Veranstaltungskalender


Aktuelles Veranstaltungsprogramm

Das Programmheft wird auf Anfrage kostenlos zugeschickt oder kann als PDF-Datei heruntergeladen werden (siehe seitliche Leiste ganz rechts).
Informationen zu den Öffnungszeiten, Eintrittspreisen und Reservierungen finden Sie hier.


Beobachtungsprogramme der Volkssternwarte

Freitags, 20.30 Uhr, Sternwarte
Fernrohrbeobachtung (nur bei ausreichend klarem Himmel und Dunkelheit!)
Mond, Planeten, Doppelsterne, Galaxien, Sternhaufen und Gasnebel mit eigenen Augen sehen!
Mehr Informationen...   Veranstaltet von den „Freunden der Volkssternwarte Recklinghausen e.V.“

Sonntags, 11.00 Uhr, Urania-Tempel
Sonnenbeobachtung im Urania-Tempel (nur von März bis Oktober, nur bei klarem Wetter!)
Protuberanzen, Sonnenflecken und die Granulation sind im Sonnenteleskop sichtbar.
Mehr Informationen...  Veranstaltet vom Arbeitskreis Volkssternwarte Recklinghausen.

Sonn- und Feiertags von März bis Oktober, Halde Hoheward (ganztägig)
Sonnenbeobachtung auf der Halde Hoheward mit Teleskopen bei der Sonnenuhr (Obelisk)
Ganztägig an Sonn- und Feiertagen bei klarem Himmel von März bis Oktober. Termin auch kurzfristig abrufbar unter 02366-18117-0 beim Besucherzentrum Hoheward.
Veranstaltet von den "Freunden der Volkssternwarte Recklinghausen e.V."


Planetariumsvorführungen und Hörsaalvorträge 2016/17

[Workshops im Herbst] [August] [September] [Oktober] [November] [Dezember] [Januar 2017] [Februar 2017] [zurück]

 


Workshops im Herbst

Montag, 17. Oktober & Dienstag, 18. Oktober, jeweils 13 – 18 Uhr, Hörsaal
Ferienworkshop: “Young Astronomy - Astronomie für Kids”
(Alter 12 bis 16 Jahre, Dauer: 2 Nachmittage)
Kursgebühr 30 € (beim 1. Termin in bar zu entrichten)
Wie sammelt ein Teleskop Licht? Wie sehen der Mond und die Planeten im Teleskop aus? Wie groß ist unser Sonnensystem? Wie weit ist der nächste Stern entfernt? Wie orientiere ich mich am Nachthimmel? - Für Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren werden in diesem zweitägigen Ferien-Workshop astronomische Grundlagen und praktische Astronomie vermittelt. In kleinen Gruppen entdecken die Teilnehmer an verschiedenen Stationen die Sonne, die Eigenschaften des Lichts, den Umgang mit einem Teleskop und einer Sternkarte, den Mond, Finsternisse, das Sonnensystem und die Milchstraße. Keine Vorkenntnisse nötig! Die maximale Anzahl der Teilnehmer ist 15.
Kursleiter: Dr. Tom Fliege, Dortmund
Anmeldung unter 02361-23134 erbeten

Dienstag, 8., 15., 22. und 29. November, jeweils 18.00 Uhr-20.45 Uhr, Hörsaal
Workshop Astronomie & Astrofotografie
Kursgebühr € 50, ermäßigt € 30 (beim ersten Termin in bar zu entrichten)
Im Workshop wird vorgestellt, wie man Sonne, Mond, Planeten, Sterne, Nebel und Galaxien mit amateurastronomischen Mitteln am Himmel sehen und fotografieren kann. Die Funktionsweise von Teleskopen wird erklärt und es bleibt genug Zeit, neben den Vortragsteilen auch selber am Teleskop „Hand anzulegen“. Modelle, Bilder und Animationen machen die Astronomie für den interessierten Laien und den fortgeschrittenen Astronomen verständlich. Die kosmischen Kreisläufe, die unfassbar riesigen Dimensionen und die Position des Menschen als winziger Teil des Kosmos werden erläutert. Wenn das Wetter mitspielt, wird im Anschluss jeweils der aktuelle Sternenhimmel beobachtet und die Astrofotografie mit einer Digitalkamera erklärt. Bitte an warme Bekleidung denken! Teilnehmen kann jeder ab 12 Jahren, keine Vorkenntnisse nötig! Die maximale Anzahl der Teilnehmer ist 25. Voranmeldung erbeten. Kursleiter:
Dr. Tom Fliege, Dortmund
Kursdauer: 4 Abende, insgesamt 10 U-Stunden

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August

Montag, 15. August, 19.30 Uhr, Hörsaal
Elemente – Bausteine der Welt
Wie sind die  ca. 100 verschiedenen Atome des Periodensystems der Elemente aufgebaut? Welche Naturgesetze regeln das komplizierte Elektronenballet in den Atomhüllen? Das Rätsel um den Aufbau der Elemente wurde anhand des Lichtes, das die Atome ausstrahlen, gelöst. Dabei zeigte sich: Ein merkwürdiges Zusammenspiel von vier verschiedenen Quantenzahlen bestimmt die Struktur des Periodensystems. von Dr. Burkard Steinrücken

Mittwoch, 17. August, 11.00 Uhr, Hörsaal
Die Sonne - unser Stern im All (ab 8)
Was ist die Sonne und wie entsteht ihr Licht? Was erkennt man auf ihrer Oberfläche, wenn man sie mit einem Fernrohr mit speziellem Schutzfilter beobachtet? Wie ist die Sonne entstanden, wie lange wird sie noch leuchten und was geschieht mit ihr in ferner Zukunft? In dieser Vorführung wird die Sonne erklärt, ihr Lebensweg geschildert und mit anderen Sternen und deren Schicksalen verglichen.  von Burkard Steinrücken

Mittwoch, 17. August, 19.30 Uhr, Hörsaal
Monderforschung mit Raumfahrt - Der alte Wettlauf und neue Pläne
In diesem Vortrag werden die unbemannten und bemannten Mondprogramme der 1960er Jahre und der Wettlauf zum Mond der beiden damaligen Supermächte USA und UdSSR vorgestellt. Was hat die Mondlandung damals gebracht und welche neuen Pläne haben die heutigen Raumfahrtnationen zur Monderforschung? Multimediavortrag von Christian Pokall

Donnerstag, 18. August, 19.00 Uhr, Maschinenhaus Hochlarmark, Karlstr. 75, 45661 RE Vortragsreihe „Astronomie im Maschinenhaus“
Die Sonne trifft den Vollmond - Himmlische Horizontbegegnung auf Hoheward
Allmonatlich ist ein besonderes Schauspiel am Horizont zu erleben: Am Vorabend der Vollmondnacht erscheinen die Sonne und der Vollmond (fast) gleichzeitig am Horizont. Während die Sonne am Westhorizont versinkt, steigt der volle Mond am Osthorizont auf. Dabei schauen sich die beiden Gestirne gleichsam gegenseitig ins Gesicht. Im Vortrag wird erläutert, wie dieses Ereignis durch die Mond- und Sonnenbewegung am Himmel zustande kommt und wie man es sogar für eine einfache Vorhersage nutzen kann, ob in der kommenden Vollmondnacht eine Mondfinsternis ansteht. Bei gutem Wetter wird noch die Halde erklommen, um das Schauspiel anzuschauen. von Dr. Burkard Steinrücken

Freitag, 19. August, 16.00 Uhr, Hörsaal
Reise zu den Planeten (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. Wir vergleichen die Planeten miteinander und stellen uns dabei immer die Frage: Könnte es irgendwo da draußen sonst noch Leben geben? Multimediavortrag von Burkard Steinrücken

Freitag, 19. August, 19.30 Uhr, Hörsaal
Das Weltall im Spiegel
Die seltsame Symmetrie zwischen Materie und Antimaterie

Die Naturgesetze der Physik zeigen eine Symmetrie bei der Vertauschung der Welt durch ihr Spiegelbild - bis auf eine Ausnahme im Bereich der schwachen Wechselwirkung. Warum ist Gott ein "schwacher Linkshänder" (W. Pauli)? - Die Antwort auf diese fundamentale Frage steht noch aus. Sie muss im Bereich der kleinsten Materiebausteine und ihrer Wechselwirkungen verborgen liegen. Im Vortrag wird die merkwürdige Symmetrie der Welt aus Materie bzw. Antimaterie vorgestellt und erläutert. von Dr. Burkard Steinrücken

Montag, 22. August, 19.30 Uhr, Hörsaal
Maschinen erobern das Universum - Roboter und künstliche Intelligenz
In Raumfahrt, Science Fiction und Alltag ist in den vergangenen Jahrzehnten – größtenteils unbemerkt – eine regelrechte Roboterflut hereingebrochen. Der Begriff für diese Menschmaschine ist noch nicht einmal 100 Jahre alt und mittlerweile dominieren Roboter mehr und mehr Lebensbereiche. Ob Maschinen intelligent sein können, wie sie funktionieren, ob sie selbstständig lernen könnten und was reale Roboter von jenen in der Science Fiction abgrenzt, wird erörtert. von Ben Vetter

Mittwoch, 24. August, 19.30 Uhr, Hörsaal
Gravitationswellen - Schwingungen der Raumzeit
Albert Einstein erkannte nach der Aufstellung seiner  Allgemeinen Relativitätstheorie die Möglichkeit von Raumzeit-Schwingungen, den sog. Gravitationswellen. Sie führen zu periodischen Stauchungen und Dehnungen von Maßstäben und Körpern, über die eine solche Welle läuft und breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit aus. Der direkte Nachweis der Gravitationswellen steht auch nach ihrer Vorhersage vor einem Jahrhundert (!) noch aus, aber für den indirekten Beweis ihrer Existenz anhand der Radiobeobachtung eines Binär-Pulsars gab es bereits den Nobelpreis für Physik. Welche Versuche sollen demnächst zum direkten Nachweis der Gravitationswellen führen? von Dr. Burkard Steinrücken

Freitag, 26. August, 16.00 Uhr, Hörsaal
Wunderbare Sternenwelt (ab 8)
Was sind eigentlich Sterne? Gab es sie schon immer und leuchten sie auch ewig? Wir erkunden die unterschiedlichsten Sterne und vergleichen ihre Farbe und Größe, ihre Herkunft und ihr Schicksal. Was passiert mit den Sternen am Ende ihres Lebenswegs. Besondere Sterne wie Rote Riesen, Weiße Zwerge, Pulsare und Schwarze Löcher werden vorgestellt. Auch die Sonne ist ein Stern mit einem unvermeidlichen Schicksal. Multimediavortrag von Burkard Steinrücken

Freitag, 26. August, 19.30 Uhr, Hörsaal
Sternspuren am Himmel
Die schönsten Sternfotos – und wie man sie selber macht
Der Nachthimmel zeigt eine überraschende Fülle von Sternen unterschiedlichster Helligkeit und Farbe. Mit bloßem Auge ist dies nicht zu sehen, aber bereits mit einer handelsüblichen Kamera auf einem Stativ kann man sie auf ein Bild bannen. Die Sterne wandern im Laufe der Nacht über den Himmel hinweg und auf „summierten“ Einzelbildern sieht man ihre Bewegung in Gestalt von Strichspuren. In Kombination mit der unbewegten Landschaft im Vordergrund erhält man so zauberhafte Bilder - die sog. „Strichspuraufnahmen“. Im Vortrag werden verschiedenste Strichspuraufnahmen aus deutschen Landschaften sowie von verschiedenen Fotoexkursionen gezeigt. Der Vortrag bereitet auch auf einen Fotoworkshop am 12. September vor, in dem die Strichspuraufnahmetechnik selbst erlernt werden kann. von Wolfgang Bischof

Montag, 29. August, 19.30 Uhr, Hörsaal
In fernen Eiswelten - Pluto, Charon und der Kuipergürtel
Nur wenige Missionen haben den Außenbereich des Sonnensystems erkundet. Erst kürzlich hat die Plutosonde New Horizons die ersten Fotos von Pluto und seinem Mond Charon geliefert. In diesem Bereich jenseits der Neptunbahn befinden sich die meisten Zwergplaneten und der Kuiper-Gürtel aus Kleinplaneten. Was weiß man heute über den Kuipergürtel und wo liegt eigentlich der Rand des Sonnensystems? von Christian Pokall

Mittwoch, 31. August, 19.30 Uhr, Maschinenhaus Hochlarmark, Karlstr. 75, 45661 RE
Vortragsreihe „Astronomie im Maschinenhaus“
Sterne über der Halde Hoheward
An diesem Abend werden auf der Halde Hoheward die Sterne, Sternbilder und Planeten beobachtet. Im vorbereitenden Vortrag ab 19.30 Uhr wird der aktuelle Sternenhimmel anhand einer Computersimulation vorgestellt, mit deren Hilfe man auch die besonderen Sternpeilungen im Horizontobservatorium für ausgewählte Sterne – die drei schlanken hohen Sternmasten - veranschaulichen kann. Auch das Problem der Lichtverschmutzung im Ruhrgebiet wird angesprochen, das die Schönheit des Sternenhimmels über der Halde Hoheward leider merklich schmälert. Der Vortrag findet auf jeden Fall statt, auch falls wegen schlechten Wetters die Sternbeobachtung nicht möglich sein sollte. von Dr. Burkard Steinrücken

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September

Freitag, 2. September, 16.00 Uhr, Hörsaal
Sternbilder und Sternsagen (ab 5)
Der Blick in den sternklaren Himmel in einer dunklen Nacht ist wunderschön. Die vielen Sterne wurden schon in ferner Vergangenheit zu zahlreichen, oft rätselhaften Sternbildern gruppiert. Zu den Sternbildern gibt es uralte Sagen. Was ist das besondere an den berühmten Tierkreissternbildern und welche Rolle spielen dabei  die Planeten mit ihrem Lauf um die Sonne? Multimediavortrag von Burkard Steinrücken

Freitag, 2. September, 19.30 Uhr, Hörsaal
Sternnavigation im Tierreich
Rotkehlchen, Indigofinken, Brieftauben, Bienen, Ameisen, Seehunde, Mistkäfer und viele andere Tierarten navigieren und orientieren sich mit Hilfe der Gestirne, sehen und nutzen natürliche Erscheinungen, die unseren Sinnen z.T. verborgen bleiben, arbeiten mit inneren "Karten" und mathematischen Techniken. Die Tiere nutzen den Sonnenstand, die Polarisation des Himmelslichtes, den Erdmagnetismus und die Sterne, was u.a. in Planetariumsexperimenten nachgewiesen werden konnte. In diesem Vortrag wird von den erstaunlichen Navigationsfähigkeiten im Tierreich berichtet. von Dr. Burkard Steinrücken

Montag, 5. September, 19.30 Uhr, Hörsaal
Monatlicher Treff des Arbeitskreises Volkssternwarte Recklinghausen (AVR)
Mitglieder des AVR präsentieren ihre neuesten Astrofotografien und erläutern die Foto-, Fernrohr- und Computertechnik für die Astrofotografie. Eintritt frei.

Mittwoch, 7. September, 19.30 Uhr, Hörsaal
Wandelbare Geisterteilchen
Entdeckung der Neutrinooszillationen und die Suche nach Neutrinomassen

Mit dem Nobelpreis Physik 2015 an Takaaki Kajita und Arthur B. McDonald wurde die Entdeckung sehr interessanter Eigenschaften von Neutrinos geehrt: Die Neutrinos, die neben Photonen die häufigsten Teilchen im Universum sind, können sich im Flug von einer Sorte in eine andere umwandeln. So werden aus Elektronneutrinos, die durch Kernfusion in der Sonne entstehen, auf ihrem Weg zur Erde größtenteils  Myon- oder Tauneutrinos. Das hat wichtige Konsequenzen: Neutrinos besitzen entgegen früherer Annahmen doch eine wenn auch sehr kleine Masse, was nicht nur für die Teilchenphysik sehr wichtig ist, sondern auch für die Astrophysik und Kosmologie. Wie groß die Neutrinomassen sind, ist nach wie vor ungeklärt. Das kurz vor dem Messbeginn stehenden KATRIN-Experiment soll diese Frage klären. In dem Vortrag wird die Entdeckung der Neutrinooszillationen mit atmosphärischen und solaren Neutrinos präsentiert und ein Ausblick auf das KATRIN-Experiment gegeben. Prof. Dr. Christian Weinheimer, Universität Münster

Freitag, 9. September, 16.00 Uhr, Hörsaal
Unser Nachbar der Mond (ab 8)
Die wundersamen Phänomene des Mondes - seine Lichtgestalten, der schnelle Lauf am Sternenhimmel, seine Tagessichtbarkeit und seine Rolle bei Sonnen- und  Mondfinsternissen werden erklärt. Das Fernrohr enthüllt weitere spannende Einsichten - Mondberge und -täler. Wie entstand der Mond und wie formten sich seine Krater- und Gebirgslandschaften? Mulimediavortrag von Burkard Steinrücken

Freitag, 9. September, 19.30 Uhr, Hörsaal
Raumsonde Dawn bei Ceres  - Die Erforschung von Kleinplaneten
Im Jahr 2007 wurde die Sonde Dawn gestartet, die 2011 den Kleinplaneten Vesta besuchte und sich seit 2015 im Orbit um den Zwergplaneten Ceres befindet. Mit der Erkundung dieser Kleinkörper im Asteroiden-gürtel erhofft sich die Wissenschaft weiteren Aufschluss über die Frühgeschichte des Sonnensystems. In diesem Vortrag wird die Mission der Sonde Dawn erläutert. von Christian Pokall

Montag, 12. September, 19.30 Uhr, Maschinenhaus Hochlarmark, Karlstr. 75, 45661 RE
Vortragsreihe „Astronomie im Maschinenhaus“
Sternfotos leicht gemacht - Mit Kamera und Stativ Sternspuren aufnehmen
An diesem Abend wird erklärt, wie man mit einer digitalen Kamera auf einem Stativ ganz einfach die Sterne fotografieren kann, dabei eine überraschende Sternfülle auf diesen Bildern erhält, wie man sie mit bloßem Auge nicht sieht, und mit diesen Sternaufnahmen die zauberhaften Strichspurbilder erzeugt, auf denen man erkennen kann, auf welchen Bahnen die Sterne über den Himmel wandern, wie sie den Himmelspol umkreisen, in welcher Schräglage sie am Horizont aufsteigen und versinken und was man anhand dieser „magischen“ Bilder über den Himmel lernen kann. Anschließend wird für praktische Übungen die Halde erstiegen. Die für Strichspuraufnahmen besten Standorte unter Einbezug des Obelisken und des Horizontobservatoriums werden aufgesucht und die Sternfotografie mit feststehender Kamera wird (bei klarem Himmel!) eingeübt. von Wolfgang Bischof und Dr. Burkard Steinrücken

Mittwoch, 14. September, 19.30 Uhr, Hörsaal
Gravitationswellen – Ein neues Fenster zum Weltall
Albert Einstein hat 1916 im Rahmen seiner Allgemeinen Relativitätstheorie Gravitationswellen vorausgesagt. Gravitationswellen sind Dehnungen und Stauchungen der Raumzeit, die von beschleunigten Massen erzeugt werden und sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten. Das führt zwangsläufig zu einer als Welle fortschreitenden Verformung der Raumzeit, die sich in einer periodischen Abstandsänderung zwischen benachbarten Probemassen äußert. Fast 100 Jahre lang gab es trotz jüngster großer Detektoranlagen wie GEO600 oder LIGO nur einen indirekten Beweis für die Existenz von Gravitationswellen. 2015 jedoch ist einem internationalen Team eine der größten Entdeckungen der Gegenwart gelungen: der erste direkte Nachweis von Gravitationswellen. Als Auslöser gilt die Kollision zweier mittelschwerer Schwarzer Löcher. Gravitationswellen öffnen ein bislang verschlossenes Beobachtungsfenster zum Weltall. Sie liefern Informationen über die zahlreichen Kollisionen massereicher Objekte im Universum. Sie ermöglichen uns damit ein besseres Verständnis, z. B. über Entstehung und Entwicklung von Schwarzen Löchern, Galaxien und in der Zukunft auch über das Universum als Ganzes.
Prof. Dr. Wolfram Winnenburg, Uni Siegen

Freitag, 16. September, 16.00 Uhr, Hörsaal
Reise zu den Planeten (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. Wir vergleichen die Planeten miteinander und stellen uns dabei immer die Frage: Könnte es irgendwo da draußen sonst noch Leben geben? Multimediavortrag von Burkard Steinrücken

Freitag, 16. September, 19.30 Uhr, Hörsaal
Lichtreflexe - Sonnenstrahlen - Spiegelwaffen
Vom Pharos von Alexandria bis James Bond
Viele Wunderdinge werden dem einstigen Leuchtturm von Alexandria nachgesagt. War er mit trickreichen Spiegelvorrichtungen versehen, die das Versenden von Lichtsignalen und das Verbrennen anlaufender feindlicher Schiffe ermöglichte? War er gar ein Teleskop, mit dessen Hilfe entfernte Schiffe schon vor dem Einlaufen in den Hafen ausgespäht werden konnten? Hält der sagenhafte Bericht von Archimedes´ Spiegelwaffe der Vernunft stand? Was ist von den Spiegelwundern und Spiegelwaffen in James-Bond-Filmen zu halten? Und wie bedrohte ein tückisches Spiegelhochhaus Mensch und Material in London? Kuriose Randnotizen der Physik, vorgestellt und diskutiert von Dr. Burkard Steinrücken

Montag, 19. September, 19.30 Uhr, Hörsaal
Warum nicht Beamen?  - Quantenteleportation und andere Kuriositäten der Physik
Welche Visionen aus Science Fiction wie z.B. das „Beamen“ haben einen realen Hintergrund in der modernen Physik und sind vielleicht sogar ein echter Anstoß für die Forschung? Kann Science Fiction die Technik vorantreiben? - Im Spannungsfeld von Fiktion und Wirklichkeit werden Antworten gesucht. von Ben Vetter

Mittwoch, 21. September, 19.30 Uhr, Hörsaal
Auf die Sonne ausgerichtet? - Die Sonne in Kirchen und Kapellen Westfalens
Sind Kirchen nicht nur grob geostet („orientiert“), sondern sogar genau auf die aufgehende Sonne an einem bestimmten Tag im Jahreskreis, z.B. dem Patronatstag, ausgerichtet? Oder sind besondere Fenster in Kirchen und Kapellen mit Absicht so konstruiert, dass ein besonderer Lichteinfall möglich ist? – In Westfalen gibt es einige Kirchen und Kapellen, für die sich das diskutieren lässt. Behandelt werden die Höhenkapelle in den Externsteinen, die Drüggelter Kapelle und die Krypten einiger romanischer Kirchen  wie z.B. der karolingischen Stiftskirche in Meschede. Dazu werden Vergleiche mit Beispielen aus anderen Regionen gezogen. Die Diskussion zeigt, dass bei derartigen Untersuchungen sehr viel zu beachten ist, große Deutungsspielräume bestehen und der Beweis einer absichtsvollen solaren Ausrichtung schwierig ist. Die Sonne in der christlichen Kirche – ist das nur ein Gedankenspiel oder war das wirkliche Intention der früheren Kirchenbaumeister? von Dr. Burkard Steinrücken

Freitag, 23. September, 16.00 Uhr, Hörsaal
Wunderbare Sternenwelt (ab 8)
Was sind eigentlich Sterne? Gab es sie schon immer und leuchten sie auch ewig? Wir erkunden die unterschiedlichsten Sterne und vergleichen ihre Farbe und Größe, ihre Herkunft und ihr Schicksal. Was passiert mit den Sternen am Ende ihres Lebenswegs. Besondere Sterne wie Rote Riesen, Weiße Zwerge, Pulsare und Schwarze Löcher werden vorgestellt. Auch die Sonne ist ein Stern mit einem unvermeidlichen Schicksal. Multimediavortrag von Burkard Steinrücken

Freitag, 23. September, 19.30 Uhr, Hörsaal
Sonnenzeit, Sternzeit, Zonenzeit, Temporal- und Äquinoktialzeit –
Zeitbegriffe der Astronomie und Zeitmessung mit Uhren

Zeit wird seit alters her durch astronomische Zyklen eingeteilt und gemessen. Zeiteinheiten wie „Tag“ und „Nacht“, „Monat“ und „Jahr“ lassen sich am Himmel, anhand der Stellungen von Sonne, Mond und Sternen, ablesen.  Weitere Unterteilungen wie z.B. der Zwölfstundentag unterliegen auch menschlichen Konventionen. Bei der Zeiteinheit „Tag“ muss man „Temporalzeit“, „Äquinoktialzeit“, „mittlere“ und „wahre Sonnenzeit“  oder „Sternzeit“ beachten. Mit der Erfindung der mechanischen Uhren traten einige dieser Zeitbegriffe in den Hintergrund und sind heute kaum noch bekannt. Im Vortrag anlässlich der Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche werden wichtige Zeitbegriffe in der Astronomiegeschichte und der Kulturgeschichte der Zeitmessung vorgestellt und erläutert. Dabei wird auch auf die außergewöhnliche astronomische Uhr in Münster eingegangen, die viele Zeitbegriffe veranschaulicht. von Dr. Burkard Steinrücken

Montag, 26. September, 19.30 Uhr, Hörsaal
Himmlische Farbspiele
In der Abenddämmerung lassen sich an klaren Tagen die schönsten Farbspiele am Himmel erleben. Nachdem die tiefstehende gerötete Sonne versunken ist, erstrahlt der Himmel im Westen in den Farben Rot, Orange, Gelb, Gelbgrün und Blassgrün, während sich das Himmelsgewölbe in ein tiefdunkles Blau färbt und die ersten Sterne durchbrechen. Diese „Luftfarben“ entstehen durch Streuung des Sonnenlichtes an den Partikeln der Erdatmosphäre – Luftmolekülen, Aerosolen und Staubteilchen. Selbst purpurne Farbspiele sind zu sehen. Im Vortrag wird geschildert, wie die Luftfarben zustande kommen und welche optischen Besonderheiten in der Atmosphäre sonst noch zu beobachten sind. Mit den Methoden der Physik lassen sich die romantischen Farbspiele am Himmel sogar berechnen!  von Dr. Burkard Steinrücken

Mittwoch, 28. September, 19.30 Uhr, Hörsaal
Weißt Du, welche Sternlein stehen?
Dieser Vortrag zum Mitmachen richtet sich an alle, die fasziniert sind von den vielen leuchtenden Punkten am Himmel. Aber was sind Sterne eigentlich, wie fasst man sie zu Sternbildern zusammen? Wo ist mein Sternbild und wann kann man es sehen? Wie funktioniert eine drehbare Sternkarte und was ist eigentlich die Milchstraße? Wieso bewegen sich einige Lichter langsam und einige rasend schnell? Nehmen Sie während des Vortrags selber eine Himmelskarte in die Hand und erkennen Sie die ewigen Kreisläufe. Verschaffen Sie sich einen Überblick, wann welche Sternbilder zu sehen sind. Die andere Frage „Weißt Du, wieviel Sternlein stehen?“ wird natürlich auch beantwortet. Dr. Tom Fliege, Dortmund

Freitag, 30. September, 16.00 Uhr, Hörsaal
Die Sonne - unser Stern im All (ab 8)
Was ist die Sonne und wie entsteht ihr Licht? Was erkennt man auf ihrer Oberfläche, wenn man sie mit einem Fernrohr mit speziellem Schutzfilter beobachtet? Wie ist die Sonne entstanden, wie lange wird sie noch leuchten und was geschieht mit ihr in ferner Zukunft? In dieser Vorführung wird die Sonne erklärt, ihr Lebensweg geschildert und mit anderen Sternen und deren Schicksalen verglichen. Bildvortrag von Karsten Müller

Freitag, 30. September, 19.30 Uhr, Hörsaal
Projekt Rosetta - Inspektion eines Kometen
Die Kometensonde Rosetta erreichte 2014 nach 10-jähriger Reise ihr Ziel – den Kometen Churyumov-Gerasimenko. Welche wissenschaftlichen Ziele verfolgte die Rosetta-Mission und wie ist sie letztlich verlaufen? Was sind die wichtigsten  Ergebnisse und hat sich der  mitgeführte Landeroboter Philae nochmal gemeldet, nachdem er bei der spektakulären Landung im Schatten verschwand und seine Energieversorgung erstarb? von Christian Pokall

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Oktober

Mittwoch, 5. Oktober, 19.30 Uhr, Hörsaal
Sollen Roboter über Leben und Tod entscheiden? –
Kampfmaschinen der Zukunft und wie man sie verhindern kann

Unbemannte Flugzeuge, seit Jahrzehnten zur Aufklärung benutzt, werden seit 2001 auch mit Waffen ausgerüstet. USA und Großbritannien nutzen sie für ferngesteuerte Angriffe u.a. in Afghanistan und Pakistan, wobei immer wieder auch Unbeteiligte getötet werden. Perspektivisch sollen unbemannte Kampfflug- und -fahrzeuge die anzugreifenden Ziele selbst auswählen, ein Mensch würde nicht mehr entscheiden. Ohne ein internationales Verbot würde sich dieser Trend auf viele Staaten ausweiten, was erhebliche Gefahren für das Kriegsvölkerrecht, die internationale Sicherheit und den Frieden bringen würde. Sowohl Friedensorganisationen als auch Staaten sind beunruhigt. Wie kann ein Verbotsvertrag gestaltet werden? PD Dr. Jürgen Altmann, Universität Dortmund

Freitag, 7. Oktober, 16.00 Uhr, Hörsaal
Reise zu den Planeten (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. Wir vergleichen die Planeten miteinander und stellen uns dabei immer die Frage: Könnte es irgendwo da draußen sonst noch Leben geben? Multimediavortrag von Burkard Steinrücken

Freitag, 7. Oktober, 19.30 Uhr, Hörsaal
Van Goghs Sternennacht - Der Kosmos im Kunstwerk
Das berühmte Gemälde Vincent van Goghs entstand in einer Nervenheilanstalt im südfranzösischen Ort St.-Rémy-de-Provence, in der sich van Gogh ein Jahr lang aufhielt. Wie sich mit Hilfe der Astronomie den Entstehungsumständen der Sternennacht und der anderen Nachtbilder des berühmten Künstlers nachspüren lässt, wird in diesem Vortrag anlässlich van Goghs 125. Todesjahrs vorgestellt und diskutiert. Das vermeintlich irre Nachtbild van Goghs erscheint so in einem neuen, überraschenden und sinnvollen Kontext. Mit Bildern von den Originalschauplätzen und vielen Anregungen für eigene neue Sichtweisen auf die Natur und den gestirnten Himmel. von Dr. Burkard Steinrücken

Montag, 10. Oktober, 19.30 Uhr, Hörsaal
Monatlicher Treff des Arbeitskreises Volkssternwarte Recklinghausen (AVR)
Mitglieder des AVR präsentieren ihre neuesten Astrofotografien und erläutern die Foto-, Fernrohr- und Computertechnik für die Astrofotografie. Eintritt frei.

Mittwoch, 12. Oktober, 11.00 Uhr, Hörsaal
Mit der Apollo-Rakete zum Mond (ab 8)
Als der erste Mensch den Mond betrat, saßen Oma und Opa wie Millionen andere Menschen vor dem Fernseher und haben beim größten Abenteuer aller Zeiten mitgefiebert. Was gab es damals von der Mondfahrt zu sehen? Welche spannenden und bangen Momente haben die Mondfahrer durchlebt? Wie fliegt man überhaupt zum Mond? Die schönsten und spannendsten Filmaufnahmen und Bilder von den Mondflügen werden vorgeführt und kindgerecht erläutert. von Burkard Steinrücken

Mittwoch, 12. Oktober, 19.30 Uhr, Hörsaal
Quarks und Quanten für Passanten - Die seltsame Welt des Mikrokosmos
Die Naturgesetze der atomaren Welt widersprechen der Alltagserfahrung völlig. Dennoch ist es möglich, auch ohne Mathematik das Wesen der Quantenwelt zu verstehen und eine bildhafte Vorstellung  für die Vorgänge im Mikrokosmos zu entwickeln. Warum die Quantenphysik seltsam ist, wissen wir nicht. Wie sie funktioniert, dagegen schon. von Dr. B. Steinrücken

Freitag, 14. Oktober, 16.00 Uhr, Hörsaal
Reise zu den Planeten (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. Wir vergleichen die Planeten miteinander und stellen uns dabei immer die Frage: Könnte es irgendwo da draußen sonst noch Leben geben? Multimediavortrag von Burkard Steinrücken

Freitag, 14. Oktober, 19.30 Uhr, Hörsaal
„Der Marsianer“ - Überleben auf dem Mars?
Im Kino konnten wir Mark Watney im Spielfilm „Der Marsianer“ beim Überleben auf dem Mars beobachten. Wie nah ist der Film an der Realität und stellt der Mars eine mögliche Chance für das Überleben der Menschheit dar? von Neil Jaschinski, Applied Rocket Technology, Delfgauw NL

Montag, 17. Oktober & Dienstag, 18. Oktober, jeweils 13 – 18 Uhr, Hörsaal
Ferienworkshop: “Young Astronomy - Astronomie für Kids”
(Alter 12 bis 16 Jahre, Dauer: 2 Nachmittage)
Wie sammelt ein Teleskop Licht? Wie sehen der Mond und die Planeten im Teleskop aus? Wie groß ist unser Sonnensystem? Wie weit ist der nächste Stern entfernt? Wie orientiere ich mich am Nachthimmel? - Für Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren werden in diesem zweitägigen Ferien-Workshop astronomische Grundlagen und praktische Astronomie vermittelt. In kleinen Gruppen entdecken die Teilnehmer an verschiedenen Stationen die Sonne, die Eigenschaften des Lichts, den Umgang mit einem Teleskop und einer Sternkarte, den Mond, Finsternisse, das Sonnensystem und die Milchstraße. Keine Vorkenntnisse nötig! Die maximale Anzahl der Teilnehmer ist 15. Kursleiter: Dr. Tom Fliege, Dortmund, Anmeldung unter 02361-23134 erbeten. Kursgebühr 30 € (beim 1. Termin in bar zu entrichten)

Montag, 17. Oktober, 19.30 Uhr, Hörsaal
Erde, Mond und Sonne selbst vermessen!
Das Wissen um die Form und Größe der Erde, den Abstand Erde-Mond ist jahrtausendealt. In diesem Vortrag wird vorgestellt, wie sich mit Hilfe einfacher Beobachtungen und Experimente und etwas Schulphysik die Größe von Erde, Mond und Sonne, die Masse der Erde und der Sonne  und die Strahlungsleistung der Sonne selbst bestimmen lässt. Sogar die Größenordnung der Sternentfernung ist leicht abschätzbar! von Dr. Burkard Steinrücken

Mittwoch, 19. Oktober, 11.00 Uhr, Hörsaal
Gibt es fremdes Leben im All? - Auf der Suche nach der zweiten Erde (ab 8)
Existiert irgendwo im Weltall fremdes Leben? – Diese Frage ist besonders faszinierend und deshalb wird auch intensiv nach neuen Planeten und nach Spuren und Signalen fremden Lebens geforscht. Wie findet man Exoplaneten bei fremden Sternen und was wissen wir heute schon über die Möglichkeit einer zweiten Erde? Werden wir vielleicht von Außerirdischen angefunkt oder sogar besucht? von Burkard Steinrücken

Mittwoch, 19. Oktober, 19.30 Uhr, Hörsaal
Blitz und Donner - Plasmen und das Wetter
Mysteriöse Polarlichter in schimmerndem Grün, grölender Donner mit leuchtenden Blitzen  – Wettererscheinungen, die uns alle faszinieren. Was nur wenige wissen: Die Atmosphäre und damit das Wetter werden von ionisiertem Gas, sogenannten Plasmen, beeinflußt. Wie entsteht ein Gewitter und welche zündende Kraft steckt hinter einem Blitz? „Eichen weichen, Buchen suchen!“ lautet ein Merkspruch zum Schutz vor Blitzen. Sollte man solchen Weisheiten trauen? Ein Blitz ist ein natürliches Plasma. Genau wie Nordlichter macht das helle und farbenfrohe Leuchten sie zu etwas Besonderem für das menschliche Auge. Die Plasmaphysik erforscht die Eigenschaften von Plasmen im Labor und versucht die Physik der natürlichen Plasmen nachzustellen und aufzuklären. Prof. Dr. Achim von Keudell, Ruhr-Universität Bochum

Freitag, 21. Oktober, 16.00 Uhr, Hörsaal
Wunderbare Sternenwelt (ab 8)
Was sind eigentlich Sterne? Gab es sie schon immer und leuchten sie auch ewig? Wir erkunden die unterschiedlichsten Sterne und vergleichen ihre Farbe und Größe, ihre Herkunft und ihr Schicksal. Was passiert mit den Sternen am Ende ihres Lebenswegs. Besondere Sterne wie Rote Riesen, Weiße Zwerge, Pulsare und Schwarze Löcher werden vorgestellt. Auch die Sonne ist ein Stern mit einem unvermeidlichen Schicksal. Multimediavortrag von Burkard Steinrücken

Freitag, 21. Oktober, 19.30 Uhr, Hörsaal
Kalender aus aller Welt  - Kosmische Zeitzyklen und Kalenderrechnung
Wie konstituiert und strukturiert eine Kultur ihre Zeit? Die Abbildung der kosmischen Zyklen von Sonne und Mond in einer Zeitrechnung ist von grundlegender Bedeutung in jeder Kultur und Religion. Sie dient der Herstellung einer „höheren“ Ordnung, die durch den Himmel legitimiert wird. Das gilt bis heute, auch in unserer naturwissenschaftlich-technischen Welt. Das jeweilige Zeitrechnungssystem bestimmt den Alltag des Menschen und zwingt ihm religiöse Grundvorstellungen auf – ob er will oder nicht. Im Vortrag werden astronomische Grundlagen des Kalenders vorgestellt und an Beispielen erläutert, wie daraus unter-schiedlichste Zeitrechnungssysteme konstruiert wurden. von Dr. Burkard Steinrücken

Montag, 24. Oktober, 19.30 Uhr, Hörsaal
Wasserstoff – Lebenselixier der Sterne
Das einfachste chemische Element Wasserstoff ist sowohl Hauptbestandteil des Universums als auch Treibstoff und Lebenselixier der Sterne, die es in Fusionsreaktion zu höheren Elementen verarbeiten. Wie entstand der Wasserstoff, was sind seine besonderen Eigenschaften und wie wird er durch die Brennphasen im Sterninneren transformiert? - Darüber wird an diesem Abend berichtet. von Christian Pokall

Mittwoch, 26. Oktober, 19.30 Uhr, Hörsaal
Wenn das Weltall anders wäre ... - Zur Feinabstimmung der Naturkonstanten
Die moderne Physik basiert auf vielen Naturkonstanten und experimentell bestimmten freien Parametern, deren Werte seit Anbeginn des Weltalls festliegen. Wie hätte sich das Universum entwickelt, wenn diese Konstanten bei der Entstehung des Alls einen anderen Wert erhalten hätten? Anhand von solchen Gedankenspielen wird im Vortrag diskutiert, ob wir in "der Besten aller Welten" leben, und ob dies auf ein "Intelligentes Design" bzw. die absichtsvolle "Feinabstimmung" durch einen Schöpfergott hindeutet. von Dr. B. Steinrücken

Freitag, 28. Oktober, 16.00 Uhr, Hörsaal
Geisterglaube und die Sterne (ab 8)
In dieser Veranstaltung  wollen wir den Ursachen des Gespensterglaubens auf den Grund gehen. Es zeigt sich: Viele geisterhafte Geschichten und auch Märchengestalten wie Drachen und Wölfe haben etwas mit den Sternen, Finsternissen und Planeten zu tun. Vor allem aber mit uraltem Aberglauben rund um die Nacht, die Finsternis und die Himmelskörper. von Burkard Steinrücken

Freitag, 28. Oktober, 19.30 Uhr, Hörsaal
Die Physik in Star Trek, Star Wars und anderen Science-Fiction-Filmen
„Die Science Fiction von heute ist oft das Science Fact von morgen. Die Physik, die Star Trek zugrunde liegt, ist gewiss einer Untersuchung wert.“ (Stephen Hawking) Anhand ausgewählter Beispiele aus Science-Fiction-Filmen werden Antimaterie-Triebwerke, Raumreisen, künstliche Schwerkraft und Laserwaffen diskutiert. von Ben Vetter

Montag, 31. Oktober, 19.30 Uhr, Hörsaal
Astronomie der Kelten
Seit dem 7. Jahrhundert vor Christus entwickelte sich in der Mitte Europas die keltische Kultur, die sich über den Kontinent ausbreitete. Gab es bei den Kelten eine entwickelte Astronomie? Gibt es überhaupt Quellen, schriftliche oder archäologische, die darauf heute noch schließen lassen? Im Vortrag wird eine Annäherung an dieses schwierige Thema versucht. Verschiedene Beispiele und Interpretationsansätze für keltische Astronomie werden vorgestellt, diskutiert und bewertet. von Dr. Burkard Steinrücken

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November

Mittwoch, 2. November, 19.30 Uhr, Hörsaal
Gemessen, nicht geraten - Woher unser Wissen von den Sternen stammt
Obwohl die Sterne unerreichbar weit entfernt sind, wissen wir eine ganze Menge von diesen Objekten. Nicht nur Sternwartenbesucher fragen sich oft, woher diese Informationen stammen und ob sie überhaupt fundiert sind. Manche Grunddaten wie Entfernung und Helligkeit eines Sterns lassen sich direkt messen, andere ergeben sich aus physikalischen Zusammenhängen, wieder andere aus Plausibilitätsüberlegungen. Der Vortrag beschreibt die dazu genutzten Methoden der Sternphysik. Dipl.-Phys. Hermann-Michael Hahn, Köln

Freitag, 4. November, 16.00 Uhr, Planetarium
Reise durch unser Sonnensystem (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. Wir vergleichen die Planeten miteinander und stellen uns dabei immer die Frage: Könnte es irgendwo im Sonnensystem  sonst noch Leben geben? von Karsten Müller

Freitag, 4. November, 19.30 Uhr, Planetarium
Der Sternenhimmel des Monats
Entdecken Sie mit uns den aktuellen Sternenhimmel. Lernen Sie die Sternbilder und ihre Geschichten kennen. Erfahren Sie wo und wie die hellen Planeten zu finden sind und welche interessanten Objekte es noch am Firmament zu beobachten gibt.  von Axel Fritsch

Montag, 7. November, 19.30 Uhr, Hörsaal
Monatlicher Treff des Arbeitskreises Volkssternwarte Recklinghausen (AVR)
Mitglieder des AVR präsentieren ihre neuesten Astrofotografien und erläutern die Foto-, Fernrohr- und Computertechnik für die Astrofotografie. Eintritt frei.

Dienstag, 8. November, 18.00 Uhr-20.45 Uhr, Hörsaal
Auftaktveranstaltung zum Workshop Astronomie & Astrofotografie
Kursgebühr € 50, ermäßigt € 30 (beim ersten Termin in bar zu entrichten)
Im Workshop wird vorgestellt, wie man Sonne, Mond, Planeten, Sterne, Nebel und Galaxien mit amateurastronomischen Mitteln am Himmel sehen und fotografieren kann. Die Funktionsweise von Teleskopen wird erklärt und es bleibt genug Zeit, neben den Vortragsteilen auch selber am Teleskop „Hand anzulegen“. Modelle, Bilder und Animationen machen die Astronomie für den interessierten Laien und den fortgeschrittenen Astronomen verständlich. Die kosmischen Kreisläufe, die unfassbar riesigen Dimensionen und die Position des Menschen als winziger Teil des Kosmos werden erläutert. Wenn das Wetter mitspielt, wird im Anschluss jeweils der aktuelle Sternenhimmel beobachtet und die Astrofotografie mit einer Digitalkamera erklärt. Bitte an warme Bekleidung denken! Teilnehmen kann jeder ab 12 Jahren, keine Vorkenntnisse nötig! Die maximale Anzahl der Teilnehmer ist 25. Voranmeldung erbeten. Kursleiter: Dr. Tom Fliege, Dortmund
Kursdauer: 4 Abende, insgesamt 10 U-Stunden (8., 1., 22. und 29. November)

Mittwoch, 9. November, 19.30 Uhr, Hörsaal
Die Größe des Universums
Für die moderne astrophysikalische Entfernungsbestimmung der Galaxien anhand von Supernovae wurde im Jahr 2011 der Physiknobelpreis vergeben, womit eine lange  Forschungstradition gekrönt wurde. Seit jeher ist die Entfernungsmessung von Planeten, Sternen und Galaxien eine der fundamentalen Aufgaben der Astronomie. So wurde bereits in der Antike die Größe und Gestalt unserer Erde recht genau bestimmt. Später wurden immer wieder neue Methoden ersonnen, die wie die Sprossen einer Leiter aufeinander aufbauen und in immer größere Tiefen des Weltalls führen. Im Vortrag wird diese Entfernungsleiter vorgestellt und erklommen, bis hin zu der mit dem Nobelpreis gewürdigten Methode zur Bestimmung kosmologischer Entfernungen. von Wolfgang Bischof

Freitag, 11. November, 16.00 Uhr, Planetarium
Sonne, Mond und Sterne (ab 5)
Der Mond und die funkelnden Sterne leuchten uns in der Nacht. Wie der Himmel sich über uns bewegt und was Planeten sind, wird im Planetarium anschaulich erklärt. von Christian Pokall

Freitag, 11. November, 19.30 Uhr, Planetarium
Unsichtbare Riesen - Die Planeten Uranus und Neptun
1781 entdeckte Herschel durch Zufall den Planeten Uranus. Darauf folgte viele Jahre lang die Suche nach weiteren Planeten, bis 1846 Neptun entdeckt wurde. Wie kam es zu diesen Entdeckungen? Was wissen wir heute über die Riesenplaneten, die man mit bloßem Auge nicht mehr sehen kann? Planetariumsvortrag in memoriam Thomas Morawe von Dr. Burkard Steinrücken. Mit anschließender Uranus- und Neptunbeobachtung durch das Teleskop.

Montag, 14. November, 19.30 Uhr, Planetarium
Klang und Stille 1 - Licht und Raum
Eine Reise durch innere und äußere Welten mit spirituellen Liedern aus fernen Ländern, die berühren und öffnen. Lassen Sie Ihre Seele fliegen. Genießen Sie dabei den Anblick des Sternenhimmels und eindrucksvoller Bilder unseres Weltenraumes. Lassen Sie sich durch Licht und Raum und vom Klang in die Stille führen. Musikprogramm von Klaus Martin Rösler

Mittwoch, 16. November, 19.30 Uhr, Hörsaal
Wie real ist die Welt?
Physikalische Ergebnisse bezweifeln die Existenz einer objektiven Wirklichkeit

Mit dem Satz „Gott würfelt nicht“ drückte Albert Einstein aus, was er von der Quantentheorie hielt. Denn in der Quantenphysik lautet die Antwort auf die Frage, wo sich ein bestimmtes Objekt befindet: kann da sein, kann aber auch dort sein. Präzise lässt sich mit der Quantenphysik lediglich die Wahrscheinlichkeit berechnen, mit der das Objekt „da“ bzw. „dort“ ist. Noch bizarrer ist ein Gedankenexperiment von Erwin Schrödinger, bei dem eine Katze gleichzeitig tot und lebendig ist.  Im Jahr 1935 glaubte Einstein, der Quantenphysik den Todesstoß versetzt zu haben. Aufbauend auf Einsteins Vorarbeiten hatte Schrödinger bewiesen, dass es „spukhafte“, fast telepathische Fernwirkungen zwischen Teilchen geben müsse, wenn die Quantenphysik richtig ist. Doch inzwischen ist klar: Diese spukhaften Fernwirkungen existieren wirklich. Noch schlimmer: Physiker arbeiten aktuell an Experimenten, die darauf hinweisen, dass unsere Welt viel weniger real ist, als wir bisher dachten. Dr. Axel Tillemans, Titz

Freitag, 18. November, 16.00 Uhr, Planetarium
Das Bilderbuch des Sternenhimmels (ab 5)
Wie kamen die vielen Sternbilder an den Himmel? Wo stehen sie und was bedeuten sie? Sternvorführung für Sternfreundinnen und -freunde von 5 bis 105 Jahren von Burkard Steinrücken.

Freitag, 18. November, 19.30 Uhr, Hörsaal
Gargantua - Die verwirrende Welt der gekrümmten Raumzeit
Der Spielfilm „Interstellar“ hat durch seine realistische Darstellung der Effekte der gekrümmten Raumzeit in der Nähe eines Schwarzen Lochs viel Erstaunen hervorgerufen. Der Vortrag versucht Licht ins Schwarze Loch zu bringen und erklärt einige der dargestellten Phänomene aus der Relativitätstheorie. von Neil Jaschinski, Applied Rocket Technology, Delfgauw NL

Montag, 21. November, 19.30 Uhr, Hörsaal
Maschinen erobern das Universum - Roboter und künstliche Intelligenz
In Raumfahrt, Science Fiction und Alltag ist in den vergangenen Jahrzehnten – größtenteils unbemerkt – eine regelrechte Roboterflut hereingebrochen. Der Begriff für diese Menschmaschine ist noch nicht einmal 100 Jahre alt und mittlerweile dominieren Roboter mehr und mehr Lebensbereiche. Ob Maschinen intelligent sein können, wie sie funktionieren, ob sie selbstständig lernen könnten und was reale Roboter von jenen in der Science Fiction abgrenzt, wird erörtert. von Ben Vetter

Mittwoch, 23. November, 19.30 Uhr, Hörsaal
Die Suche nach der Weltformel
Welches sind die kleinsten Bestandteile der Materie? Welchen Gesetzen gehorchen sie? Und gibt es eine Weltformel? Schon seit langem haben sich die Menschen bemüht, in der Fülle der Erscheinungen die Grundbausteine der Welt und fundamentale Gesetzmäßigkeiten auszumachen. Ausgehend von der Antike zieht sich dieses Bestreben durch alle Epochen der Wissenschaft. In diesem Vortrag werden einige Stationen dieses Themas in der Entwicklung der Physik nachgezeichnet. Dazu gehört auch die Suche nach einer "Weltformel" durch Einstein, Heisenberg und andere. Es wird erläutert, was die heutige Physik mit ihren Quarks und anderen Teilchen hierzu zu sagen hat, und es wird auf die Superstring-Theorie eingegangen, die von einigen Physikern als faszinierender Ansatz zu einer Weltformel betrachtet wird. Prof. Dr. Gernot Münster, Universität  Münster

Freitag, 25. November, 16.00 Uhr, Planetarium
Streifzug ins All (ab 8)
Wer möchte in einer Stunde quer durchs Universum reisen und dabei allerhand Interessantes sehen? Wie entstehen die Mondphasen und warum wandern die Sterne über den Himmel? Was sind die Besonderheiten der Planeten und was gibt es hinter den Grenzen des Sonnensystems? von Klaus Porr

Freitag, 25. November, 19.30 Uhr, Planetarium
Livekonzert: „Sternentraumreise“
Eintritt: € 12, ermäßigt € 10, Kartenreservierung  unter (02361) 23134
Alle Musik- und Lyrikinteressierte von Jung bis Alt sind herzlich zu dieser „Sternentraumreise“ eingeladen. Die vier Musiker Martin Rohleder (Gitarre), Torsten M. Abel (Keyboards) sowie Vera M. van Bergh (Gesang/Text und Piano) und Anthony J. Walters (Keyboards) entführen das Publikum bereits zum dritten Male zum Träumen unter den Sternen. Erzählt wird eine poetische Geschichte, bei der das Publikum direkt von dem Rücken einer rasenden Sternschnuppe aus eine traumhafte Reise zu den Sternen erlebt. Diese sind jedoch gerade im Streit miteinander: Wer ist der schönste Planet? Wem gebührt die meiste Bewunderung? In romantischen Balladen, meditativen Instrumental-Stücken mit kraftvollen Rythmen erfährt der Besucher, wie die Geschichte weitergeht und wie – so viel darf schon mal verraten werden – am Ende alles doch noch gut ausgeht.

Montag, 28. November, 19.30 Uhr, Hörsaal
Die Raumsonde Cassini  - der Vorhang fällt
Seit dem Jahr 2004 erforscht die Raumsonde Cassini den Saturn und seine zahlreichen Monde und liefert spektakuläre Bilder und wissenschaftliche Erkenntnisse. 2005 landete die mitgeführte Sonde Huygens auf dem Mond Titan. Die Mission wurde mehrfach verlängert, und soll am 15. September 2017 mit dem Eintritt der Sonde in die Saturnatmosphäre enden. Damit fällt der Vorhang für diese erfolgreiche Planetenmission. Im Vortrag werden die Geschichte und die Ergebnisse Mission Cassini-Huygens präsentiert. von Christian Pokall

Mittwoch, 30. November, 19.30 Uhr, Hörsaal
Die Jagd nach Einsteins Gravitationswellen
Im Jahr 1916 folgerte Albert Einstein aus seiner Allgemeinen Relativitätstheorie die Existenz von Gravitationswellen – winzige Kräuselungen der Raumzeit, die bei kosmischen Großereignissen entstehen und das Universum mit Lichtgeschwindigkeit durchlaufen. Einstein selbst dachte, dass man diese Wellen niemals direkt nachweisen könnte. Doch im September 2015 gelang es erstmals! Die Gravitationswellen verschmelzender schwarzer Löcher wurden von den Advanced LIGO-Detektoren in den USA eingefangen. Ein Jahrhundertereignis, das ein neues Zeitalter der Astronomie einläutete. Was Gravitationswellen sind und wie moderne Detektoren sie nachweisen sind ebenso Themen des Vortrags wie die Weltraummission LISA Pathfinder, die die Grundlagen für zukünftige Gravitationswellen-Observatorien im Weltraum legt. Dr. Benjamin Knispel, Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut), Hannover

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Dezember

Freitag, 2. Dezember, 16.00 Uhr, Planetarium
Reise durch unser Sonnensystem (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. Wir vergleichen die Planeten miteinander und stellen uns dabei immer die Frage: Könnte es irgendwo im Sonnensystem  sonst noch Leben geben? von Karsten Müller

Freitag, 2. Dezember, 19.30 Uhr, Planetarium
Der Sternenhimmel des Monats
Entdecken Sie mit uns den aktuellen Sternenhimmel. Lernen Sie die Sternbilder und ihre Geschichten kennen. Erfahren Sie wo und wie die hellen Planeten zu finden sind und welche interessanten Objekte es noch am Firmament zu beobachten gibt.  von Axel Fritsch

Montag, 5. Dezember, 19.30 Uhr, Hörsaal
Monatlicher Treff des Arbeitskreises Volkssternwarte Recklinghausen (AVR)
Mitglieder des AVR präsentieren ihre neuesten Astrofotografien und erläutern die Foto-, Fernrohr- und Computertechnik für die Astrofotografie. Eintritt frei.

Mittwoch, 7. Dezember, 17.00 Uhr, Planetarium
Wir suchen den Weihnachtsstern (ab 6)
In der Bibel steht, dass Jesu Geburt von einem Stern angekündigt wurde. Gab es diesen Stern wirklich, oder welche andere Erscheinung könnte den Weisen aus dem Morgenland den Weg zur Krippe angezeigt haben? von Burkard Steinrücken

Mittwoch, 7. Dezember, 19.30 Uhr, Hörsaal
Die Weltkarte des Piri Re´is (1513) - Mythen und Realität -
Ebenso bemerkenswert wie der Werdegang des Kartenautors, der nach verdienstvoller Tätigkeit als Admiral der türkischen Flotte im hohen Alter von 84 Jahren durch seinen Landesherrn Suleiman II. im Jahre 1554 hingerichtet wurde, ist auch der Werdegang der durch Piri Re´is im Jahre 1513 gezeichneten Weltkarte. Sie wurde auf der Grundlage von mindestens 20 unterschiedlichen Quellenkarten entworfen, unter denen sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch eine Karte des Christoph Kolumbus befand. Die besondere Sprachbegabung des Kartenautors hat darüber hinaus wohl auch dazu geführt, dass eine Reihe von weiteren Quellen in die Darstellung Eingang gefunden haben, die man in einer türkischen Karte nicht ohne weiteres erwarten würde. Hierzu gehört neben der Darstellung der Brendan-Legende aus dem Bereich der nordischen Sagen auch die Darstellung der sagenumwobenen Insel Atlantis.
Die erst im Jahre 1929 im Topkapi Serail in Istanbul entdeckte Karte liegt heute als Kartenfragment vor. Sie enthält im Wesentlichen die Darstellung der Westküste Europas und die der Ostküste Südamerikas. Im Rahmen einer kartometrischen Untersuchung wurden eine optimierte Abbildung sowie die Genauigkeit der Darstellung berechnet. Ein ebenfalls als Fragment vorhandenes Rumbensystem erlaubte die Rekonstruktion der ursprünglichen Gesamtdarstellung, die möglicherweise bis nach China reichte.
Prof. Dr.-Ing. Peter Mesenburg, Essen

Freitag, 9. Dezember, 16.00 Uhr, Planetarium
Sonne, Mond und Sterne (ab 5)
Der Mond und die funkelnden Sterne leuchten uns in der Nacht. Wie der Himmel sich über uns bewegt und was Planeten sind, wird im Planetarium anschaulich erklärt. von Christian Pokall

Freitag, 9. Dezember, 19.30 Uhr, Planetarium
Gedichte unter Sternen
Wir laden Sie ein zu einem lyrischen Abend mit Nachtgedichten, Texten und Bildern. Vergessen Sie den Alltag und lassen Sie sich entführen in die Welt der Poetik. Rezitationsabend mit klassischer Musikuntermalung.
Idee und Rezitation: Christine Stammler
Planetarium: Dr. Burkard Steinrücken

Montag, 12. Dezember, 19.30 Uhr, Planetarium
Klang und Stille 2 Raum für Licht – Geburt
Begleitet von spirituellen Gesängen, kraftvollen Mantras und Liedern, die von Licht und Liebe erzählen, dürfen Sie den Anblick des Sternenhimmels und eindrucksvolle Bilder unseres Weltenraumes genießen. Entspannen und Loslassen kann dann Raum für Licht schaffen. Musikprogramm von Klaus Martin Rösler

Mittwoch, 14. Dezember, 19.30 Uhr, Planetarium
Farben einer Nacht - Eine literarische Nachtwanderung
Faszination und Grauen spiegeln sich gleichermaßen in den Erzählungen und Liedern der Menschen, wenn sie ihre nächtlichen Erlebnisse und Gedanken in Worte und Töne kleiden sollen. Gesänge in Dur und Moll, Liebes- und Horrorgeschichten kommen in all ihren Facetten zum Vorschein. Schier unerschöpflich ist die Palette der Farbtöne, mit denen Bewusstsein und Unterbewusstsein in den magischen Stunden zwischen Sonnenauf- und –untergang ihre erstaunlichen Bilderwelten auf imaginäre Leinwände pinseln.
Das Rezitationsprogramm Farben einer Nacht verwebt Texte, die aus Interviews mit Menschen im Alter zwischen sieben und dreiundachtzig Jahren entstanden, mit Lyrik und Gesangstexten aus neun Jahrhunderten. Sie alle künden vom Segen und Schrecken der Nacht, spiegeln Freud, Leid, Ängste, Sehnsüchte und Hoffnungen - mal nachdenklich, mal lustvoll, zuweilen brüllend komisch, oft anrührend ehrlich, immer aber unverstellt und frisch.
Rezitation: Veronika Maruhn und Jörg Maria Welke
Planetarium und Fotografie: Wolfgang Bischof
Dauer: 90 Minuten, keine Pause

Freitag, 16. Dezember, 16.00 Uhr, Planetarium
Streifzug ins All (ab 8)
Wer möchte in einer Stunde quer durchs Universum reisen und dabei allerhand Interessantes sehen? Wie entstehen die Mondphasen und warum wandern die Sterne über den Himmel? Was sind die Besonderheiten der Planeten und was gibt es hinter den Grenzen des Sonnensystems? von Klaus Porr

Freitag, 16. Dezember, 19.30 Uhr, Planetarium
Livekonzert: „Silent Punch – Live im Planetarium“
Lagerfeuer-Atmosphäre unter dem Sternenhimmel

Eintritt: € 12, ermäßigt € 10, Kartenreservierung  unter (02361) 23134
Begleiten Sie den Silent Punch, die Akustikversion von punch'n'judy, bei einer musikalischen Reise durch die Welt der Elfen, Kobolde, oder auch Piraten und lassen Sie die musikalischen Arrangements unter dem Sternenhimmel auf sich wirken. Dargeboten wird Crossover-Folk der leisen Art, mit Viola, Low Whistle, Gitarren und Gesängen, mitten in dieser einzigartigen Kulisse. Tauchen Sie in die Vorstellung ein, direkt unter dem nächtlichen Himmel, am noch leicht rötlich glühenden Feuer, den magischen Klängen zu lauschen. Lassen Sie sich unter dem Sternenzelt verzaubern.

Montag, 19. Dezember, 19.30 Uhr, Planetarium
Der Stern von Bethlehem
Welches Himmelsereignis könnte die Weisen aus dem Morgenland zu ihrer Reise nach Bethlehem veranlasst haben? War es ein Komet oder eine Supernova? Oder handelt es sich um eine Planetenkonstellation, welche sich astrologisch deuten ließ? Dr. Burkard Steinrücken

Mittwoch, 21. Dezember, 17.00 Uhr, Planetarium
Wir suchen den Weihnachtsstern (ab 6)
In der Bibel steht, dass Jesu Geburt von einem Stern angekündigt wurde. Gab es diesen Stern wirklich, oder welche andere Erscheinung könnte den Weisen aus dem Morgenland den Weg zur Krippe angezeigt haben? von Burkard Steinrücken

Mittwoch, 21. Dezember, 19.30 Uhr, Hörsaal
Zeit in der Physik - Relativität der Zeit - Zeitpfeil - Zeitreisen
Das wohl größte Rätsel der Welt ist die Zeit. Was ist Zeit? – Philosophen, Theologen, Psychologen und auch Physiker befassen sich mit dieser Frage. In diesem Vortrag werden die besonderen Erkenntnisse und Grundvorstellungen der Relativitätstheorie, der Thermo-dynamik und der Kosmologie über das Wesen der Zeit vorgestellt. Und was sagt die Physik über die Möglich-keit von Zeitreisen aus? von Dr. Burkard Steinrücken

Freitag, 23. Dezember, 16.00 Uhr, Planetarium
Wir suchen den Weihnachtsstern (ab 6)
In der Bibel steht, dass Jesu Geburt von einem Stern angekündigt wurde. Gab es diesen Stern wirklich, oder welche andere Erscheinung könnte den Weisen aus dem Morgenland den Weg zur Krippe angezeigt haben? von Burkard Steinrücken

Freitag, 23. Dezember, 19.30 Uhr, Planetarium
Der Stern von Bethlehem
Welches Himmelsereignis könnte die Weisen aus dem Morgenland zu ihrer Reise nach Bethlehem veranlasst haben? War es ein Komet oder eine Supernova? Oder handelt es sich um eine Planetenkonstellation, welche sich astrologisch deuten ließ? Dr. Burkard Steinrücken

Mittwoch, 28. Dezember, 18.00 Uhr, Planetarium
Die schönsten Sternbilder des Winters
Der Winterhimmel wartet mit vielen schönen Sternbildern auf. Im Planetarium lässt sich der Winterhimmel simulieren und mit Sternbildfiguren überblenden. Es begegnen uns Tiere, Menschen und antike Götter. Wie verändert sich die Sichtbarkeit der Sternbilder im Laufe der Nacht und im Laufe des Winters? Wie erkennt man am Himmel, wenn sich der Winter neigt und bald wieder von einem neuen Frühling abgelöst wird? von Dr. Burkard Steinrücken

Freitag, 30. Dezember, 16.00 Uhr, Planetarium
Sonne, Mond und Sterne (ab 5)
Der Mond und die funkelnden Sterne leuchten uns in der Nacht. Wie der Himmel sich über uns bewegt und was Planeten sind, wird im Planetarium anschaulich erklärt. von Christian Pokall

Freitag, 30. Dezember, 19.30 Uhr, Planetarium
Musik im Sternenzelt
Lassen Sie die Seele baumeln und genießen Sie den Anblick des bewegten Sternhimmels zu meditativen Klängen. Faszinierende Effekte und Lichtbilder vervollständigen das Sinneserlebnis. Musikprogramm von Christian Pokall

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Januar 2017

Montag, 2. Januar, 19.30 Uhr, Hörsaal
Monatlicher Treff des Arbeitskreises Volkssternwarte Recklinghausen (AVR)
Mitglieder des AVR präsentieren ihre neuesten Astrofotografien und erläutern die Foto-, Fernrohr- und Computertechnik für die Astrofotografie. Eintritt frei.

Mittwoch, 4. Januar, 17.00 Uhr, Planetarium
Sonne, Mond und Sterne (ab 5)
Der Mond und die funkelnden Sterne leuchten uns in der Nacht. Wie der Himmel sich über uns bewegt und was Planeten sind, wird im Planetarium anschaulich erklärt. von Christian Pokall

Mittwoch, 4. Januar, 19.30 Uhr, Planetarium
Mit den Sternen navigieren - Grundlagen der Astronavigation
Wie orientiert man sich auf See ohne elektronische Hilfsmittel anhand der Gestirne? Die Planetariumsvorführung bietet eine Einführung in die Grundlagen der Astronavigation und der sphärischen Geometrie. von Dr. Burkard Steinrücken

Freitag, 6. Januar, 16.00 Uhr, Planetarium
Weißt Du, welche Sternlein stehen?
In dieser Vorstellung nimmt uns unser Pilot Major Tom mit auf eine Reise in die Nacht, durch das Jahr, zu den Sternbildern und Planeten. Himmelsneulinge von 8 bis 88 Jahren können hier ganz gemütlich vom Sessel aus unser Sonnensystem und die Sterne kennenlernen, denn das Planetarium ist nicht nur ein Raumschiff, sondern auch eine Zeitmaschine! von Dr. Tom Fliege

Freitag, 6. Januar, 19.30 Uhr, Planetarium
Der Sternenhimmel des Monats
Entdecken Sie mit uns den aktuellen Sternenhimmel. Lernen Sie die Sternbilder und ihre Geschichten kennen. Erfahren Sie wo und wie die hellen Planeten zu finden sind und welche interessanten Objekte es noch am Firmament zu beobachten gibt.  von Axel Fritsch

Montag, 9. Januar, 19.30 Uhr, Hörsaal
Projekt ExoMars 2016 - Europa auf dem Weg zum Mars
Mit der Mission ExoMars 2016 startet Europa eine Forschungsoffensive zum Mars. Mit der Ankunft der Sonde im Oktober 2016 beginnt die Erkundung der Marsoberfläche mit dem Trace Gas Orbiter. Das Modul Schiaparelli wird nach einer hoffentlich weichen Landung auf dem Mars die Atmosphäre erforschen. Im Vortrag wird das neue europäische Marsprojekt vorgestellt und mit bisherigen Marsmissionen wie z.B. der Reise des Rovers Curiosity verglichen. von Christian Pokall

Mittwoch, 11. Januar, 19.30 Uhr, Hörsaal
Horoskop und Wirklichkeit
Die Astrologie, die verwirrende Schwester der Astronomie, zieht Millionen Menschen in ihren Bann. Doch wie wird eigentlich ein Horoskop erstellt und wie sieht der Vergleich zum realen Sternenhimmel aus? Was leiten die Astrologen aus den Stellungen der Planeten zum Geburtszeitpunkt ab und was sagen die nüchternen Astronomen dazu? Wie sieht der reale Einfluss auf den Menschen aus? Und warum wollen wir an Horoskope glauben? Dieser Vortrag setzt beim Teilnehmer keinerlei Vorkenntnisse voraus. Er vergleicht das Bild des Weltalls der Astrologen mit dem der Astronomen. Die wenigen Übereinstimmungen und deutlichen Unterschiede werden anschaulich dargestellt. Ob Sie sich in Ihrem Horoskop wiederfinden und Ihr Leben danach ausrichten möchten, bleibt natürlich Ihnen überlassen... Dr. Tom Fliege, Dortmund

Freitag, 13. Januar, 16.00 Uhr, Planetarium
Sonne, Mond und Sterne (ab 5)
Der Mond und die funkelnden Sterne leuchten uns in der Nacht. Wie der Himmel sich über uns bewegt und was Planeten sind, wird im Planetarium anschaulich erklärt. von Christian Pokall

Freitag, 13. Januar, 19.30 Uhr, Planetarium
Klang und Stille 3 - Ein Licht - Einheit
Der Klang magischer Mantras und spiritueller Lieder dieser Welt führt uns in die Stille. In der Entspannung können wir loslassen und das Bewusstsein für diesen Kosmos öffnen. In dieser Stille können wir eine Ahnung vom Wesen allen Seins bekommen. Vielleicht mögen wir spüren, dass wir in all unserer Verschiedenheit doch anfänglich und letztendlich EINS sind. Alle Farben sind EIN Licht. Musikprogramm von Klaus Martin Rösler

Montag, 16. Januar, 19.30 Uhr, Hörsaal
Warum Weihnachten und Ostern nie zusammenfallen
Der Kalender und seine astronomische Herkunft
Die regelmäßigen Bewegungen von Sonne und Mond am Himmel werden seit alters her von den Menschen zur Zeitbestimmung genutzt. Sie sind maßgeblich für den Kalender. Im Vortrag werden die astronomischen Grundlagen des Kalenders erklärt, und wie diese einige seiner Feiertage definieren. von Neil Jaschinski, Applied Rocket Technology, Delfgauw NL

Mittwoch, 18. Januar, 17.00 Uhr, Planetarium
Das Bilderbuch des Sternenhimmels (ab 5)
Wie kamen die vielen Sternbilder an den Himmel? Wo stehen sie und was bedeuten sie? Sternvorführung für Sternfreundinnen und -freunde von 5 bis 105 Jahren von Burkard Steinrücken

Mittwoch, 18. Januar, 19.30 Uhr, Hörsaal
Radiopulsare testen fundamentale Physik im Weltraum
Radiopulsare sind extrem kompakte Neutronensterne, die zum Teil eine Rotationsstabilität aufweisen, die sich mit der Ganggenauigkeit der besten Atomuhren vergleichen lässt. Insbesondere Doppelstern-Pulsare erweisen sich daher als ideale Testlabors für die Gültigkeit der Allgemeinen Relativitätstheorie in starken Gravitationsfeldern. Die beobachteten Bahnveränderungen bei Pulsaren in Doppelsternsystemen lieferten bereits Beweise für die Existenz von Gravitationswellen. Es wird erwartet, dass uns Pulsare in den nächsten Jahren die direkte Messung von Gravitationswellen supermassereicher Schwarzer Löcher erlauben werden. Prof. Dr. Michael Kramer, Max-Planck-Institut für Radioastronomie, Bonn

Freitag, 20. Januar, 16.00 Uhr, Planetarium
Reise durch unser Sonnensystem (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. Wir vergleichen die Planeten miteinander und stellen uns dabei immer die Frage: Könnte es irgendwo im Sonnensystem  sonst noch Leben geben? von Karsten Müller

Freitag, 20. Januar, 19.30 Uhr, Planetarium
Livekonzert: „Sternenzelt und Sphärenklänge“ - Werner Worschech
Eintritt: € 12, ermäßigt € 10, Kartenreservierung unter (02361) 23134
Seit mehr als zwei Jahrzehnten mit Klang und Obertönen unterwegs, wurde Werner Worschech besonders durch seine Fähigkeit bekannt, meditative, frei fließende, sich ständig verdichtende und wieder auflösende Klanggebilde von beeindruckender Intensität zu erzeugen. Er entführt seine Zuhörer mit obertonreichen Instrumenten und seiner sanften, tief gehenden Stimme in die Welt des Lauschens und somit zu sich selbst.

Montag, 23. Januar, 19.30 Uhr, Hörsaal
Supernovae, Sonne und Mond – Energiewende aus dem All?
Bietet uns das Weltall Alternativen zur Kernkraft und zu fossilen Brennstoffen und kann es helfen, die Energiewende zu meistern? Wie funktioniert eigentlich eine Solarzelle? Lassen sich die Mondgezeiten energetisch nutzen? Kann man Städte mit  Spiegelsatelliten stromsparend beleuchten? Ist die Energiereserve der Sterne für uns verfügbar? Woher kommt sie überhaupt - die Gratis-Energie aus dem All?  von Ben Vetter

Mittwoch, 25. Januar, 19.30 Uhr, Planetarium
Mit den Sternen navigieren - Grundlagen der Astronavigation
Wie orientiert man sich auf See ohne elektronische Hilfsmittel anhand der Gestirne? Die Planetariumsvorführung bietet eine Einführung in die Grundlagen der Astronavigation und der sphärischen Geometrie. von Dr. Burkard Steinrücken

Freitag, 27. Januar, 16.00 Uhr, Planetarium
Streifzug ins All (ab 8)
Wer möchte in einer Stunde quer durchs Universum reisen und dabei allerhand Interessantes sehen? Wie entstehen die Mondphasen und warum wandern die Sterne über den Himmel? Was sind die Besonderheiten der Planeten und was gibt es hinter den Grenzen des Sonnensystems? von Klaus Porr

Freitag, 27. Januar, 19.30 Uhr, Planetarium
Die Schneekönigin
In dieser Planetariumsvorführung möchten wir Ihnen das schönste Werk von Hans-Christian Andersen vorstellen. Im Schein des Nordlichts und der Sterne werden Sie sich in die kalte nordische Winterstimmung, in der das Märchen spielt, einfühlen können. Verbringen Sie einen märchenhaften Abend unter Sternen.
Idee und Rezitation: Christine Stammler / Planetarium: Dr. Burkard Steinrücken

Montag, 30. Januar, 19.30 Uhr, Planetarium
VERKEIMT UND WELK
Ein satirisch-literarischer Streifzug durch den Kosmos medizinischer (Fehl)Leistungen
Rasender Puls, Kollaps, plötzlicher Herztod und Burn-Out – auch im All herrschen Siechtum und Verderben, wo man nur hinschaut. Was tun? Wer hilft und heilt oder lindert?? Und Wie???
Stefan Keim und Jörg Maria Welke schauen hin, und zwar sehr genau – dort, wie hier. Frei nach dem Motto: Operation gelungen, Patient tot beobachten sie Kranke und die, die sich dafür halten sowie Ärzte, Pflegepersonal, Aktionäre und andere dienstbare Geister bei der Beseitigung der großen und kleinen irdischen Wehwehchen. Auch mit ihren eigenen Erfahrungen halten sie nicht hinterm Berg. Aber keine Sorge: depressiv herunterreißendes Potential besitzt das alles nicht! Das Meiste davon ist lustig, einiges gar erzkomisch oder absurd. – und wenn es Ihnen seltsam schräg vorkommt, dann ist zumindest Ihr Wahrnehmungsvermögen noch völlig in Ordnung… Freuen Sie sich auf eine hoffentlich anregend pulsbeschleunigende Kollage aus Prosatexten, Lyrik, Couplets, Liedlein, Kalauern und wüst Improvisiertem. Wolfgang Bischof steuert in gewohnt unerschrockener Manier Licht- und Klangspielereien, Dias und kluge Kommentare bei.
Rezitation: Stefan Keim und Jörg Maria Welke
Planetarium: Wolfgang Bischof
Dauer ca. 90 Minuten, keine Pause

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Februar 2017

Mittwoch, 1. Februar, 19.30 Uhr, Hörsaal
Galaxien und ihre Halos
Große Scheibengalaxien wie unsere Milchstraße haben ihren Namen durch ihre hell leuchtende Sternenscheibe erhalten. Beobachtet man jedoch in anderen Wellenlängen als dem sichtbaren Licht, so stellt man fest, dass die Sternenscheiben eingebettet sind in einen nahezu kugelförmigen Halo. Hier befinden sich neben Kugelsternhaufen auch interstellares Gas und die exotische Dunkle Materie. Wie bildet sich eine flache Scheibengalaxie in so einem Halo? Woher kommt das Halogas? Und welchen Einfluss hat  das Gas auf die Galaxie? Diesen und anderen Fragen werden wir an diesem Abend nachgehen. Dr. Eva Jütte, Ruhr-Universität Bochum

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