kuiper-Gürtel vor, jenen Bereich des Sonnensystems jenseits der Neptunbahn, in dem sich zahllose Kleinplaneten und noch unentdeckte Zwergplaneten aufhalten. Die Mission widmet sich jetzt der Erkundung von weiteren Kuiper-Belt-Objekten, von denen Nahaufnahmen erstellt werden sollen. Auch nach neuen Monden und Ringen wird gefahndet. Schließlich wird auch die Heliosphäre im Bereich des Kuiper-Gürtels vermessen, bis die Sonde die Heliopause, den Rand des Sonnensystems erreicht. von Christian Pokall

Mittwoch, 29. November, 17.00 Uhr, Planetarium
Sonne, Mond und Sterne (ab 5)
Der Mond und die funkelnden Sterne leuchten uns in der Nacht. Wie der Himmel sich über uns bewegt und was Planeten sind, wird im Planetarium anschaulich erklärt. von Christian Pokall

Mittwoch, 29. November, 19.30 Uhr, Hörsaal
Luther, Melanchthon und die Sterne - Astrologie in der Reformationszeit
von Dr. Burkard Steinrücken
Die Veranstaltung fällt aus.

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Dezember 2017

Freitag, 1. Dezember, 16.00 Uhr, Planetarium
Weißt Du, welche Sternlein stehen? (ab 8)
In dieser Vorstellung nimmt uns unser Pilot Major Tom mit auf eine Reise in die Nacht, durch das Jahr, zu den Sternbildern und Planeten. Himmelsneulinge von 8 bis 88 Jahren können hier ganz gemütlich vom Sessel aus unser Sonnensystem und die Sterne kennenlernen, denn das Planetarium ist nicht nur ein Raumschiff, sondern auch eine Zeitmaschine! von Dr. Tom Fliege

Freitag, 1. Dezember, 19.30 Uhr, Planetarium
Der Sternenhimmel des Monats
Entdecken Sie mit uns den aktuellen Sternenhimmel. Lernen Sie die Sternbilder und ihre Geschichten kennen. Erfahren Sie wo und wie die hellen Planeten zu finden sind und welche interessanten Objekte es noch am Firmament zu beobachten gibt. von Axel Fritsch

Sonntag, 3. Dezember, 15.00 Uhr, Planetarium
Märchenstunde im Sternenzelt (ab 5)
Mond und Gestirne ziehen vorüber, wenn eine spannende Geschichte die kleinen Gäste in ihren Bann zieht. von Petra Schäper-Beckenbach, Freunde der Volkssternwarte Recklinghausen e.V.

Montag, 4. Dezember, 19.30 Uhr, Planetarium
Klang und Stille 2 - Raum für Licht – Geburt
Begleitet von spirituellen Gesängen, kraftvollen Mantras und Liedern, die von Licht und Liebe erzählen, dürfen Sie den Anblick des Sternenhimmels und eindrucksvolle Bilder unseres Weltenraumes genießen. Entspannen und Loslassen kann dann Raum für Licht schaffen. Musikprogramm von Klaus Martin Rösler

Mittwoch, 6. Dezember, 19.30 Uhr, Hörsaal
Plasma im Sonnensystem
Unser Sonnensystem - also die Sonne selbst, ihre Planeten und der umgebende Weltraum - ist durch Materie im Plasmazustand dominiert. Ein "Plasma" wird neben den Begriffen "Festkörper", Flüssigkeit" und "Gas" häufig als "vierter Aggregatzustand" der Materie bezeichnet, was eine Analogie zur altgriechischen Einteilung der Materie in "Feuer", "Erde", "Wasser" und "Luft" nahe legt. Im Vortrag werden verschiedene Plasmen des Sonnensystems vorgestellt: Das "Sonnenfeuer", der hunderttausend Grad heiße Sonnenwind, dem interplanetare Raumsonden und Astronauten ausgesetzt sind, oder auch die energiereiche kosmische Strahlung. Es wird erläutert, warum ein Verständnis dieser Plasmen sowohl für die Grundlagenphysik als auch für die Vorhersage des so genannten Weltraumwetters und Weltraumklimas, also unserer astrophysikalischen Umweltbedingungen, bedeutsam ist. PD Dr. Horst Fichtner, Uni Bochum

Freitag, 8. Dezember, 16.00 Uhr, Planetarium
Sonne, Mond und Sterne (ab 5)
Der Mond und die funkelnden Sterne leuchten uns in der Nacht. Wie der Himmel sich über uns bewegt und was Planeten sind, wird im Planetarium anschaulich erklärt. von Christian Pokall

Freitag, 8. Dezember, 19.30 Uhr, Planetarium
1000 Sterne über Recklinghausen
Im Planetarium lässt sich der Sternhimmel über Recklinghausen naturgetreu simulieren und mit den Sternbildfiguren überblenden. Es begegnen uns Tiere, Menschen und antike Götter. Welche besonders hellen Sterne fallen auch am aufgehellten Nachthimmel Recklinghausens noch gut auf, und wie sähe der Himmel aus, wenn es bei uns keine Lichtverschmutzung gäbe? Wie sah der Sternenhimmel vor 1000 Jahren über Recklinghausen aus? – Mit dem Planetarium lässt sich dieser Frage nachgehen und die Antwort zeigen. von Dr. Burkard Steinrücken

Montag, 11. Dezember, 19.30 Uhr, Hörsaal
Himmelszeichen in der Bibel und was die Astronomie dazu sagt
Stillstand der Sonne im Tale Gideon, Vision des Propheten Ezechiel, Stern von Bethlehem, Schöpfungsbericht u.a. - Sind die biblischen Berichte über außergewöhnliche Himmelserscheinungen wörtlich gemeint? Was kann die Astronomie zur Klärung dieser Frage beitragen? von Dr. Burkard Steinrücken

Mittwoch, 13. Dezember, 17.00 Uhr, Planetarium
Wir suchen den Weihnachtsstern (ab 6)
In der Bibel steht, dass Jesu Geburt von einem Stern angekündigt wurde. Gab es diesen Stern wirklich, oder welche andere Erscheinung könnte den Weisen aus dem Morgenland den Weg zur Krippe angezeigt haben? von Burkard Steinrücken

Mittwoch, 13. Dezember, 19.30 Uhr, Hörsaal
Der kleine Unterschied! - Materie gegen Antimaterie und die Folgen für unser Universum
Materie und Antimaterie: Welten prallen aufeinander. In der kosmischen Vernichtungsschlacht zwischen Materie und Antimaterie kurz nach dem Urknall ist ein winziger Rest Materie übrig geblieben, der unser heutiges Universum ausmacht. Woher kommt dieser Materieüberschuss, wo doch im Urknall keine Materie direkt entstanden sein kann? Die Teilchenphysiker versuchen - zuletzt durch Experimente am LHC am CERN in Genf - der Ursache für diesen Unterschied auf die Spur zu kommen. Im Vortrag werden diese Experimente vorgestellt und der derzeitige Forschungsstand zur Frage des Materie-Antimaterie-Unterschieds erläutert. Prof. Dr. Bernhard Spaan, TU Dortmund

Freitag, 15. Dezember, 16.00 Uhr, Planetarium
Reise durch unser Sonnensystem (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. Wir vergleichen die Planeten miteinander und stellen uns dabei immer die Frage: Könnte es irgendwo im Sonnensystem sonst noch Leben geben? von Karsten Müller

Freitag, 15. Dezember, 19.30 Uhr, Planetarium
Livekonzert: Silent Punch – Live im Planetarium - Lagerfeuer-Atmosphäre unter dem Sternenhimmel
Eintritt: 12 €, ermäßigt 10 €, Kartenreservierungen unter (02361) 23134
Begleiten Sie den Silent Punch, die Akustikversion von punch'n'judy, bei einer musikalischen Reise durch die Welt der Elfen, Kobolde, oder auch Piraten und lassen Sie die musikalischen Arrangements unter dem Sternenhimmel auf sich wirken. Dargeboten wird Crossover-Folk der leisen Art, mit Viola, Low Whistle, Gitarren und Gesängen, mitten in dieser einzigartigen Kulisse. Tauchen Sie in die Vorstellung ein, direkt unter dem nächtlichen Himmel, am noch leicht rötlich glühenden Feuer, den magischen Klängen zu lauschen. Lassen Sie sich unter dem Sternenzelt verzaubern.

Sonntag, 17.Dezember, 15.00 Uhr, Planetarium
Märchenstunde im Sternenzelt (ab 5)
Mond und Gestirne ziehen vorüber, wenn eine spannende Geschichte die kleinen Gäste in ihren Bann zieht. von Petra Schäper-Beckenbach, Freunde der Volkssternwarte Recklinghausen e.V.

Montag, 18. Dezember, 19.30 Uhr, Planetarium
Astronomie für Einsteiger - Sterne, Planeten und ihre Bewegungen
Wie bewegt sich das Himmelsgewölbe, welche Sternbilder sind momentan gut sichtbar und wo stehen die Planeten? - Diese Vorführung richtet sich an Einsteiger, die sich eine anschauliche Erläuterung der Himmelskunde wünschen. Fragen Sie ruhig nach! Planetariumsvorführung von Karsten Müller

Mittwoch, 20. Dezember, 17.00 Uhr, Planetarium
Wir suchen den Weihnachtsstern (ab 6)
In der Bibel steht, dass Jesu Geburt von einem Stern angekündigt wurde. Gab es diesen Stern wirklich, oder welche andere Erscheinung könnte den Weisen aus dem Morgenland den Weg zur Krippe angezeigt haben? von Burkard Steinrücken

Mittwoch, 20. Dezember, 19.30 Uhr, Hörsaal
Die Suche nach der zweiten Erde - Der Stand der Forschung und ein wenig Science-Fiction
Welche Rahmenbedingungen wären für eine „zweite Erde“ erforderlich? Wie müsste die kosmische Umgebung aussehen und welche Nachbarsterne wären akzeptabel? Von welchem Sterntyp sollte die Sonne der neuen Erde sein? Müsste sie massearm oder massereich sein? Gäbe es Probleme in Doppel- oder Mehrfachsternsystemen? Und schließlich der Planet selbst: welche Voraussetzungen müsste er erfüllen? Kämen Monde für eine Besiedlung in Frage? Und welche Folgen hätte es, wenn nur ein Parameter deutlich von den irdischen Bedingungen abweichen würde, z.B. die Rotationsdauer? Diese Fragen werden anschaulich behandelt und über den aktuellen Stand der Exoplanetenforschung wird berichtet. von Andrea Schriever und Andreas Bügler, Sternfreunde Münster

Freitag, 22. Dezember, 16.00 Uhr, Planetarium
Streifzug ins All (ab 8)
Wer möchte in einer Stunde quer durchs Universum reisen und dabei allerhand Interessantes sehen? Wie entstehen die Mondphasen und warum wandern die Sterne über den Himmel? Was sind die Besonderheiten der Planeten und was gibt es hinter den Grenzen des Sonnensystems? von Klaus Porr

Freitag, 22. Dezember, 19.30 Uhr, Planetarium
Der Stern von Bethlehem
Welches Himmelsereignis könnte die Weisen aus dem Morgenland zu ihrer Reise nach Bethlehem veranlasst haben? War es ein Komet oder eine Supernova? Oder handelt es sich um eine Planetenkonstellation, welche sich astrologisch deuten ließ? Dr. Burkard Steinrücken

Freitag, 29. Dezember, 16.00 Uhr, Planetarium
Sonne, Mond und Sterne (ab 5)
Der Mond und die funkelnden Sterne leuchten uns in der Nacht. Wie der Himmel sich über uns bewegt und was Planeten sind, wird im Planetarium anschaulich erklärt. von Christian Pokall

Freitag, 29. Dezember, 19.30 Uhr, Planetarium
Musik im Sternenzelt
Lassen Sie die Seele baumeln und genießen Sie den Anblick des bewegten Sternhimmels zu meditativen Klängen. Faszinierende Effekte und Lichtbilder vervollständigen das Sinneserlebnis. Musikprogramm von Christian Pokall

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Januar 2018

Mittwoch, 3. Januar, 17.00 Uhr, Planetarium
Reise durch unser Sonnensystem (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. Wir vergleichen die Planeten miteinander und stellen uns dabei immer die Frage: Könnte es irgendwo im Sonnensystem sonst noch Leben geben? von Karsten Müller

Mittwoch, 3. Januar, 19.30 Uhr, Hörsaal
Wurde die Mondlandung in geheimen Filmstudios gefälscht?
Hat die NASA die Mondlandungen in Filmstudios in der Wüste von Nevada gefälscht, um der Weltöffentlichkeit einen Sieg im Wettlauf zum Mond vorzutäuschen? - Verschwörungstheoretiker halten verbissen an dieser Behauptung fest und legen vermeintliche Fälschungsbeweise vor, ignorieren dabei aber einfache Vernunftsüberlegungen und neues Bildmaterial von der Mondoberfläche. Angeblich soll die Fälschungsbehauptung durch das von der NASA veröffentlichte Bildmaterial der Mondfahrer bewiesen werden. Kann das stimmen? von Dr. Burkard Steinrücken

Donnerstag, 4. Januar, 11.00 Uhr, Planetarium
Sonne, Mond und Sterne (ab 5)
Der Mond und die funkelnden Sterne leuchten uns in der Nacht. Wie der Himmel sich über uns bewegt und was Planeten sind, wird im Planetarium anschaulich erklärt. von Burkard Steinrücken

Freitag, 5. Januar, 16.00 Uhr, Planetarium
Weißt Du, welche Sternlein stehen? (ab 8)
In dieser Vorstellung nimmt uns unser Pilot Major Tom mit auf eine Reise in die Nacht, durch das Jahr, zu den Sternbildern und Planeten. Himmelsneulinge von 8 bis 88 Jahren können hier ganz gemütlich vom Sessel aus unser Sonnensystem und die Sterne kennenlernen, denn das Planetarium ist nicht nur ein Raumschiff, sondern auch eine Zeitmaschine! von Dr. Tom Fliege

Freitag, 5. Januar, 19.30 Uhr, Planetarium
Der Sternenhimmel des Monats
Entdecken Sie mit uns den aktuellen Sternenhimmel. Lernen Sie die Sternbilder und ihre Geschichten kennen. Erfahren Sie wo und wie die hellen Planeten zu finden sind und welche interessanten Objekte es noch am Firmament zu beobachten gibt. von Axel Fritsch

Montag, 8. Januar, 19.30 Uhr, Planetarium
Klang und Stille 3 - Ein Licht - Einheit
Der Klang magischer Mantras und spiritueller Lieder dieser Welt führt uns in die Stille. In der Entspannung können wir loslassen und das Bewusstsein für diesen Kosmos öffnen. In dieser Stille können wir eine Ahnung vom Wesen allen Seins bekommen. Vielleicht mögen wir spüren, dass wir in all unserer Verschiedenheit doch anfänglich und letztendlich EINS sind. Alle Farben sind EIN Licht. Musikprogramm von Klaus Martin Rösler

Mittwoch, 10. Januar, 19.30 Uhr, Hörsaal
Das inflationäre Universum
Das Universum hat sich kurz nach dem „Big Bang“ über um etwa 50 – 70 Zehner-potenzen ausgedehnt und dabei eine Größe erreicht, welche das heutige sichtbare Universum winzig erscheinen lässt! Die Theorie des „Big Bang“ mit Inflation ist die einzige Theorie, welche mit allen Beobachtungsgrößen nicht nur im Einklang steht, sondern diese auch konsistent richtig beschreibt und überprüfbare Vorhersagen macht. Zunächst werde ich einige Worte verlieren über das, was die Physik in ihrer grundlegenden Struktur ist, nämlich eine „beschreibende“ Wissenschaft und keine „erklärende“ Wissenschaft. Das bedeutet: Entwicklung von Modellen auf der Grund-lage von Beobachtungen, welche dann überprüfbare Vorhersagen machen. Im Anschluss werde ich Sie mitnehmen auf eine Zeitreise in die Vergangenheit, wobei „Zeit“ und „Entfernung“ synonyme Begriffe sind. Ich werde erläutern, was Supernovae, was die Elementhäufigkeiten, die kosmische Hintergrundstrahlung oder die Expansion des Universums uns über die Struktur des Universums verraten. Wir werden die Fragen stellen, warum es nachts eigentlich dunkel ist, die Winkelsumme im Dreieck 180° beträgt, es so viel mehr Photonen (Licht) als massebehaftete Materie gibt, warum die kosmische Hintergrundstrahlung aus allen Richtungen gleich ist, die Temperatur des Universums 2,71 Grad Kelvin beträgt, was im Universum drin ist, und insbesondere auch „was soll das alles?“. Uns werden Namen begegnen wie Olbers, Gauß, Maxwell, Einstein, Friedmann, Lemaitre, … und Woody Allen. Prof. Dr. Dieter Frekers, Universität Münster

Freitag, 12. Januar, 16.00 Uhr, Planetarium
Sonne, Mond und Sterne (ab 5)
Der Mond und die funkelnden Sterne leuchten uns in der Nacht. Wie der Himmel sich über uns bewegt und was Planeten sind, wird im Planetarium anschaulich erklärt. von Christian Pokall

Freitag, 12. Januar, 19.30 Uhr, Planetarium
Die schönsten Sternbilder des Winters
Der Winterhimmel wartet mit vielen schönen Sternbildern auf. Im Planetarium lässt er sich naturgetreu simulieren und mit Sternbildfiguren überblenden. Es begegnen uns Tiere, Menschen und antike Götter. Wie verändert sich die Sichtbarkeit der Sternbilder im Laufe der Nacht und im Laufe der Jahreszeiten? Wie erkennt man am Himmel, wenn sich er Winter neigt und bald wieder von einem neuen Frühling abgelöst wird? von Dr. Burkard Steinrücken

Montag, 15. Januar, 19.30 Uhr, Hörsaal
Reise zum Mond - Raumfahrtfantasien von gestern und heute
Die Menschheit war schon einmal auf dem Mond und will auch wieder dorthin. Wie wurden die damaligen Mondflüge realisiert und wie stellen wir uns die Rückkehr zum Mond heute vor? Was davon ist schon umgesetzt? Der Vortrag gibt einen Einblick in die Raumfahrttechnik der Mondflüge und behandelt den aktuellen Stand der neuen Mondfahrt-Vorhaben. Wird bald eine deutscher Astronaut den Mond umrunden? von Neil Jaschinski, Applied Rocket Technology, Delfgauw NL

Mittwoch, 17. Januar, 17.00 Uhr, Planetarium
Das Bilderbuch des Sternenhimmels (ab 5)
Wie kamen die vielen Sternbilder an den Himmel? Wo stehen sie und was bedeuten sie? Sternvorführung für Sternfreundinnen und -freunde von 5 bis 105 Jahren von Burkard Steinrücken

Mittwoch, 17. Januar, 19.30 Uhr, Hörsaal
Der Mond und die Sterne im Kunstwerk - Künstler malen den Kosmos – etwa richtig?
Berühmte Künstler wandten den Blick zum Himmel und bannten den Mond und die Sterne auf ihre Bilder. Sind ihre Darstellungen - bewusst oder unbewusst – astronomisch richtig ausgeführt worden? Anhand von Bildern von Caspar David Friedrich, William Turner, Adam Elsheimer, Carl Spitzweg, Ludwig Richter, Edward Munch, Salvador Dali u.a. werden diese Fragen diskutiert. Über das Kunsterlebnis hinaus erfahren Sie in diesem Bildvortrag interessante Dinge über den Mond und die Bewegung der Sterne. von Dr. Burkard Steinrücken

Freitag, 19. Januar, 16.00 Uhr, Planetarium
Reise durch unser Sonnensystem (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. Wir vergleichen die Planeten miteinander und stellen uns dabei immer die Frage: Könnte es irgendwo im Sonnensystem sonst noch Leben geben? von Karsten Müller

Freitag, 19. Januar, 19.30 Uhr, Planetarium
Livekonzert: Werner Worschech „Sternenzelt und Sphärenklänge“
Eintritt: 12 €, ermäßigt 10 €, Kartenreservierungen unter (02361) 23134
Seit mehr als zwei Jahrzehnten mit Klang und Obertönen unterwegs, wurde Werner Worschech besonders durch seine Fähigkeit bekannt, meditative, frei fließende, sich ständig verdichtende und wieder auflösende Klanggebilde von beeindruckender Intensität zu erzeugen. Er entführt seine Zuhörer mit obertonreichen Instrumenten und seiner sanften, tief gehenden Stimme in die Welt des Lauschens und somit zu sich selbst.

Montag, 22. Januar, 19.30 Uhr, Planetarium
VERKEIMT UND WELK - Ein satirisch-literarischer Streifzug durch den Kosmos medizinischer (Fehl)Leistungen
Rasender Puls, Kollaps, plötzlicher Herztod und Burn-Out – auch im All herrschen Siechtum und Verderben, wo man nur hinschaut. Was tun? Wer hilft und heilt? Und Wie? - Stefan Keim und Jörg Maria Welke schauen hin, und zwar sehr genau – dort, wie hier. Frei nach dem Motto: Operation gelungen, Patient tot beobachten sie Kranke und die, die sich dafür halten sowie Ärzte, Pflegepersonal, Aktionäre und andere dienstbare Geister bei der Beseitigung der großen und kleinen irdischen Wehwehchen. Aber keine Sorge: depressiv herunterreißendes Potential besitzt das alles nicht! Das Meiste davon ist lustig, einiges gar erzkomisch oder absurd. Und wenn es Ihnen seltsam schräg vorkommt, dann ist zumindest Ihr Wahrnehmungsvermögen noch völlig in Ordnung…
Freuen Sie sich auf eine hoffentlich anregend pulsbeschleunigende Kollage aus Prosatexten, Lyrik, Couplets, Liedlein, Kalauern und wüst Improvisiertem. Wolfgang Bischof steuert in gewohnt unerschrockener Manier Licht- und Klangspielereien, Dias und kluge Kommentare bei.
Rezitation: Stefan Keim und Jörg Maria Welke
Planetarium: Wolfgang Bischof
Dauer ca. 90 Minuten, keine Pause

Mittwoch, 24. Januar, 19.30 Uhr, Hörsaal
Gravitationslinsen - Fata Morganen in Einsteins Universum
Eine der faszinierendsten Vorhersagen von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie aus dem Jahr 1915 ist die Existenz kosmischer Trugbilder, die durch sogenannte Gravitationslinsen verursacht werden. Erst 1979 wurde dann die erste Gravitationslinse entdeckt. 2015 erhielten Gravitationslinsen sogar einen Oscar (für visuelle Effekte): In „Interstellar“ konnten Kinozuschauer den spektakulären Anblick bewundern, den ein supermassives Schwarzes Loch mit mehreren hundert Millionen Sonnenmassen als Gravitationslinse bewirken würde. Doch die Geschichte dieser kosmischen Fata Morganen begann nicht erst mit ihrer Entdeckung, sondern lange vorher. Ihre Theorie wurde von schillernden Wissenschaftlern und Amateuren entwickelt – von Geistersehern, Träumern und Propheten. Lernen Sie im allgemeinverständlichen Vortrag Gravitationslinsen, die spannende Geschichte ihrer Erforschung und auch die besonderen Menschen kennen, die in dieser Geschichte eine Rolle spielen! Dipl.-Phys. Carsten Busch, Zentrum für Geschichte der Naturwissenschaft und Technik, Universität Hamburg

Freitag, 26. Januar, 16.00 Uhr, Planetarium
Streifzug ins All (ab 8)
Wer möchte in einer Stunde quer durchs Universum reisen und dabei allerhand Interessantes sehen? Wie entstehen die Mondphasen und warum wandern die Sterne über den Himmel? Was sind die Besonderheiten der Planeten und was gibt es hinter den Grenzen des Sonnensystems? von Klaus Porr

Freitag, 26. Januar, 19.30 Uhr, Planetarium
Die Schneekönigin
In dieser Planetariumsvorführung möchten wir Ihnen das schönste Werk von Hans-Christian Andersen vorstellen. Im Schein des Nordlichts und der Sterne werden Sie sich in die kalte nordische Winterstimmung, in der das Märchen spielt, einfühlen können. Verbringen Sie einen märchenhaften Abend unter Sternen.
Idee und Rezitation: Christine Stammler, Planetarium: Dr. Burkard Steinrücken

Montag, 29. Januar, 19.30 Uhr, Hörsaal
Astronomische Ausrichtung von Kirchen - Zufall oder Absicht?
Wurden alte Kirchen von ihren Erbauern nach bestimmten Aufgangsrichtungen der Sonne ausgerichtet? Wurden dadurch besondere Daten im Sonnenkalender hervorgehoben und wenn ja, welche? Diese Fragen werden anhand von zahlreichen Beispielen erörtert. Einige Himmelsereignisse werden hinsichtlich ihrer Bedeutung und Stellung im kirchlichen Kalender hinterfragt. von Christian Pokall

Mittwoch, 31. Januar, 17.00 Uhr, Planetarium
Reise durch unser Sonnensystem (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. Wir vergleichen die Planeten miteinander und stellen uns dabei immer die Frage: Könnte es irgendwo im Sonnensystem sonst noch Leben geben? von Karsten Müller

Mittwoch, 31. Januar, 19.30 Uhr, Hörsaal
Supernovae, Sonne und Mond – Energiewende aus dem All?
Bietet uns das Weltall Alternativen zur Kernkraft und zu fossilen Brennstoffen und kann es helfen, die Energiewende zu meistern? Wie funktioniert eigentlich eine Solarzelle? Lassen sich die Mondgezeiten energetisch nutzen? Kann man Städte mit  Spiegelsatelliten stromsparend beleuchten? Ist die Energiereserve der Sterne für uns verfügbar? Woher kommt sie überhaupt - die Gratis-Energie aus dem All? von Ben Vetter

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Das Programmheft wird auf Anfrage kostenlos zugeschickt oder kann
als PDF-Datei heruntergeladen werden (siehe seitliche Info-Seite rechts).
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