Veranstaltungskalender

Infos zu Corona

Bitte beachten Sie die allgemeinen Abstandsregeln und tragen Sie einen Mund-Nase-Schutz! Besichtigungen der Ausstellung sowie Führungen zum Teleskop sind weiterhin leider nicht möglich.


Aktuelles Veranstaltungsprogramm

Das Programmheft wird auf Anfrage kostenlos zugeschickt oder kann als PDF-Datei heruntergeladen werden (siehe seitliche Info-Leiste ganz rechts).
Informationen zu den Öffnungszeiten, Eintrittspreisen und Reservierungen finden Sie hier.


Beobachtungsprogramme der Volkssternwarte

Freitags, 20.30 Uhr, Sternwarte (fällt leider aus)
Fernrohrbeobachtung (nur bei ausreichend klarem Himmel und Dunkelheit und nur in der dunklen Jahreszeit)
Mond, Planeten, Doppelsterne, Galaxien, Sternhaufen und Gasnebel mit eigenen Augen sehen!
Mehr Informationen...   Veranstaltet von den „Freunden der Volkssternwarte Recklinghausen e.V.“

Sonntags, 11.00 Uhr, Urania-Tempel
Sonnenbeobachtung im Urania-Tempel (nur von März bis Oktober, nur bei klarem Wetter!)
Protuberanzen, Sonnenflecken und die Granulation sind im Sonnenteleskop sichtbar.
Mehr Informationen...  Veranstaltet vom Arbeitskreis Volkssternwarte Recklinghausen.

Sonn- und Feiertags von März bis Oktober, Halde Hoheward (ganztägig)
Sonnenbeobachtung auf der Halde Hoheward mit Teleskopen bei der Sonnenuhr (Obelisk)
Ganztägig an Sonn- und Feiertagen bei klarem Himmel von März bis Oktober. Termin auch kurzfristig abrufbar unter 02366-18117-0 beim Besucherzentrum Hoheward.
Veranstaltet von den "Freunden der Volkssternwarte Recklinghausen e.V."


Planetariumsvorführungen und Hörsaalvorträge 2020

[September 2020] [Workshops im Herbst] [Oktober 2020] [November 2020] [Dezember 2020] [Januar 2021]


August 2020

Freitag, 21. August, 16:00 Uhr, Planetarium
Reise durch unser Sonnensystem (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. Wir vergleichen die Planeten miteinander und stellen uns dabei immer die Frage: Könnte es irgendwo im Sonnensystem sonst noch Leben geben?

Freitag, 21. August, 19:30 Uhr, Planetarium
Mit den Sternbildern durch die Nacht
Der Nachthimmel befindet sich in einem stetigen Wandel, je nach Jahres- und Uhrzeit sehen wir andere Sternbilder am Himmel. Wir reisen durch den aktuellen Himmel, von Sonnenuntergang bis spät/früh in die Nacht. Durch eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit und Zukunft verdeutlichen wir uns die Veränderungen des Himmels. Abschließend nutzen wir das Planetarium, um auch die Sehenswürdigkeiten des Südhimmels zu bewundern. Haben Sie nach der langen Feier, im Urlaub oder beim Abend- bzw. Morgenspaziergang ab und zu die Augen am Himmel! von Marianne Langener, M.Sc.

Montag, 24. August, 19:30 Uhr, Planetarium
Mit den Sternen navigieren
Wie orientiert man sich auf See ohne elektronische Hilfsmittel anhand der Gestirne? Die Planetariums- vorführung bietet eine Einführung in die Grundlagen der Astronavigation und der sphärischen Geometrie. von Dr. Burkard Steinrücken

Mittwoch, 26. August, 17:00 Uhr, Hörsaal & Planetarium
Wie finde ich ein Sternbild (ab 8)
Wenn einem die Sternbilder im Planetarium gezeigt werden ist es ja einfach: aber wie findet man die Sternbilder alleine am echten Abendhimmel? Zusammen basteln wir eine Sternkarte und finden heraus wie man diese benutzt. Außerdem stellen wir euch weitere Hilfsmittel vor (PC-Programme, Apps), mit denen man sich auch ganz leicht am Himmel zurechtfinden kann. von Marianne Langener, M.Sc.

Mittwoch, 26. August, 19:30 Uhr, Hörsaal
Die erste Standardkerze – wie Henrietta Swan Leavitt unser Weltbild revolutionierte 
Streng genommen war es nicht (nur) Henrietta Swan Leavitt, die unser Bild vom Universum revolutioniert hat. Ihre Arbeit an veränderlichen Sternen und der Entdeckung des Zusammenhangs zwischen der Leuchtkraft eines veränderlichen Sterns und seiner „Pulsationsperiode“, ebnete den Weg zu einem vermeintlich einfachen Unterfangen: der Bestimmung von Entfernungen im All. Was auf der Erde das Maßband, ist im Universum die Standardkerze. Wir begleiten Henrietta Swan Leavitt und kurz auch Edwin Hubble auf dem Weg die unendlichen Weiten des Universums zu erfassen. Marianne Langener M.Sc.

Freitag 28. August, 16.00 Uhr, Planetarium
Streifzug ins All (ab 8)
Wer möchte in einer Stunde quer durchs Universum reisen und dabei allerhand Interessantes sehen? Wie entstehen die Mondphasen und warum wandern die Sterne über den Himmel? Was sind die Besonderheiten der Planeten und was gibt es hinter den Grenzen des Sonnensystems? von Klaus Porr

Freitag 28. August, 19.30 Uhr, Erweiterungsbau
Livekonzert: The Love Keys

---fällt leider aus--- stattdessen:

Freitag 28. August, 19.30 Uhr, Planetarium
Sternstunde im Planetarium
In der Planetariumsvorführung werden die allgemeinen Grundlagen der Himmelskunde anschaulich erläutert, der Sonnen- und Mondlauf sowie die schönsten Sternbilder vorgeführt. Welche Planeten sind aktuell zu sehen?
von Dr. Burkard Steinrücken

Montag 31. August, 19.30 Uhr, Planetarium
Wir sind Sternenstaub – Musikprogramm!
Bevor die Sonne entstand gab es auch schon andere Sterne. Diese produzierten in ihrem Inneren die Stoffe, aus denen wir heute bestehen. Der Lebenszyklus von Sternen und Planeten ist visuell äußerst beeindruckend. In dieser Musikveranstaltung können Sie sich zurücklehnen und diese stimmungsvollen Bilder auf sich wirken lassen. Marianne Langener, M.Sc.


September 2020

Mittwoch, 2. September, 19.30 Uhr, Hörsaal
Keplers „Kampf mit dem Mars“  - Formeln, die die Welt veränderten
In seinem bahnbrechenden Werk "Astronomia Nova" beschreibt Kepler die Entdeckung der wahren Gestalt der Marsbahn. Ergebnis: Nicht auf Kreisen, sondern auf Ellipsen wandern die Planeten um die Sonne. Ihre Geschwindigkeit variiert dabei in einer Weise, die Kepler geometrisch bestimmen konnte – das war bahnbrechend für seine Zeit und ist seitdem ewiggültige Grundlage der Banhnberechnungen in Astronomie und Raumfahrt. Schauen Sie dem Genie Kepler beim Denken zu und lernen Sie die „Keplergleichung“ kennen – eine Formel, die die Welt veränderte!
von Dr. Burkard Steinrücken

Freitag 4. September, 16.00 Uhr, Planetarium
Weißt Du, welche Sternlein stehen? (ab 8)
In dieser Vorstellung nimmt uns unser Pilot Major Tom mit auf eine Reise in die Nacht, durch das Jahr, zu den Sternbildern und Planeten. Himmelsneulinge von 8 bis 88 Jahren können hier ganz gemütlich vom Sessel aus unser Sonnensystem und die Sterne kennenlernen, denn das Planetarium ist nicht nur ein Raumschiff, sondern auch eine Zeitmaschine! von Dr. Tom Fliege

Freitag 4. September, 19.30 Uhr, Planetarium
Der Sternenhimmel des Monats
Entdecken Sie mit uns den aktuellen Sternenhimmel. Lernen Sie die Sternbilder und ihre Geschichten kennen. Erfahren Sie wo und wie die hellen Planeten zu finden sind und welche interessanten Objekte es noch am Firmament zu beobachten gibt. von Axel Fritsch

Mittwoch 9. September, 17.00 Uhr, Hörsaal
Zielscheibe Erde (ab 8) - Kleine und große Treffer aus dem All
Ständig wird die Erde aus dem All getroffen. Große Treffer von Kleinplaneten und Kometen sind zum Glück sehr selten. Verglühende Staubteilchen, die Sternschnuppen genannt werden, sind dagegen häufig. Wie gefährlich können Meteoriteneinschläge sein?
von Selim Incirkuş

Mittwoch 9. September, 19.30 Uhr, Hörsaal
Spektroskopie – vom Regenbogen zum Urknall
Wir können nicht hinfliegen, wir können nur hinsehen. Wir sind auf rein beobachtende Analysen angewiesen, nicht auf experimentelle. Unser Labor ist das Weltall, das Größte überhaupt, aber deshalb können wir unsere Analysen meist nicht wiederholen und nur bedingt planen. Wie schaffen wir es dennoch, die Geheimnisse der verschiedensten astronomischen Objekte zu lüften? Woher wissen wir, dass eine Galaxie gerade Sterne bildet oder einen aktiven galaktischen Kern beherbergt? Mit Hilfe der Spektroskopie kann man unzählige Parameter bestimmen und Objekte buchstäblich in ihre Bestandteile zerlegen. Wie Spektroskopie funktioniert, welche physikalischen Gegebenheiten wir dabei ausnutzen und wieso wir trotzdem nicht einfach bereits das ganze Weltall erklären können, werden wir in diesem Vortrag diskutieren. von Marianne Langener M.Sc.

Freitag 11. September, 16.00 Uhr, Planetarium
Sonne, Mond und Sterne (ab 5)
Der Mond und die funkelnden Sterne leuchten uns in der Nacht. Wie der Himmel sich über uns bewegt und was Planeten sind, wird im Planetarium anschaulich erklärt. von Christian Pokall

Freitag 11. September, 19.30 Uhr, Planetarium
Mit den Sternbildern durch die Nacht
Der Nachthimmel befindet sich in einem stetigen Wandel, je nach Jahres- und Uhrzeit sehen wir andere Sternbilder am Himmel. Wir reisen durch den aktuellen Himmel, von Sonnenuntergang bis spät/früh in die Nacht. Durch eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit und Zukunft verdeutlichen wir uns die Veränderungen des Himmels. Abschließend nutzen wir das Planetarium, um auch die Sehenswürdigkeiten des Südhimmels zu bewundern. Haben Sie nach der langen Feier, im Urlaub oder beim Abend- bzw. Morgenspazier-gang ab und zu die Augen am Himmel! von Marianne Langener, M.Sc.

Montag 14. September, 19.30 Uhr, Hörsaal
Das Sonnensystem - Expeditionen zu fremden Welten
Wie haben die Missionen zu den Himmelskörpern unseres Sonnensystems unser Bild von unserer kosmischen Heimat verändert und erweitert? Wir gehen auf eine faszinierende Reise und Zeitreise in unser Sonnensystem von Anfängen der Planetenforschung mit Raumsonden in 60er Jahren bis in die Neuzeit. Multimediavortrag von Christian Pokall

Mittwoch 16. September, 19.30 Uhr, Hörsaal
Warum nicht Beamen? - Quantenteleportation und andere Kuriositäten der Physik
Welche Visionen aus Science Fiction wie z.B. das "Beamen" haben einen realen Hintergrund in der modernen Physik und sind vielleicht sogar ein echter Anstoß für die Forschung? Kann Science Fiction die Technik z.B. in Transport, Robotik und Computerwesen vorantreiben? - Im Spannungsfeld von Fiktion und Wirklichkeit werden Antworten auf diese Fragen gegeben. von Ben Vetter

Freitag 18. September, 16.00 Uhr, Planetarium
Reise durch unser Sonnensystem (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. von Karsten Müller

Freitag 18. September, 19.30 Uhr, Planetarium
Livekonzert! Eintritt: 10 €, ermäßigt 8 €, Kartenreservierungen unter (02361) 23134
Nachtklänge der Schamanen Live!
Günter Müller spielt Didgeridoo, Fujara, Bambusflöten… unter dem nächtlichen Sternenhimmel des Planetariums und Sterndarstellungen der Aborigines!
Sie werden von den mystischen Naturklängen seltener, traditionsreicher Instrumente der Schamanen und Urahnen eingefangen und tauchen ein in eine Zeit, als die Menschen Astronomie und Naturerleben in Musik und Darstellungen versteckt haben, die wir heute nicht mehr verstehen. Auf den Schwingungen des Klangs zaubert die Fantasie ungeahnte Lebendigkeit in die Sternennacht - so, als ob das Firmament von der magischen Kraft der Schamanen erleuchtet würde.

Montag 21. September, 19.30 Uhr, Planetarium
Sternstunde im Planetarium
In der Planetariumsvorführung werden die allgemeinen Grundlagen der Himmelskunde anschaulich erläutert, der Sonnen- und Mondlauf sowie die schönsten Sternbilder vorgeführt. Welche Planeten sind aktuell zu sehen?
von Dr. Burkard Steinrücken

Mittwoch 23. September, 17.00 Uhr, Planetarium
Ausflug zu den Sternen (ab 5)
Jede Nacht leuchten uns tausende Sterne vom Himmel herab. Im Planetarium können wir den Sternenhimmel auch tagsüber beobachten und erleben. Zu unseren himmlischen Ausflugszielen gehören die Sonne, der Mond, Sterne und Planeten. Wir begegnen sogar alten Sagenfiguren und hören ihre Geschichten.
von Jonas Schönert

Mittwoch 23. September, 19.30 Uhr, Hörsaal
Horoskop und Wirklichkeit
Die Astrologie, die verwirrende Schwester der Astronomie, zieht Millionen Menschen in ihren Bann. Doch wie wird eigentlich ein Horoskop erstellt und wie sieht der Vergleich zum realen Sternenhimmel aus? Was leiten die Astrologen aus den Stellungen der Planeten zum Geburtszeitpunkt ab und was sagen die nüchternen Astronomen dazu? Wie sieht der reale Einfluss auf den Menschen aus? Und warum wollen wir an Horoskope glauben? Dieser Vortrag setzt beim Teilnehmer keinerlei Vorkenntnisse voraus. Er vergleicht das Bild des Weltalls der Astrologen mit dem der Astronomen. Die wenigen Übereinstimmungen und deutlichen Unterschiede werden anschaulich dargestellt. Ob Sie sich in Ihrem Horoskop wiederfinden und Ihr Leben danach ausrichten möchten, bleibt natürlich Ihnen überlassen…
von Dr. Tom Fliege

Freitag 25. September, 16.00 Uhr, Planetarium
Streifzug ins All (ab 8)
Wer möchte in einer Stunde quer durchs Universum reisen und dabei allerhand Interessantes sehen? Wie entstehen die Mondphasen und warum wandern die Sterne über den Himmel? Was sind die Besonderheiten der Planeten und was gibt es hinter den Grenzen des Sonnensystems? von Klaus Porr

Freitag 25. September, 19.30 Uhr, Planetarium
Sternpoesie aus uralter Zeit
Eine Veranstaltung im Rahmen der Literaturtage Recklinghausen 2020
Schon vor Jahrtausenden entstanden in längst erloschenen Kulturen Sterngedichte, Sternmythen und –gebete, die uns auch heute noch zu berühren vermögen. Spüren Sie dem Zauber uralter Sternpoesie unter der Himmelskulisse des Planetariums nach! Zwischen den Sterngedichten und astronomischen Texten aus vielen Ländern und Zeiten werden die besungenen Ereignisse erläutert.
Rezitation von Dr. Burkard Steinrücken

Mittwoch 30. September, 19.30 Uhr, Hörsaal
Definition: Stern!
In diesem Überblicksvortrag werden wir mittlerweile häufig diskutierte Fragen besprechen, wie beispielsweise: Was ist eigentlich ein Stern? Was macht ein Stern sein Leben lang? Sind alle Sterne gleich? Wann ist ein Objekt kein Stern mehr? Wie entstehen und wie sterben Sterne? Außerdem werden wir aber auch einen Ausblick auf Aspekte von Sternen treffen, die man noch längst nicht abschließend verstanden hat. von Marianne Langener M.Sc.

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Workshops im Herbst 2020

Corona-Information zu den Workshops: Ob die Workshops und Naturerlebnistage wie hier angekündigt tatsächlich stattfinden können, entscheidet sich nach den zum Zeitpunkt der Durchführung gebotenen Corona-Schutzmaßnahmen.

Mittwoch 28. Oktober, 4. November, 11. November, 18. November, jeweils 18-21 Uhr, Hörsaal
Kursgebühr 50 €, ermäßigt 30 € (beim ersten Termin in bar zu entrichten)
Voranmeldung erbeten!
Workshop Astronomie & Astrofotografie
Im Workshop wird vorgestellt, wie man Sonne, Mond, Planeten, Sterne, Nebel und Galaxien am Himmel sehen und fotografieren kann. Die Funktionsweise von Teleskopen wird erklärt und es bleibt genug Zeit, neben den Vortragsteilen auch selber am Teleskop „Hand anzulegen“. Modelle, Bilder und Animationen machen die Astronomie für den Laien verständlich. Die kosmischen Kreisläufe, die unfassbar riesigen Dimensionen und die Position des Menschen als winziger Teil des Kosmos werden erläutert. Wenn das Wetter mitspielt, wird im Anschluss jeweils der aktuelle Sternenhimmel beobachtet und die Astrofotografie mit einer Digitalkamera erklärt. Bitte an warme Bekleidung denken! Teilnehmen kann jeder ab 16 Jahren, keine Vorkenntnisse nötig! (max. 25 Teilnehmer)
Kursleiter: Dr. Tom Fliege, Dortmund
Kursdauer: 4 Abende, insgesamt 12 U-Stunden

Donnerstag 22. Oktober & Freitag 23. Oktober, jeweils 12 – 17 Uhr, Hörsaal
Teilnehmerkosten 30 € (in bar zu entrichten)
Young Astronomy - Astronomie für Kids
(Alter 12 bis 16 Jahre, Dauer: 2 Nachmittage)
Wie sammelt ein Teleskop Licht? Wie sehen der Mond und die Planeten im Teleskop aus? Wie groß ist unser Sonnensystem? Wie weit ist der nächste Stern entfernt? Wie orientiere ich mich am Nachthimmel? - Für Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren werden in diesem zweitägigen Ferien-Workshop astronomische Grundlagen und praktische Astronomie vermittelt.
In kleinen Gruppen entdecken die Teilnehmer an verschiedenen Stationen die Sonne, die Eigenschaften des Lichts, den Umgang mit einem Teleskop und einer Sternkarte, den Mond, Finsternisse, das Sonnensystem und die Milchstraße. Keine Vorkenntnisse nötig!
(max.15 Teilnehmer) Kursleiter: Dr. Tom Fliege, Dortmund. Voranmeldung unter 02361 – 23134.


Naturerlebnistage im Oktober 2020 mit Ralf Nickel

Montag, 19.Oktober 2020, 16.30 - 19 Uhr
Neue Experimente für Kinder
Mit interessanten Experimenten begeben wir uns auf die Spur großer Forscher, die auch mit kleinen Experimenten angefangen haben. Können wir selbst eine Lupe bauen? Wovon lebt Feuer? Wie geht eine Kerze aus, ohne dass wir sie ausblasen? Können wir aus einfachen Gegenständen einen "Flieger" bauen? Kann der Luftballon ohne Klebstoff an der Wand haften? Können wir einen Strohhalm biegen, ohne dass dieser kaputt geht? Wir lassen eine Blume blühen, ohne dass wir etwas machen müssen. Wir werden auch einen Kompass bauen. Das ist aber noch nicht alles. Lasst Euch überraschen...
Wir werden spielerisch eine Antwort finden. Nicht nur wir lernen dazu. Wenn wir die Experimente zu Hause nachmachen, werden unsere Eltern und Großeltern staunen.
Erlebnisnachmittag für 6 bis maximal 10 Kinder, Alter 8 bis 10 Jahre, Entgelt 8 Euro

Mittwoch, 21.Oktober 2020 , 16.30 - 19.00 Uhr
Bau einer Wetterstation und kleine "Wetterwanderung“
Das Wetter vorhersagen, das kann doch nur die Tagesschau! Das denken viele, wenn sie an das Wetter denken. Gemeinsam mit mir wirst du mit einfachen Materialien Geräte bauen, mit denen du das Wetter feststellen und vorhersagen kannst. Zu den Geräten, die auf der „Werkliste“ stehen, gehören Windmesser, Barometer (Luftdruck), Hygrometer (Feuchtigkeitsmesser). Neben dem Bau der Geräte erfährst du auch etwas über die Entstehung des Wetters, über Wolken, Tief- und Hochdruckgebiete usw. Am Anfang machen wir eine kleine Wanderung, auf der ich euch Dinge über das Wetter zeige und erzähle. Am Ende legst du dir eine Mappe an, in der du deine zukünftigen Beobachtungen eintragen kannst. Zusätzlich erhältst du ein kleines Lexikon.
Erlebnisnachmittag für 6 bis maximal 10 Kinder, Alter 8 bis 10 Jahre, Entgelt 8 Euro zuzüglich 3 Euro Materialkosten

Freitag, 23.Oktober 2020, 16.30-19.00 Uhr
„Kleine Natur groß im Bild“
Auf einer Wanderung durch den Stadtgarten sammeln wir Natursachen, die wir uns anschließend unter dem Mikroskop bzw. einer Stereolupe anschauen. Wenn Du schon ein Mikroskop hast, kannst Du es gerne mitbringen. Wir werden auch sogenannte „Präparate“ herstellen. Das sind Objekte, die wir unter einem kleinen Glasstück befestigen. Einige selbstgemachte Präparate könnt Ihr für Euer eigenes Mikroskop mit nach Hause nehmen.
Erlebnisnachmittag für 6 bis maximal 10 Kinder, Alter 8 bis 10 Jahre, Entgelt 8 Euro

Voranmeldungen zu den einzelnen Erlebnistagen unter 02361 – 23134 oder info@sternwarte-recklinghausen.de.

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Oktober 2020

Freitag 2. Oktober, 16.00 Uhr, Planetarium
Weißt Du, welche Sternlein stehen? (ab 8)
In dieser Vorstellung nimmt uns unser Pilot Major Tom mit auf eine Reise in die Nacht, durch das Jahr, zu den Sternbildern und Planeten. Himmelsneulinge von 8 bis 88 Jahren können hier ganz gemütlich vom Sessel aus unser Sonnensystem und die Sterne kennenlernen, denn das Planetarium ist nicht nur ein Raumschiff, sondern auch eine Zeitmaschine! von Dr. Tom Fliege

Freitag 2. Oktober, 19.30 Uhr, Planetarium
Der Sternenhimmel des Monats
Entdecken Sie mit uns den aktuellen Sternenhimmel. Lernen Sie die Sternbilder und ihre Geschichten kennen. Erfahren Sie wo und wie die hellen Planeten zu finden sind und welche interessanten Objekte es noch am Firmament zu beobachten gibt. von Axel Fritsch

Montag 5. Oktober, 19.30 Uhr, Hörsaal
Hesiod und Homer im Hexameter
Eine Veranstaltung im Rahmen der Recklinghäuser Literaturtage 2020
Homer und Hesiod schufen die ältesten literarischen Werke unserer abendländischen Kultur. Ihre Hexameterverse geben auch Aufschluss über das Sternenwissen der Menschen am Ende der Bronzezeit.Hesiods Sterngedichte in Opera, „Werke und Tage“, ermöglichen die Bestimmung der richtigen Zeiten für Aussaat, Ernte, Weinlese und Schifffahrt. In Homers Odyssee wird die mythische Irrfahrt des Trojabezwingers Odysseus durchs Mittelmeer erzählt. Für die Heimfahrt nach Ithaka verriet die Göttin Kalypso dem Helden ein Sternengeleit, welches sich heute im Planetarium simulieren und nachempfinden lässt. In dieser Planetariumslesung werden die astronomischen Passagen aus „Werke und Tage“ und der „Odyssee“ (in deutsche Übertragung) rezitiert und anhand des simulierten Himmels in jener Zeit erläutert. von Dr. Burkard Steinrücken

Mittwoch 7. Oktober, 17.00 Uhr, Hörsaal
Gibt es fremdes Leben im All? - Auf der Suche nach der zweiten Erde (ab 8)
Existiert irgendwo im Weltall fremdes Leben? – Diese Frage ist besonders faszinierend und deshalb wird auch intensiv nach neuen Planeten und nach Spuren und Signalen fremden Lebens geforscht. Wie findet man Exoplaneten bei fremden Sternen und was wissen wir heute schon über die Möglichkeit einer zweiten Erde? Werden wir vielleicht von Außerirdischen angefunkt oder sogar besucht? von Selim Incirkuş

Mittwoch 7. Oktober, 19.30 Uhr, Planetarium
Autorenlesung im Rahmen der Recklinghäuser Literaturtage 2020
Eintritt: 10 €, ermäßigt 8 €, Kartenreservierungen unter (02361) 23134
Der leise Atem der Zukunft – eine andere Welt ist möglich
Autorenlesung und Gespräch unter Sternen im Planetarium von Ulrich Grober
Die Halde Hoheward mit dem Horizontobservatorium, das sie krönt, gehört zu den großen Landmarken des Ruhrgebiets. Sie ist einer der starken Orte, durch die diese Landschaft, unsere Heimat, zu erzählen und mit eigener Stimme zu sprechen beginnt. Die Faszination ist – trotz der Beschädigung an den stählernen Bögen – wirksam. Worin besteht sie?
Der in Marl lebende Autor Ulrich Grober ist dieser Frage nachgegangen. „Halden-Saga“ heißt sein Essay. Er steht im Mittelpunkt des literarischen Abends unter der Sternenkuppel des Planetariums. Der Autor erzählt von seiner langsamen Annäherung an die Halde auf der „Allee des Wandels“ und von einer Nacht, die er frei schweifend und meditierend unter den Bögen des Horizontobservatoriums verbrachte: Dämmerung, Sonnenuntergang, Morgenröte – in den Stunden der Sommersonnenwende. Der Essay verwebt das Erlebnis von mittsommerlicher Natur und Kosmos mit persönlichen Erinnerungen an die Maloche unter Tage und mit Reflexionen über die große – auch spirituelle – Transformation, die vor uns liegt. In der Umwandlung einer Altlast des fossilen Zeitalters zu einem Symbol einer künftigen solaren Zivilisation spiegelt sich die entscheidende Herausforderung unserer Gegenwart.
Die „Halden-Saga“ ist ein Kapitel aus Ulrich Grobers Buch „Der leise Atem der Zukunft“, das 2016 im oekom Verlag, München, erschien und inzwischen in der 3. Auflage vorliegt. „Das Buch ist das vielleicht schönste Beispiel für kenntnisreiche Zuversicht.“ (DIE ZEIT). „Eine neue Art von Heimatkunde“ (FAZ).
Ulrich Grober ist Publizist und Buchautor. Seine Themenfelder sind Ökologie und Nachhaltigkeit, Naturerfahrung und zukunftsfähige Lebensstile. Ihn interessiert vor allem die Verknüpfung von kulturellem Erbe und Zukunftsvisionen. 2011 erhielt er den „Brandenburgischen Literaturpreis Umwelt“, 2014 den Carlowitz-Preis für Nachhaltigkeit. Er lebt in Marl - in einer Seveso III Zone.

Freitag 9. Oktober, 16.00 Uhr, Planetarium
Sonne, Mond und Sterne (ab 5)
Der Mond und die funkelnden Sterne leuchten uns in der Nacht. Wie der Himmel sich über uns bewegt und was Planeten sind, wird im Planetarium anschaulich erklärt.
von Christian Pokall

Freitag 9. Oktober, 19.30 Uhr, Erweiterungsbau der Sternwarte
Eintritt 10,70 €, Kartenvorverkauf: RZ-Ticketcenter 02361-18052730 und www.kultur-kommt-ticket.de. Eine Veranstaltung im Rahmen der Recklinghäuser Literaturtage 2020
Erwin mit der Tröte - Ein Märchen für Erwachsene von Volker Kriegel
mit Gabriele Droste - Erzählerin
Lennart Allkemper - Jazzsaxophon
Ingo Marmulla - Gitarre
Auf einer kleinen, idyllischen Insel vor Sansibar lebte einmal ein Nasenbär, Erwin, der so toll Tröte spielen konnte wie sonst niemand auf der Welt. Dieser hochmusikalische Typ spielte am liebsten mit seinen Freunden, den Dschungel-Kings, einer Band, die ihre Fans immer wieder durch ihre spontane Art und ihre Vielseitigkeit begeisterte. Alles das hätte einfach so bleiben können, wenn nicht eines Tages der raffinierte Tierstimmenmforscher (und Agent!) Prof. Higgins aufgetaucht wäre und Erwin zu einer großen Konzerttournee durch Europa überredet hätte. Nun steht also Erwin jeden Abend im Frack auf den größten Bühnen – und fühlt sich schrecklich einsam….
Schafft es dieser begabte junge Musiker, sich aus den Fängen des geldgierigen Agenten zu befreien?
In der idyllisch gelegenen Sternwarte lassen Gabriele Droste als Erzählerin und die beiden Jazzmusiker Lennart Allkemper und Ingo Marmulla dieses “liebevoll gezeichnete Märchen, voller Anspielungen auf das wirkliche Leben” (Brigitte) lebendig werden.
“Am besten schon jetzt bunkern” schrieb die WELT nach Erscheinen des Buches von Volker Kriegel (1943 – 2003), der als Jazzkomponist, Kritiker, Erzähler, Übersetzer und Zeichner bis heute eine große Fangemeinde gewinnen konnte.
Veranstalter: Institut für Kulturarbeit und Neue Literarische Gesellschaft Recklinghausen e. V.

Montag 12. Oktober, 19.30 Uhr, Planetarium
Klang und Stille 1 - Licht und Raum
Eine Reise durch innere und äußere Welten mit spirituellen Liedern aus fernen Ländern, die berühren und öffnen. Lassen Sie ihre Seele nicht nur baumeln, sondern fliegen. Genießen Sie dabei den Anblick des Sternenhimmels und eindrucksvoller Bilder unseres Weltenraumes. Lassen Sie sich durch Licht und Raum und vom Klang in die Stille führen. Musikprogramm von Klaus Martin Rösler

Dienstag 13. Oktober, 11.00 Uhr, Planetarium
Sterne, Planeten & Co. (ab 5)
Habt ihr schon einmal zum Himmel geschaut und euch gefragt, wie man sich bei den ganzen Sternen zurechtfinden soll? Ausgehend vom aktuellen Sternenhimmel geben wir eine kleine Anleitung, wie das ganz leicht geht. Außerdem lernen wir unsere kosmische Heimat - unser Sonnensystem - etwas näher kennen: wir riskieren einen Blick auf die Sonne, die Planeten, Kometen und finden heraus, wie Sternschnuppen entstehen! von Marianne Langener

Mittwoch 14. Oktober, 17.00 Uhr, Planetarium
Geisterstunde im Planetarium (ab 8)
In einer lustig-gruseligen Gespensterstunde wollen wir den Ursachen des Gespensterglaubens auf den Grund gehen. Es zeigt sich: Viele geisterhafte Geschichten und auch Märchengestalten wie Drachen und Wölfe haben etwas mit den Sternen, Finsternissen und Planeten zu tun. von Burkard Steinrücken

Mittwoch 14. Oktober, 19.30 Uhr, Hörsaal
Der eigenwillige Mars - Den roten Planeten beobachten und verstehen
Mars ist ein besonders „eigenwilliger“ Planet. Seine Helligkeit schwankt sehr stark, in manchen Jahren ist er sehr gut und im Fernrohr groß zu sehen, dann fehlt er wieder für eine lange Zeit am Nachthimmel. Wie lässt sich das verstehen und auch vorhersagen? Uralte Techniken und „Periodenrelationen“ wurden dazu bereits in babylonischer Zeit erfunden. Kepler entschleierte schließlich den „Eigensinn“ des Mars und erkannte die wahre Gestalt seiner Bahn und Dynamik. In diesem Vortrag geht es ganz um unseren roten Nachbarplaneten vor allem aber um die Anschauungen zu ihm in den verschiedenen Menschheits- und Forschungsepochen. Die kommende Sonnenopposition im Herbst 2020 und die visuellen Beobachtungs-möglichkeiten im Fernrohr (Stichwort „Marskanäle“) werden ebenfalls behandelt. von Dr. Burkard Steinrücken

Donnerstag 15. Oktober, 11.00 Uhr, Planetarium & Hörsaal
Wie finde ich ein Sternbild? (ab 8)
Wenn einem die Sternbilder im Planetarium gezeigt werden ist es ja einfach: aber wie findet man die Sternbilder alleine am echten Abendhimmel? Zusammen basteln wir eine Sternkarte und finden heraus wie man diese benutzt. Außerdem stellen wir euch weitere Hilfsmittel vor (PC-Programme, Apps), mit denen man sich auch ganz leicht am Himmel zurechtfinden kann. von Marianne Langener (bitte nach Möglichkeit eigene Bastelschere mitbringen)

Freitag 16. Oktober,16.00 Uhr, Planetarium
Reise durch unser Sonnensystem (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. von Karsten Müller

Freitag 16. Oktober, 19.30 Uhr, Hörsaal & Planetarium
Sternexplosionen in der Milchstraße - Warten auf die nächste Supernova!
Seit 1604 gab es keine Sternexplosion mehr in der Milchstraße. Wie wurden die galaktischen Supernovae der Vergangenheit erlebt und was erwartet uns, wenn die nächste Supernova am Himmel aufscheint? - Welcher Stern ist als nächster an der Reihe und geht vielleicht sogar eine Gefahr für die Erde von einer nahen Supernova aus? von Dr. Burkard Steinrücken

Montag 19. Oktober, 19.30 Uhr, Hörsaal
Die Macht der Nacht
Der Wechsel von Tag und Nacht bestimmt den Rhythmus unseres Alltags. Wie aber entstehen Tag und Nacht? Warum sind die Nächte im Laufe des Jahres unterschiedlich lang? Gibt’s es auch Orte, wo es keinen Tag-Nachtrhythmus gibt und warum? Markieren besondere Nächte bestimmte Stellen im Jahreskreis bzw. im Kalender? Welche Phänomene von Mond und Sternen und welche magischen Leuchterscheinungen kann man am nächtlichen Himmel sehen und wie entstehen sie? Diese und andere Fragen werden in diesem Vortrag beantwortet.
von Christian Pokall

Dienstag 20. Oktober, 11.00 Uhr, Planetarium
Das Bilderbuch des Sternenhimmels (ab 5)
Wie kamen die vielen Sternbilder an den Himmel? Wo stehen sie und was bedeuten sie? Sternvorführung für Sternfreundinnen und -freunde von 5 bis 105 Jahren von Burkard Steinrücken

Mittwoch 21. Oktober, 17.00 Uhr, Planetarium
Ausflug zu den Sternen (ab 5)
Jede Nacht leuchten uns tausende Sterne vom Himmel herab. Im Planetarium können wir den Sternenhimmel auch tagsüber beobachten und erleben. Zu unseren himmlischen Ausflugszielen gehören die Sonne, der Mond, Sterne und Planeten. Wir begegnen sogar alten Sagenfiguren und hören ihre Geschichten.
von Jonas Schönert

Mittwoch 21. Oktober, 19.30 Uhr, Hörsaal
Johannes Kepler und die copernicanische Wende
Obwohl der große Perspektivenwechsel zu Beginn der Neuzeit mit dem Namen von Nicolaus Copernicus verbunden wird, hat erst Johannes Kepler das Fundament einer neuen Astronomie gelegt. Er erkennt die elliptischen Planetenbahnen und entwirft einen neuen Erklärungstypus für Himmelsbewegungen. Dabei findet er weitere Argumente für den Heliozentrismus, die auch denen Galileis weit überlegen sind. Mit seinen drei Planetengesetzen betritt Kepler Neuland und schlägt ein Kapitel auf, das direkt zu Isaac Newton führt, dem wir die neuzeitliche Vorstellung von Gravitation verdanken. Über Technik und industrielle Revolution steht die Forschung von Johannes Kepler in einer direkten Linie bis zu unserer heutigen Zivilisation und selbst der Entdeckung der dunklen Materie. Der Vortrag skizziert die Astronomie zur Zeit von Copernicus, führt die teleskopischen Beobachtungen vor Augen und stellt die Leistungen von Kepler in den größeren Zusammenhang. Pierre Leich, Simon Marius Gesellschaft und Nürnberger Astronomische Gesellschaft

Donnerstag 22. Oktober, 11.00 Uhr, Planetarium
Geisterstunde im Planetarium (ab 8)
In einer lustig-gruseligen Gespensterstunde wollen wir den Ursachen des Gespensterglaubens auf den Grund gehen. Es zeigt sich: Viele geisterhafte Geschichten und auch Märchengestalten wie Drachen und Wölfe haben etwas mit den Sternen, Finsternissen und Planeten zu tun. von Burkard Steinrücken

Donnerstag 22. Oktober & Freitag 23. Oktober, jeweils 12 – 17 Uhr, Hörsaal Ferienworkshop Young Astronomy - Astronomie für Kids
(Alter 12 bis 16 Jahre, Dauer: 2 Nachmittage)
Wie sammelt ein Teleskop Licht? Wie sehen der Mond und die Planeten im Teleskop aus? Wie groß ist unser Sonnensystem? Wie weit ist der nächste Stern entfernt? Wie orientiere ich mich am Nachthimmel? - Für Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren werden in diesem zweitägigen Ferien-Workshop astronomische Grundlagen und praktische Astronomie vermittelt. In kleinen Gruppen entdecken die Teilnehmer an verschiedenen Stationen die Sonne, die Eigenschaften des Lichts, den Umgang mit einem Teleskop und einer Sternkarte, den Mond, Finsternisse, das Sonnensystem und die Milchstraße.
Keine Vorkenntnisse nötig!
(max.15 Teilnehmer)
Kursleiter: Dr. Tom Fliege, Dortmund.
Anmeldung unter 02361-23134 erforderlich
Kursgebühr 30 € (beim 1. Termin in bar zu entrichten)

Freitag 23. Oktober, 16.00 Uhr, Planetarium
Streifzug ins All (ab 8)
Wer möchte in einer Stunde quer durchs Universum reisen und dabei allerhand Interessantes sehen? Wie entstehen die Mondphasen und warum wandern die Sterne über den Himmel? Was sind die Besonderheiten der Planeten und was gibt es hinter den Grenzen des Sonnensystems? von Klaus Porr

Freitag 23. Oktober, 19.30 Uhr, Planetarium
Livekonzert! Eintritt: 12 €, ermäßigt 10 €, Kartenreservierungen unter (02361) 23134
Silent Punch – Live im Planetarium - Lagerfeuer-Atmosphäre unter dem Sternenhimmel
Begleiten Sie den Silent Punch, die Akustikversion von punch'n'judy, bei einer musikalischen Reise durch die Welt der Elfen, Kobolde, oder auch Piraten und
lassen Sie die musikalischen Arrangements unter dem Sternenhimmel auf sich wirken. Dargeboten wird Crossover-Folk der leisen Art, mit Viola, Low Whistle,
Gitarren und Gesängen, mitten in dieser einzigartigen Kulisse. Tauchen Sie in die Vorstellung ein, direkt unter dem nächtlichen Himmel, am noch leicht rötlich glühenden Feuer, den magischen Klängen zu lauschen. Lassen Sie sich unter dem Sternenzelt verzaubern.

Montag 26. Oktober, 19.30 Uhr, Hörsaal
„Der Marsianer“ - Überleben auf dem Mars?
Im Kino konnten wir Mark Watney im Spielfilm „Der Marsianer“ beim Überleben auf dem Mars beobachten. Wie nah ist der Film an der Realität und stellt der Mars eine mögliche Chance für das Überleben der Menschheit dar? von Neil Jaschinski, Applied Rocket Technology, Delfgauw NL

Mittwoch 28. Oktober, 18.00 Uhr, Hörsaal
Auftaktveranstaltung zum Workshop Astronomie & Astrofotografie
Im Workshop wird vorgestellt, wie man Sonne, Mond, Planeten, Sterne, Nebel und Galaxien am Himmel sehen und fotografieren kann. Die Funktionsweise von Teleskopen wird erklärt und es bleibt genug Zeit, neben den Vortragsteilen auch selber am Teleskop „Hand anzulegen“. Modelle, Bilder und Animationen machen die Astronomie für den Laien verständlich. Die kosmischen Kreisläufe, die unfassbar riesigen Dimensionen und die Position des Menschen als winziger Teil des Kosmos werden erläutert. Wenn das Wetter mitspielt, wird im Anschluss jeweils der aktuelle Sternenhimmel beobachtet und die Astrofotografie mit einer Digitalkamera erklärt. Bitte an warme Bekleidung denken! Teilnehmen kann jeder ab 16 Jahren, keine Vorkenntnisse nötig! (max. 25 Teilnehmer)
Kursleiter: Dr. Tom Fliege, Dortmund
Kursdauer: 4 Abende, insgesamt 12 U-Stunden (28.10., 4., 11., 18. November)

Mittwoch 28. Oktober, 19.30 Uhr, Hörsaal
Galaktische Winde: Tiefstes Schwarz und hellstes Licht
In den letzten etwa 30 Jahren hat sich herausgestellt, dass Galaxien nicht nur ruhig und stetig ihre Sterne bilden, sondern auch Phasen extremer Aktivität durch-leben. In dieser Zeit bilden die Sterne in „Starbursts“ nahezu explosionsartig in wenigen Gebieten, oft konzentriert im Zentrum der Galaxie. Diese astronomisch gesehen plötzlich einsetzende Energieabgabe (Strahlung, stellare Winde, Supernova-Explosionen) auf kleinem Raum hat dann auch extreme Auswirkungen auf die Galaxie: Gas und Staub werden hinaus in das intergalaktische Medium getrieben. Die Plätze dieser extremen Energieerzeugung sind in einigen Galaxien so tief im Staub eingebettet, dass wir kein sichtbares Licht erkennen, in anderen Fällen schauen wir direkt auf extrem helle, riesige junge Sternhaufen.
Auch die galaktischen Winde selbst sind mal hell und einfach zu beobachten, mal bedarf es trickreicher Methoden und dem ganzen Arsenal der modernen Multi-Wellenlängen Astronomie, um sie zu studieren. Der Vortrag präsentiert das wie und warum dieser "Starburst" genannten Phase der Entwicklung von Galaxien, zeigt Beispiele aus der aktuellen Forschung und schlägt den Bogen zur Phase der Entstehung der Galaxien im frühen Universum. PD Dr. Dominik Bomans, Ruhr-Universität Bochum

Freitag 30. Oktober, 16.00 Uhr, Planetarium
Geisterstunde im Planetarium (ab 8)
In einer lustig-gruseligen Gespensterstunde wollen wir den Ursachen des Gespensterglaubens auf den Grund gehen. Es zeigt sich: Viele geisterhafte Geschichten und auch Märchengestalten wie Drachen und Wölfe haben etwas mit den Sternen, Finsternissen und Planeten zu tun. von Burkard Steinrücken

Freitag 30. Oktober, 20.00 Uhr, Planetarium
Eintritt: 8 €, ermäßigt 6 €, Kartenreservierungen unter (02361) 23134
Mit Bowie zu Mond und Mars

David Bowie (1947-2016), das Chamäleon der Popmusik, hat in seiner langen Musikkarriere das Thema Weltraum immer wieder inszeniert. Lassen Sie sich von seiner unsterblichen Musik zu unseren beiden Nachbarn im Weltraum tragen. Unser eigener Major Tom erklärt Ihnen dabei die Reisedetails und Sehenswürdigkeiten unter dem Nachthimmel des Planetariums. Musikveranstaltung mit Raumfahrt-Informationen von Tom Fliege.

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November 2020

Montag 2. November, 19.30 Uhr, Hörsaal
Faszination Namibia
Das Land im südlichen Afrika ist nicht ohne Grund ein Eldorado für Astrofotografen. In der Trockenzeit zwischen Mai und September eines Jahres sind in Namibia mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit sehr viele trockene und klare Nächte zu erwarten.
In diesem Vortrag wird die Astrofarm Kiripotib in der Savanne Afrikas vorgestellt, wo der Vortragende zur Neumondzeit im August/September 2018 zehn fantastisch klare Nächte zur Astrofotografie nutzen konnte. Neben Detailaufnahmen von astronomischen Objekten konnten auch sehr schöne Panoramaaufnahmen von der Milchstraße fotografiert werden. Weitere Infos zu einer Rundreise in Namibia runden den Vortrag ab. von Rainer Sparenberg, Freunde der Volkssternwarte Recklinghausen e.V.

Mittwoch 4. November, 17.00 Uhr, Hörsaal
Gibt es fremdes Leben im All? - Auf der Suche nach der zweiten Erde (ab 8)
Existiert irgendwo im Weltall fremdes Leben? – Diese Frage ist besonders faszinierend und deshalb wird auch intensiv nach neuen Planeten und nach Spuren und Signalen fremden Lebens geforscht. Wie findet man Exoplaneten bei fremden Sternen und was wissen wir heute schon über die Möglichkeit einer zweiten Erde? Werden wir vielleicht von Außerirdischen angefunkt oder sogar besucht? von Selim Incirkuş

Mittwoch 4. November, 19.30 Uhr, Hörsaal
Auf dem Weg zum Großen Knall: Das unstete Leben massereicher Sterne
Sterne unterscheiden sich sehr stark in ihren Eigenschaften wie Größe, Masse und Temperatur, aber auch in ihrer Zusammensetzung, ihrer Rotation und ihrer Aktivität. Die Sonne zählt zu den vergleichsweise massearmen Sternen. Massereiche Sterne können 10 bis mehr als 120 mal so schwer und bis zu 1 Million mal heller als unsere Sonne sein. Massearme und massereiche Sternen durchlaufen unterschiedliche Entwicklungen mit sehr unterschiedlicher Lebensdauer. Sehr massereiche Sterne haben ein vergleichsweise kurzes, aber sehr bewegtes Leben. Dabei verlieren sie viel Material, oft mehr als die Hälfte ihres Anfangsgewichtes, und vermögen sich um das 200 fache aufzublähen. Einige durchlaufen eine extrem unstete Phase, die "Leuchtkräftige Blaue Veränderliche"-Phase. In dieser Phase variieren die Helligkeit, der Radius und der Sternwind, weiterhin können eruptive Ausbrüche auftreten. Durch den starken Massenverlust in dieser Phase und die Eruptionen bildet sich ein sichtbarer kleiner Nebel um den Stern. Das Leben der massereichen Sterne endet mit einem 'großen Knall' in einer spektakulären Supernova.
Dr. Kerstin Weis, Ruhr-Universität Bochum

Freitag 6. November, 16.00 Uhr, Planetarium
Weißt Du, welche Sternlein stehen? (ab 8)
In dieser Vorstellung nimmt uns unser Pilot Major Tom mit auf eine Reise in die Nacht, durch das Jahr, zu den Sternbildern und Planeten. Himmelsneulinge von 8 bis 88 Jahren können hier ganz gemütlich vom Sessel aus unser Sonnensystem und die Sterne kennenlernen, denn das Planetarium ist nicht nur ein Raumschiff, sondern auch eine Zeitmaschine! von Dr. Tom Fliege

Freitag 6. November, 19.30 Uhr, Planetarium
Der Sternenhimmel des Monats
Entdecken Sie mit uns den aktuellen Sternenhimmel. Lernen Sie die Sternbilder und ihre Geschichten kennen. Erfahren Sie wo und wie die hellen Planeten zu finden sind und welche interessanten Objekte es noch am Firmament zu beobachten gibt. von Axel Fritsch

Montag 9. November, 19.30 Uhr, Erweiterungsbau der Sternwarte
Eintritt: 15 €, ermäßigt 11 €, Kartenreservierungen unter (02361) 23134 und info@sternwarte-recklinghausen.de
Mein Inselherz – ein fast vergessenes Stück…von Jörg Maria Welke
Mein Inselherz ist eine Kreation für eine Schauspielerin/Sängerin, eine Tänzerin und eine Pianistin, die im Jahre 2000 als Auftragsarbeit für die jüdische Kultusgemeinde Groß-Dortmund entstand und im dortigen großen Gemeindesaal zur Uraufführung kam. Mein Inselherz erzählt die Geschichte einer fiktiven jüdischen Kabarett-Sängerin im Berlin der 30er / 40er Jahre deren Leben in der Todesfabrik Auschwitz ein jähes brutales Ende fand. Mein Inselherz ist eine dichtgewobene Collage aus Texten und Kompositionen jüdischer Autoren und Komponisten. Einige der Songs waren eigens für diese Produktion aus lang verschlossenen Archiven erstmals wieder zugänglich gemacht worden. Dem erschreckenden Aufflammen antisemitischer Hetze und Taten in unseren Tagen möchten Veronika Maruhn, (Gesang/Rezitation), Jörg Maria Welke (Rezitation) und Robert Dißelmeyer (Klavier) mit einer Wiederaufnahme von Mein Inselherz in der Form eines musikalischen Rezitationsabends begegnen! Begleiten Sie die drei auf ihrem Streifzug durch einen jüdischen Künstleralltag im Spannungsfeld zwischen kabarettartiger Überdrehtheit, spitzfindiger Zeitkritik und beklemmender Bedrohung. Lauschen Sie Texten von u. a. Lion Feuchtwanger, Kurt Tucholsky und Yehiel De-Nur, tauchen Sie ein in die goldenen Zeiten des beginnenden letzten Jahrhunderts mit verspielten und frechen Songs von u.a. Mischa Spolianski, Friedrich Holländer und Rudolf Nelson.
Veronika Maruhn: Gesang/Rezitation
Jörg Maria Welke: Rezitation
Robert Dißelmeyer: Klavier
Wolfgang Bischof: Licht/Technik
Dauer: ca. 100 Minuten, keine Pause
Produktion: teatro affetto, 2020

Mittwoch 11. November, 19.30 Uhr, Erweiterungsbau der Sternwarte
Eintritt: 15 €, ermäßigt 11 €, Kartenreservierungen unter (02361) 23134 und info@sternwarte-recklinghausen.de
Mein Inselherz – ein fast vergessenes Stück…von Jörg Maria Welke
Veronika Maruhn: Gesang/Rezitation
Jörg Maria Welke: Rezitation
Robert Dißelmeyer: Klavier
Wolfgang Bischof: Licht/Technik
Dauer: ca. 100 Minuten, keine Pause
Produktion: teatro affetto, 2020

Freitag 13. November, 16.00 Uhr, Planetarium
Sonne, Mond und Sterne (ab 5)
Der Mond und die funkelnden Sterne leuchten uns in der Nacht. Wie der Himmel sich über uns bewegt und was Planeten sind, wird im Planetarium anschaulich erklärt. von Christian Pokall

Freitag 13. November, 19.30 Uhr, Planetarium
Livekonzert! Eintritt: 12 €, ermäßigt 10 €, Kartenreservierungen unter (02361) 23134
Zwischen Himmel und Erde - Verena Volkmer Live!
Im Rhythmus der Sterne möchten wir Sie mitnehmen auf eine Reise in die Welt der Harfenmusik. Die einzigartige Verbindung zwischen leuchtenden Sternen und den besonderen Klängen der Harfe – eines der ältesten Instrumente der Musik – schafft eine besondere Atmosphäre. Sie wirkt direkt und besonders beruhigend auf den ganzen Körper.
Dem hektischen Alltag entfliehen und durch eine berührende, ausdrucksstarke und facettenreiche Klangvielfalt die Musik der Seele genießen. Eine musikalische Reise zwischen den Welten.

Montag 16. November, 19.30 Uhr, Hörsaal
Supernovae, Sonne und Mond – Energiewende aus dem All?
Bietet uns das Weltall Alternativen zur Kernkraft und zu fossilen Brennstoffen und kann es helfen, die Energiewende zu meistern? Wie funktioniert eigentlich eine Solarzelle? Lassen sich die Mondgezeiten energetisch nutzen? Kann man Städte mit Spiegelsatelliten stromsparend beleuchten? Ist die Energiereserve der Sterne für uns verfügbar? Woher kommt sie überhaupt - die Gratis-Energie aus dem All? von Ben Vetter

Mittwoch 18. November, 17.00 Uhr, Planetarium
Ausflug zu den Sternen (ab 5)
Jede Nacht leuchten uns tausende Sterne vom Himmel herab. Im Planetarium können wir den Sternenhimmel auch tagsüber beobachten und erleben. Zu unseren himmlischen Ausflugszielen gehören die Sonne, der Mond, Sterne und Planeten. Wir begegnen sogar alten Sagenfiguren und hören ihre Geschichten. von Jonas Schönert

Mittwoch 18. November, 19.30 Uhr, Hörsaal
Das falsche Vakuum
Vermessungen am Higgs-Teilchen weisen auf eine Instabilität des Raumes hin
Die schlechte Nachricht zuerst: Die bisherigen Messungen der Masse des im Jahr 2012 entdeckten Higgs-Teilchens deuten mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf hin, dass sich das Vakuum unseres Universums in einem „metastabilen“ Zustand befindet. Das heißt im Klartext: Sollte sich das Universum dazu „entscheiden“, von diesem halbstabilen Zustand in den stabilen Zustand des wahren Vakuums zu wechseln, ändern sich die derzeit gültigen physikalischen und chemischen Gesetze schlagartig. Kurzum: Das Universum, so wie wir es kennen, wird vernichtet. Die gute Nachricht: Unser Universums verharrt jetzt immerhin schon fast 14 Milliarden Jahre lang im falschen Vakuum – und das, obwohl die extremen Zustände, die kurz nach dem Urknall vorherrschten, ein Umkippen dieses Vakuums stark begünstigt haben. Dass das Vakuum trotzdem „durchhielt“, lässt Rückschlüsse auf die Vorgänge kurz nach dem Urknall zu. Dr. Axel Tillemans, FH Aachen

Freitag 20. November, 16.00 Uhr, Planetarium
Reise durch unser Sonnensystem (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. von Karsten Müller

Freitag 20. November, 19.30 Uhr, Planetarium
Mit den Sternbildern durch die Nacht
Der Nachthimmel befindet sich in einem stetigen Wandel, je nach Jahres- und Uhrzeit sehen wir andere Sternbilder am Himmel. Wir reisen durch den aktuellen Himmel, von Sonnenuntergang bis spät/früh in die Nacht. Durch eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit und Zukunft verdeutlichen wir uns die Veränderungen des Himmels. Abschließend nutzen wir das Planetarium, um auch die Sehenswürdigkeiten des Südhimmels zu bewundern. Haben Sie nach der langen Feier, im Urlaub oder beim Abend- bzw. Morgenspazier-gang ab und zu die Augen am Himmel! von Marianne Langener, M.Sc.

Montag 23. November, 19.30 Uhr, Hörsaal
Mit dem Feldstecher die Milchstraße entlang: Beobachtungsideen für Ferngläser und kleine Teleskope
Wer die Milchstraße auch nur andeutungsweise sieht, kann mit dem Fernglas ganz ungezwungen ihre ausgedehnten Sternwolken "erwandern" oder sich in ihrer Fülle verlaufen. Der Vortrag zeigt einige der schönsten Beobachtungsziele des Nordhimmels und wie man sie findet. Einige davon lassen sich auch aus der Stadt heraus beobachten und sie sind auch dankbare Objekte für "Schüler-Teleskope". von Sven Wienstein

Mittwoch 25. November, 19.30 Uhr, Hörsaal
Klima und Stadt
Städte spielen eine Schlüsselrolle im Klimawandel, sowohl beim Klimaschutz als auch bei der Klimaanpassung. In diesem Einführungsvortrag werden zunächst grundlegende Fragen zum Klimawandel beantwortet: Was wissen wir? Was wissen wir nicht? Woher wissen wir, dass der Mensch die Ursache ist? Anschließend wird auf die Besonderheiten des Stadtklimas und die Rolle der Städte in der Lösung der anstehenden Herausforderungen eingegangen. von Prof. Dr. Benjamin Bechtel, Uni Bochum

Freitag 27. November, 16.00 Uhr, Planetarium
Streifzug ins All (ab 8)
Wer möchte in einer Stunde quer durchs Universum reisen und dabei allerhand Interessantes sehen? Wie entstehen die Mondphasen und warum wandern die Sterne über den Himmel? Was sind die Besonderheiten der Planeten und was gibt es hinter den Grenzen des Sonnensystems? von Klaus Porr

Freitag 27. November, 19.30 Uhr, Planetarium
Livekonzert! Eintritt: 12 €, ermäßigt 10 €, Kartenreservierungen unter (02361) 23134
Duo Gastspiel – Live unterm Sternenzelt!
Die Spezialität des Recklinghäuser Duos „Gastspiel“ sind akustische Arrangements sowohl bekannter Popklassiker als auch selten gehörter Songs der letzten Jahrzehnte, die durch neue Interpretationen mit Gitarre, Klavier und zweistimmigem Gesang in der einmaligen Atmosphäre des Planetariums zu einem ganz besonderen Hörerlebnis unter dem Sternenhimmel werden.
Katerina Krey: Klavier, Gesang
Jens Deptolla: Gitarre, Gesang

Montag 30. November, 19.30 Uhr, Planetarium
Die Große Konjunktion von Jupiter und Saturn 2020 und der Stern von Bethlehem
Alle 20 Jahre begegnen sich Jupiter und Saturn in der sog. Großen Konjunktion, d.h. von der Erde aus sind sie in ungefähr derselben Richtung zu sehen. In diesem Jahr ist es wieder soweit. Kepler brachte ein solches Ereignis mit dem Stern von Bethlehem in Verbindung. Im Planetarium lässt sich dieses Ereignis wunderbar simulieren und darstellen. von Dr. Burkard Steinrücken

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Dezember 2020

Mittwoch 2. Dezember, 17.00 Uhr, Planetarium
Wir suchen den Weihnachtsstern (ab 6)
In der Bibel steht, dass Jesu Geburt von einem Stern angekündigt wurde. Gab es diesen Stern wirklich, oder welche andere Erscheinung könnte den Weisen aus dem Morgenland den Weg zur Krippe angezeigt haben? von Christian Pokall

Mittwoch 2. Dezember, 19.30 Uhr, Hörsaal
Der Treibhausgasgehalt der Atmosphäre
Sogenannte Treibhausgase treiben den modernen Klimawandel an. Kohlendioxid (CO2) ist der prominenteste und wichtigste Vertreter. Gibt es auch weitere Treibhausgase? Wie wichtig sind diese Gase im Vergleich zueinander? Was steckt hinter der Bezeichnung „CO2-Äquivalent“? Im Vortrag werden die wichtigsten Treibhausgase der Atmosphäre, deren Quellen und Senken vorgestellt. Konzepte zur Emissionsreduzierung und damit zur Verlangsamung des Klimawandels werden vorgestellt. Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Möglichkeit, Fragen ausführlich zu beantworten. Prof. Dr. Otto Klemm, Klimatologie, Universität Münster

Freitag 4. Dezember, 16.00 Uhr, Planetarium
Weißt Du, welche Sternlein stehen? (ab 8)
In dieser Vorstellung nimmt uns unser Pilot Major Tom mit auf eine Reise in die Nacht, durch das Jahr, zu den Sternbildern und Planeten. Himmelsneulinge von 8 bis 88 Jahren können hier ganz gemütlich vom Sessel aus unser Sonnensystem und die Sterne kennenlernen, denn das Planetarium ist nicht nur ein Raumschiff, sondern auch eine Zeitmaschine! von Dr. Tom Fliege

Freitag 4. Dezember, 19.30 Uhr, Planetarium
Der Sternenhimmel des Monats
Entdecken Sie mit uns den aktuellen Sternenhimmel. Lernen Sie die Sternbilder und ihre Geschichten kennen. Erfahren Sie wo und wie die hellen Planeten zu finden sind und welche interessanten Objekte es noch am Firmament zu beobachten gibt. von Axel Fritsch

Montag 7. Dezember, 19.30 Uhr, Hörsaal
Sterne Beobachten: Vorbereitungen für kleine und große nächtliche Exkursionen
Ein schöner Sternhimmel liegt nicht für jeden von uns vor der Haustüre. Passende Orte zur Nacht-Fotografie, Himmelsbeobachtung, oder auch nur für einen romantischen Spaziergang unter Sternenhimmel, lassen sich aber finden. Das geht auch mit erstaunlich wenig Aufwand und ohne große Reise. Es werden u.a. einige Exkursionsorte im Umfeld des Ruhrgebietes vorgestellt, an denen man auch noch die Milchstraße erkennen kann und Tipps für die Vorbereitung einer Beobachtungsexkursion gegeben. von Sven Wienstein

Mittwoch 9. Dezember, 17.00 Uhr, Hörsaal
Reise zu den Planeten (ab 6)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu ihnen und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. Wir vergleichen die Planeten miteinander und stellen uns dabei immer die Frage: Könnte es irgendwo da draußen sonst noch Leben geben? von Selim Incirkuş

Mittwoch 9. Dezember, 19.30 Uhr, Hörsaal
Dunkle Materie oder „MOND“?
Messungen der Rotation in den Außenbereichen von Galaxien sowie die hohen Geschwindigkeitsdifferenzen zwischen Galaxien in sogenannten Superhaufen weisen auf Gravitationskräfte hin, die weit über das Maß hinausgehen, das von der sichtbaren Materie zu erwarten wäre. Zwei Erklärungen bieten sich hier an. Zum einen mag es sogenannte dunkle, das heißt nicht sichtbare Materie geben, die zusätzlich zur sichtbaren die Gravitationskräfte verstärkt. Zum anderen könnte es aber auch sein, dass wir trotz Relativitätstheorie die überaus schwache Gravitationskraft noch immer nicht richtig verstanden haben. Seit nunmehr dreieinhalb Jahrzehnten stehen sich diese beiden Denkmodelle gegenüber. Der Vortrag behandelt die Messungen, die zu den gemessenen Unverträglichkeiten zwischen erwarteten und beobachteten Bewegungsmustern führten sowie die zahlreichen Versuche, wenigstens eines der beiden Denkmodelle mit allen Beobachtungs-daten in Einklang zu bringen. Die Frage nach dunkler Materie bzw. modifizierter Gravitation ("MOND" = Modified Newtonian Dynamics) erscheint als eine der fundamentalsten physikalischen Fragen, die in diesem Jahrhundert zur Beantwortung anstehen. Dr. Christian Henkel, Max-Planck-Institut für Radioastronomie Bonn

Freitag 11. Dezember, 16.00 Uhr, Planetarium
Wir suchen den Weihnachtsstern (ab 6)
In der Bibel steht, dass Jesu Geburt von einem Stern angekündigt wurde. Gab es diesen Stern wirklich, oder welche andere Erscheinung könnte den Weisen aus dem Morgenland den Weg zur Krippe angezeigt haben?
von Christian Pokall

Freitag 11. Dezember, 19.30 Uhr, Planetarium
Live-Rezitation mit Musik, Eintritt: 12 €, ermäßigt 10 €, Kartenreservierungen unter (02361) 23134
„Geister“ - Rockiges Live-Hörspiel unter Sternen
Im Schauerroman „Geister“ geht es um den jungen Horrorfilmfan Tom, der 1999 ins Ruhrgebiet zieht und hier den geheimnisvollen Juri kennenlernt. Wer sind die unheimlichen „alten Herrschaften“, mit denen Juri in einer verfallenen Villa haust? Und was hat es mit der sagenhaften blauen Blume auf sich, die ihrem Finder unermesslichen Reichtum bescheren soll? An atmosphärischen Schauplätzen entspinnt sich ein düsteres und skurriles Abenteuer im Gothic Novel-Stil.
Autorin Pia Lüddecke und E-Gitarrist Ernest entführen die Zuschauer auf eine schwarzromantische Reise unterm Sternenhimmel. Wie schon bei ihrem Live-Hörspiel „Der schwarze Teufel“ lesen die beiden mit verteilten Rollen. Dazu untermalt Ernest die Geschichte mit prog-rockigen Instrumentalstücken und Soundeffekten. Ein Fest für Gruselfans und Freunde des abgründigen Humors!
Weitere Infos: www.pialueddecke.de

Montag 14. Dezember, 19.30 Uhr, Hörsaal
Das Rendezvous der Riesen
In diesem Jahr kommt es kurz vor Weihnachten zu einer engen Begegnung von Jupiter und Saturn. Wie entstehen solche Planetenkonstellationen und wie sind sie vorhersagbar? Welche Rolle spielten die beiden Gasriesen bei den Astronomen des Altertums? Welches Wissen haben wir durch die Raumfahrt über die Planeten dazugewonnen? Die spannendste Frage aber bleibt: Gab es den Stern von Bethlehem? Dieses und vieles mehr wird in diesem Hörsaalvortrag erläutert. von Christian Pokall

Mittwoch 16. Dezember, 17.00 Uhr, Planetarium
Ausflug zu den Sternen (ab 5)
Jede Nacht leuchten uns tausende Sterne vom Himmel herab. Im Planetarium können wir den Sternenhimmel auch tagsüber beobachten und erleben. Zu unseren himmlischen Ausflugszielen gehören die Sonne, der Mond, Sterne und Planeten. Wir begegnen sogar alten Sagenfiguren und hören ihre Geschichten. von Jonas Schönert

Mittwoch 16. Dezember, 19.30 Uhr, Hörsaal
Fatale Begegnungen im All
Uranus rollt auf seiner Bahn um die Sonne. Jupiter wird von Shoemaker-Levi 9 getroffen. In den nächsten 4,5 Milliarden Jahren wird die Andromedagalaxie immer größer an unserem Abendhimmel, weil wir mit ihr kollidieren. Im All gibt es unzählige fatale Begegnungen! Wir werfen einen Blick auf eine Auswahl der spektakulärsten Kollisionen und haben ein genaues Auge darauf, wie fatal die Begegnungen wirklich sind. Folgen Sie mir auf eine Reise in die Tiefen des (jungen) Universums! von Marianne Langener, M.Sc.

Freitag 18. Dezember, 16.00 Uhr, Planetarium
Reise durch unser Sonnensystem (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. von Karsten Müller

Freitag 18. Dezember, 19.30 Uhr, Planetarium
Sternstunde im Planetarium
In der Planetariumsvorführung werden die schönsten Sternbilder vorgeführt und der Lauf der Wandelsterne erläutert. Jupiter und Saturn stehen am Himmel eng beisammen. Könnte diese Konstellation auch der Stern von Bethlehem gewesen sein? von Dr. Burkard Steinrücken

Montag 21. Dezember, 19.30 Uhr, Planetarium
Der Stern von Bethlehem
Welches Himmelsereignis könnte die Weisen aus dem Morgenland zu ihrer Reise nach Bethlehem veranlasst haben? War es ein Komet oder eine Supernova? Oder handelt es sich um eine Planetenkonstellation, welche sich astrologisch deuten ließ? von Dr. Burkard Steinrücken

Mittwoch 23. Dezember, 17.00 Uhr, Planetarium
Wir suchen den Weihnachtsstern (ab 6)
In der Bibel steht, dass Jesu Geburt von einem Stern angekündigt wurde. Gab es diesen Stern wirklich, oder welche andere Erscheinung könnte den Weisen aus dem Morgenland den Weg zur Krippe angezeigt haben? von Dr. Burkard Steinrücken

Mittwoch 23. Dezember, 19.30 Uhr, Planetarium
Der Stern von Bethlehem
Welches Himmelsereignis könnte die Weisen aus dem Morgenland zu ihrer Reise nach Bethlehem veranlasst haben? War es ein Komet oder eine Supernova? Oder handelt es sich um eine Planetenkonstellation, welche sich astrologisch deuten ließ? von Dr. Burkard Steinrücken

Montag 28. Dezember, 17.00 Uhr, Planetarium
Sonne, Mond und Sterne (ab 5)
Der Mond und die funkelnden Sterne leuchten uns in der Nacht. Wie der Himmel sich über uns bewegt und was Planeten sind, wird im Planetarium anschaulich erklärt. von Christian Pokall

Montag 28. Dezember, 19.30 Uhr, Planetarium
Musik im Sternenzelt
Lassen Sie die Seele baumeln und genießen Sie den Anblick des bewegten Sternhimmels zu meditativen Klängen. Faszinierende Effekte und Lichtbilder vervollständigen das Sinneserlebnis. Musikprogramm von Christian Pokall

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Januar 2021

Mittwoch 6. Januar, 17.00 Uhr, Planetarium
Zielscheibe Erde - Kleine und große Treffer aus dem All (ab 8)
Ständig wird die Erde aus dem All getroffen. Große Treffer von Kleinplaneten und Kometen sind zum Glück sehr selten. Verglühende Staubteilchen, die Sternschnuppen genannt werden, sind dagegen häufig. Wie gefährlich können Meteoriteneinschläge sein? von Selim Incirkuş

Mittwoch 6. Januar, 19.30 Uhr, Hörsaal
Freier Fall im All - Grundlagen der Himmelsmechanik
Wie bewegen sich antriebslose Objekte im Sonnen-system? – Im freien Fall! Welchen Bahnen folgen sie und welche Kräfte sind dabei wirksam? Im Vortrag werden wir, ausgehend von den Keplerschen Gesetzen und - soweit erforderlich - der Newtonschen Physik, anhand einfacher Beispiele selbst die Bahnformen und die Bahndynamik von im Weltall fallenden Körpern ermitteln, einfache Denkaufgaben lösen und dabei auch die Grundlagen der Ephemeridenrechnung (die „täglichen Örter“ der Planeten an der Himmelskugel) und der Raumfahrt verstehen. Vortragsabend zum Mitdenken und Mitmachen von Dr. Burkard Steinrücken.

Freitag 8. Januar, 16.00 Uhr, Planetarium
Sonne, Mond und Sterne (ab 5)
Der Mond und die funkelnden Sterne leuchten uns in der Nacht. Wie der Himmel sich über uns bewegt und was Planeten sind, wird im Planetarium anschaulich erklärt. von Christian Pokall

Freitag 8. Januar, 19.30 Uhr, Planetarium
Der Sternenhimmel des Monats
Entdecken Sie mit uns den aktuellen Sternenhimmel. Lernen Sie die Sternbilder und ihre Geschichten kennen. Erfahren Sie wo und wie die hellen Planeten zu finden sind und welche interessanten Objekte es noch am Firmament zu beobachten gibt. von Axel Fritsch

Montag 11. Januar, 19.30 Uhr, Planetarium
Mit den Sternen navigieren
Wie orientiert man sich auf See ohne elektronische Hilfsmittel anhand der Gestirne? Die Planetariumsvorführung bietet eine Einführung in die Grundlagen der Astronavigation und der sphärischen Geometrie. von Dr. Burkard Steinrücken

Mittwoch 13. Januar, 19.30 Uhr, Hörsaal
Gravitationswellenastronomie – ein kosmischer Goldschatz
Eine Vorhersage aus Albert Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie sind Wellen in der Raumzeit, die sogenannten Gravitationswellen. Sie entstehen zum Beispiel, wenn zwei Schwarze Löcher oder Neutronensterne miteinander verschmelzen. Nach jahrzehntelanger Suche gelang im Jahr 2015 mit den LIGO-Detektoren der direkte Nachweis. An der Nachbeobachtung von Gravitationswellenereignissen sind auch Wissen-schaft¬lerinnen und Wissen¬schaft¬ler der TU Dortmund beteiligt. Im Vortrag wird der aktuelle Stand dieses großen wissenschaftlichen Abenteuers beleuchtet und am Ende soll auch die Lösung eines uralten Rätsels aufgedeckt werden: Wo im Universum entstehen die schweren und wertvollen Elemente wie zum Beispiel Iridium, Platin und Gold? Dr. Dominik Elsässer, TU Dortmund

Freitag 15. Januar, 16.00 Uhr, Planetarium
Reise durch unser Sonnensystem (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. von Karsten Müller

Freitag 15. Januar, 19.30 Uhr, Musikprogramm im Planetarium
Keltika – Klänge aus der Anderswelt
Lassen Sie sich mit keltischer Musik sanft entführen in die mythische Anderswelt der Kelten, in himmlische Sphären und magische Welten fernab der hektischen Alltagswelt. Der sternenübersäte Nachthimmel des Planetariums, optische Projektionen und die Klänge der keltischen Musik leiten Sie auf einer Reise nach innen zu sich selbst. von Marion Lucht

Montag 18. Januar, 19.30 Uhr, Hörsaal
Projekt "Artemis" - Rückkehr zum Mond?
55 Jahre nach "Apollo 11" wollen die USA 2024 mit Projekt "Artemis", initiiert von US-Präsident Donald Trump, zurück zum Mond. Ziel ist die erste Mondlandung seit "Apollo 17" 1972, gefolgt von jährlichen Expeditionen zur Mondoberfläche. Ist es nur eine Wiederholung oder bietet die geplante Landestelle am Südpol neue ungeahnte Herausforderungen und Forschungsergebnisse? Als Zwischenstation für die Mondbesuche soll eine neue internationale Mondraumstation "Lunar Gateway" gebaut werden. Wozu dient sie und welchen Anteil an dem Projekt hat Europa bzw. Deutschland? von Neil Jaschinski, Applied Rocket Technology, Delfgauw NL

Mittwoch 20. Januar, 17.00 Uhr, Planetarium
Ausflug zu den Sternen (ab 5)
Jede Nacht leuchten uns tausende Sterne vom Himmel herab. Im Planetarium können wir den Sternenhimmel auch tagsüber beobachten und erleben. Zu unseren himmlischen Ausflugszielen gehören die Sonne, der Mond, Sterne und Planeten. Wir begegnen sogar alten Sagenfiguren und hören ihre Geschichten. von Jonas Schönert

Mittwoch 20. Januar, 19.30 Uhr, Hörsaal
„Und nun das Wetter…“
Diese Worte stehen zu Beginn des allabendlichen Wetterberichtes. Gibt es nur auf der Erde Wetter? Welche Rolle spielen die Jahreszeiten dabei? Welches Wetter herrscht auf den Planeten? Macht ein Weltraumwetterbericht Sinn? Diese und andere Fragen werden in diesem ungewöhnlichen Wetterbericht beantwortet. von Christian Pokall

Freitag 22. Januar, 16.00 Uhr, Planetarium
Streifzug ins All (ab 8)
Wer möchte in einer Stunde quer durchs Universum reisen und dabei allerhand Interessantes sehen? Wie entstehen die Mondphasen und warum wandern die Sterne über den Himmel? Was sind die Besonderheiten der Planeten und was gibt es hinter den Grenzen des Sonnensystems? von Klaus Porr

Freitag 22. Januar, 19.30 Uhr, Planetarium
Livekonzert!, Eintritt: 15 €, ermäßigt 12 €, Kartenreservierungen unter (02361) 23134
Sternenzelt und Sphärenklänge - WERNER WORSCHECH - intuitive, meditative Musik
WERNER WORSCHECH zählt zu den führenden Klangkünstlern und Pionieren der Obertonmusik in Deutschland. Seine Fähigkeit meditative, frei fließende, sich ständig verdichtende und wieder auflösende Klanggebilde von beeindruckender Intensität zu erzeugen macht jedes Konzert zu einem lebendigen Prozess des Werdens und Vergehens in Raum und Zeit. Seine Zuhörer*innen werden mit seinen oberton-reichen Instrumenten, wie z. B. Monochord, Koto, Tanpura, Engelsharfe, Gongs, Kristall-Harfe, Klangschalen, Native-American-Flute, Fujara und seiner sanften, tief gehenden Stimme in die Welt des Lauschens und somit zu sich selbst entführt. Unser Inneres spiegelt sich in der Klarheit und Schönheit der Obertöne. Sie zeigen sich uns in ihrer bewegenden Tiefe und Kraft, bringen uns in Resonanz, Harmonie und Lebendigkeit.

Montag 25. Januar, 19.30 Uhr, Hörsaal
Die Physik in Star Trek, Star Wars und anderen Science-Fiction-Filmen
„Die Science Fiction von heute ist oft das Science Fact von morgen. Die Physik, die Star Trek zugrunde liegt, ist gewiss einer Untersuchung wert.“
(Stephen Hawking) Anhand ausgewählter Beispiele aus Science-Fiction-Filmen werden Themen wie Antimaterie-Triebwerke, Raumreisen, künstliche Schwerkraft und Laserwaffen diskutiert. von Ben Vetter

Mittwoch 27. Januar, 19.30 Uhr, Hörsaal, Eintritt frei!
Wandersalon: Das Bild vom Klima
Urbane Künste Ruhr ist heute mit dem Wandersalon zu Gast in der Volkssternwarte. Der Wandersalon ist ein reisendes Veranstaltungsformat, das an wechselnden Orten im Ruhrgebiet Halt macht. Künstler*innen, Wissenschaftler*innen oder Autor*innen stellen ihre Arbeit vor und laden zum Gespräch ein. Bei dieser Ausgabe diskutiert Eske Schlüters (Künstlerin) mit Elke Grittmann (Kommunikationswissenschaftlerin), Birgit Schneider (Medienökologin), Erica von Moeller (Filmemacherin) und dem Publikum unser Bild von Klima und Katastrophe: Wie bestimmen Kinofilme, Serien und der Wetterbericht unsere Vorstellung vom Klima? Wie haben sich wissenschaftliche Klimabilder historisch entwickelt und was kann heute alles sichtbar gemacht werden? Können Infografiken und Tabellen eigentlich politisch sein? Und können Bilder zum Handeln gegen den Klimawandel auffordern? Zur Einstimmung wird es vor der Diskussion eine einführende Präsentation im Planetarium der Sternwarte geben.

Freitag 29. Januar, 16.00 Uhr, Planetarium
Sterne, Planeten & Co. (ab 5)
Habt ihr schon einmal zum Himmel geschaut und euch gefragt, wie man sich bei den ganzen Sternen zurechtfinden soll? Ausgehend vom aktuellen Sternenhimmel geben wir eine kleine Anleitung, wie das ganz leicht geht. Außerdem lernen wir unsere kosmische Heimat - unser Sonnensystem - etwas näher kennen: wir riskieren einen Blick auf die Sonne, die Planeten, Kometen und finden heraus, wie Sternschnuppen entstehen! von Marianne Langener

Freitag 29. Januar, 19.30 Uhr, Planetarium
Mit den Sternbildern durch die Nacht
Der Nachthimmel befindet sich in einem stetigen Wandel, je nach Jahres- und Uhrzeit sehen wir andere Sternbilder am Himmel. Wir reisen durch den aktuellen Himmel, von Sonnenuntergang bis spät/früh in die Nacht. Durch eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit und Zukunft verdeutlichen wir uns die Veränderungen des Himmels. Abschließend nutzen wir das Planetarium, um auch die Sehenswürdigkeiten des Südhimmels zu bewundern. Haben Sie nach der langen Feier, im Urlaub oder beim Abend- bzw. Morgenspaziergang ab und zu die Augen am Himmel! von Marianne Langener, M.Sc.

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Das Programmheft wird auf Anfrage kostenlos zugeschickt oder kann
als PDF-Datei heruntergeladen werden (siehe seitliche Info-Seite rechts).
Informationen zu den Öffnungszeiten, Eintrittspreisen und Reservierungen finden Sie hier.
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