Veranstaltungskalender

Infos zu Corona

Wegen des Lockdowns kein "vor-Ort" Programm in der Sternwarte bis (mindestens) zum 31. Januar 2021! Bleiben Sie gesund! Wir hoffen, Sie bald wieder in unserem Haus begrüßen zu dürfen!


EBENFALLS NEU: Online-Workshop via Jitsi zum Thema: Die Sterne über uns (Infos und nächster Termin)


NEU: Internet-Kurzvorträge via Jitsi

Kulturastronomische Streifzüge

Ab Freitag, den 20.11.2020 bieten wir 30 minütige Kurzvorträge per Videokonferenz aus dem großen Themenkreis der "Kulturastronomie" an. Wir benutzen die App "Jitsi". Die Teilnahme an den Kurzvorträgen ist kostenfrei. Wir begrenzen allerdings die Teilnehmerzahl, um eine rege Diskussion im Anschluß an den Vortrag für alle zu ermöglichen. Um teilzunehmen, benötigen Sie einen Link, den Sie nach einer Anmeldung per E-Mail (Anmeldung bitte an: langener@sternwarte-recklinghausen.de) von uns inklusive weiterer Infos zum Ablauf erhalten (ebenfalls per E-Mail).

Im November und Dezember 2020 bereits gelaufene Vorträge:
(Planetenharmonien – die „vergessene“ Perspektive auf den Lauf der Planeten), (Mond, Mythos, Aberglaube - Die vergessenen Kalender unserer Vorfahren), (Online-Workshop: Die Sterne über uns), (Der Halleysche Komet - "I dare venture to foretell..."), (Wir suchen den Weihnachtsstern, ab 6 Jahre), (Himmlische Farbspiele), (Und sie folgten einem Stern … - Gedanken zum Stern von Bethlehem), (Sonne, Mond und Sterne, ab 6 Jahre), (Rendezvous der Riesen - Die Große Konjunktion von Jupiter und Saturn), (Wie finde ich ein Sternbild? ,ab 8 Jahre), (Unglücksboten am Himmel - am Beispiel der Wiedertäuferherrschaft in Münster
)

Programm der Jitsi-Vortragsreihe: siehe Terminliste weiter unten!


Geplantes Veranstaltungsprogramm 2021-1

Das Programmheft 2021-1 für den Zeitraum von Februar bis August 2021 wird derzeit noch nicht in gedruckter Form erstellt, kann aber als PDF-Datei heruntergeladen werden (siehe seitliche Info-Leiste ganz rechts). Die Durchführbarkeit der Veranstaltungen in diesem neuen Halbjahreskalender hängt von den dann jeweils gültigen Corona-Regelungen ab.
Informationen zu den Öffnungszeiten, Eintrittspreisen und Reservierungen finden Sie hier.


Beobachtungsprogramme der Volkssternwarte (derzeit ausgesetzt)

Freitags, 20.30 Uhr, Sternwarte (fällt leider aus)
Fernrohrbeobachtung (nur bei ausreichend klarem Himmel und Dunkelheit und nur in der dunklen Jahreszeit)
Mond, Planeten, Doppelsterne, Galaxien, Sternhaufen und Gasnebel mit eigenen Augen sehen!
Mehr Informationen...   Veranstaltet von den „Freunden der Volkssternwarte Recklinghausen e.V.“

Sonntags, 11.00 Uhr, Urania-Tempel
Sonnenbeobachtung im Urania-Tempel (nur von März bis Oktober, nur bei klarem Wetter!)
Protuberanzen, Sonnenflecken und die Granulation sind im Sonnenteleskop sichtbar.
Mehr Informationen...  Veranstaltet vom Arbeitskreis Volkssternwarte Recklinghausen.

Sonn- und Feiertags von März bis Oktober, Halde Hoheward (ganztägig)
Sonnenbeobachtung auf der Halde Hoheward mit Teleskopen bei der Sonnenuhr (Obelisk)
Ganztägig an Sonn- und Feiertagen bei klarem Himmel von März bis Oktober. Termin auch kurzfristig abrufbar unter 02366-18117-0 beim Besucherzentrum Hoheward.
Veranstaltet von den "Freunden der Volkssternwarte Recklinghausen e.V."


Planetariumsvorführungen, Hörsaalvorträge und Internet-Kurzvorträge via Jitsi 2021

[Januar 2021] [Workshop im Januar 2021] [Februar 2021] [März 2021] [April 2021] [Mai 2021] [Juni 2021] [Juli 2021] [August 2021] [Workshops in den Sommerferien 2021]


Januar 2021

Freitag, 15. Januar 2021, 16.30 Uhr, Video-Kurzvortrag via Jitsi
Astronomie für zu Hause
In einer Zeit, in der Planetarium und Sternwarte geschlossen bleiben müssen, möchten wir Ihnen andere Möglichkeiten vorstellen, sich mit den phasizinierenden Themen "Astronomie" und "Himmelskunde" zu beschäftigen. In diesem Familienprogramm für Kinder ab 6 Jahren, stellen wir Programme, spannende Webseiten, Apps und Materialien vor, um Astronomie selber zu machen. von Marianne Langener, M.Sc.

Info: Ein Kurzvortrag (ca. 30 Minuten) per Videokonferenz mit Jitsi, Veranstaltung findet NICHT in der Sternwarte/im Planetarium statt! Die Teilnahme ist kostenfrei. Um den Teilnahme-Link (Jitsi) und weitere Infos zu erhalten, melden Sie sich bitte per E-Mail an, unter: langener@sternwarte-recklinghausen.de.

Freitag, 15. Januar 2021, 19.00 Uhr, Video-Kurzvortrag via Jitsi
Galilei und die Ohnmacht der Wahrheit – Wie sich das Weltbild wandelte
Im Jahr 1609 beobachtete Galileo Galilei als erster mit dem gerade erfundenen Fernrohr den Sternenhimmel. Seine Entdeckungen der Kraterlandschaften des Mondes, der Natur der Milchstrasse, der Sternnebel und der Jupitermonde beschrieb er in der berühmten "Botschaft von neuen Sternen. Was sah Galilei im Fernrohr und welche Schlussfolgerungen zog er daraus? Wie geriet er im Streit um das richtige Weltbild in einen Konflikt mit der katholischen Kirche? Gibt es das überhaupt - ein „richtiges Weltbild“? von Dr. Burkard Steinrücken

Info: Ein Kurzvortrag (ca. 30 Minuten) per Videokonferenz mit Jitsi, Veranstaltung findet NICHT in der Sternwarte/im Planetarium statt! Die Teilnahme ist kostenfrei. Um den Teilnahme-Link (Jitsi) und weitere Infos zu erhalten, melden Sie sich bitte per E-Mail an, unter: langener@sternwarte-recklinghausen.de.

Freitag, 22. Januar 2021, 19.00 Uhr, Video-Kurzvortrag via Jitsi
Die Himmelskugel – Idee oder Wirklichkeit?
Wie entstand die Vorstellung, wir seien in eine Himmelskugel eingeschlossen, an der die Sterne als „Fixsterne“ festgeheftet sind, und die die äußere Grenzsphäre des Planetensystems bildet? War es eine reine philosophische oder gar religiöse Wunschvorstellung für einen harmonischen geozentrischen Schöpfungsaufbau von der Erde in der Mitte des Alls bis hin zu einem „übersichtlichen“ kugelförmigen Abschluss der bekannten Himmelswelten durch diese äußere Schale? Oder lässt sich die uralte Idee einer Himmelskugel gar wissenschaftlich begründen? - Im „Almagest“ von Claudius Ptolemäus aus dem zweiten Jahrhundert nach Christus findet man dazu die alten Argumente – die aus heutiger Sicht zwischen immer noch unmittelbar einleuchtend aber auch kurios variieren. Wird das Konzept der Himmelskugel heutzutage noch benötigt, auch wenn wir längst wissen, dass sich die Sterne sich in fast unermesslicher Tiefe in ganz unterschiedlichen Entfernungen frei im Raum bewegen und nicht an eine solche erdnahe Schale gebunden sind? von Dr. Burkard Steinrücken

Info: Ein Kurzvortrag (ca. 30 Minuten) per Videokonferenz mit Jitsi, Veranstaltung findet NICHT in der Sternwarte/im Planetarium statt! Die Teilnahme ist kostenfrei. Um den Teilnahme-Link (Jitsi) und weitere Infos zu erhalten, melden Sie sich bitte per E-Mail an, unter: langener@sternwarte-recklinghausen.de.

Freitag, 29. Januar 2021, 19.00 Uhr, Video-Kurzvortrag via Jitsi
Kopernikus – Bewahrer der alten Ordnung (auf seine Weise!...)
Kopernikus wird weithin für einen Revolutionär gehalten, der das alte geozentrische Weltbild der Antike umstürzte und durch das heliozentrischen Weltbild ersetzte. Seine Intention jedoch war eine ganz andere: Er sah in dem geozentrischen Epizykelmodell von Claudius Ptolemäus – insbesondere im sog. Äquanten - eine Verletzung aristotelischer Grundprinzipien. Zur Wiederherstellung dieser Grundprinzipien  -Bauelemente des Kosmos sind Kreise, die mit gleichförmiger Geschwindigkeit durchlaufen werden – ersetzte Kopernikus die ptolemäischen „Abweichungen“ Exzenter und Äquant durch einen Doppelepizykel, sparte sich dann aber einen weiteren Epizykel zur Darstellung der Rückläufigkeit der Planeten durch Einführung der Erdbewegung um die Sonne. Damit verlor die Erde ihre Sonderstellung als ruhende Weltmitte und wurde zu einem Planeten unter anderen (also auch im Widerspruch zu Aristoteles!) aus quasi rein technisch-mathematischen Gründen in einem weiterhin auf Kreisbahnen basierenden Weltmodell.
Der große Gedanke der Heliozentrik, einführend dargestellt in Buch 1 seines epochalen Werks „De Revolutionibus.Orbium Coelestium Libri Sex“ („Sechs Bücher über die Umwälzungen der Himmelskreise“) von 1543 wird in den darauffolgenden fünf Büchern mit Einführung zahlreicher Epizykelkonstruktionen zur möglichst genauen Berechnung von Planetenpositionen (aber auch nicht besser als im ptolemäischen Epizykelmodell!) gleichsam wieder verschüttet. von Dr. Burkard Steinrücken

Info: Ein Kurzvortrag (ca. 30 Minuten) per Videokonferenz mit Jitsi, Veranstaltung findet NICHT in der Sternwarte/im Planetarium statt! Die Teilnahme ist kostenfrei. Um den Teilnahme-Link (Jitsi) und weitere Infos zu erhalten, melden Sie sich bitte per E-Mail an, unter: langener@sternwarte-recklinghausen.de.

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Online-Workshops

NEU: Astronomie/Astrofotografie Workshop ab Mi 13.1.2021 via Jitsi Meet
Workshop Astronomie und Astrofotografie mit Dr. Tom Fliege (www.Planet-Fliege.de)
In diesem Workshop lernen Sie die Grundlagen der Astronomie und Astrofotografie kennen. Wenn Sie bereits ein Teleskop besitzen, aber nicht damit zurechtkommen, kann Ihnen der Kurs sicherlich helfen.  Wir bekommen das gemeinsam schon hin. Auch wenn Sie sich fragen, welches Teleskop Sie sich zulegen sollen, kann ich Ihnen etwas empfehlen. Möchten Sie das Gesehene auch fotografisch festhalten, dann machen Ihnen das z.B. moderne digitale Spiegelreflexkameras (DSLR) möglich.
Mi 13.1.2021 - Teil 1: Ausrüstung
Mi 20.1.2021 - Teil 2: Sonnensystem
Mi 27.1.2021 - Teil 3: Deep Sky
Mi   3.2.2021 - Teil 4: Astrofotografie
Da der Lockdown wahrscheinlich über die Kurstage Mi 13.1.2021, Mi 20.1.2021, Mi 27.1.2021, Mi 3.2.2021, jeweils 18-21 Uhr hinausgeht, haben wir uns entschieden, diesen Workshop online anzubieten. Um teilzunehmen, melden Sie sich bitte per E-Mail an (info@sternwarte-recklinghausen.de), teilen uns dabei Ihren Namen und Adresse mit, damit wir Ihnen eine Rechnung über 50 € (Studenten 30 €) vorab schicken können. Nach der Anmeldung erhalten Sie von uns per email eine Anleitung zu Jitsi Meet inclusive der Zugangsdaten. Keine Bange, es ist nicht schwierig!

EBENFALLS NEU: Online-Sterne-Workshop, alle 2 Wochen, mittwochs, 19:00 Uhr, via Jitsi
Die Sterne über uns
Die Sterne über uns begleiten uns jede Nacht, wir werfen allerdings nur selten einen bewussten Blick nach oben. Aber was sind das eigentlich für Objekte? Wie funktionieren sie? Können wir allein durch einen Blick nach oben schon Dinge über sie aussagen? Und welche Methoden haben Wissenschaftler, um Sterne zu entschlüsseln?
Diesen und noch weiteren Fragen werden wir uns in einem interaktiven Jitsi Workshop stellen und herausfinden, dass es gar nicht so viel braucht, um eine erste Aussage über Sterne zu treffen.

Dieser Workshop wird vollständig per Jitsi-Videochat stattfinden und ist damit (fast) unabhängig von Corona. Aber wer weiß, vielleicht dürfen wir uns am Ende ja auch wieder zu einem Beobachtungsabend am Teleskop verabreden! von Marianne Langener, M.Sc.

Nächster Termin:
20.01.2021 (Thema: Entwicklungsstadien von Sternen)

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Februar  2021

Fortsetzung der Reihe der Jitsi-Kurzvorträge bei einer Verlängerung des Lockdowns über den 31. Januar 2021 hinaus:

Freitag, 5. Februar 2021, 19.00 Uhr, Video-Kurzvortrag via Jitsi
Sternglaube, Sterndeutung, Sternwissen – zum Verhältnis von Astronomie und Astrologie
Einst betrieben die frühen Kulturen auf der Grundlage damals gültiger astronomischer Vorstellungen wie z.B. dem geozentrischen Weltbild und der Epizykeltheorie für den Lauf der Planeten Himmelskunde im Dienst eines Sternglaubens oder einer Sterndeutung. Bestimmte Planetenstellungen im Tierkreis wurden gemäß erdachter Auslegungssysteme als gute oder schlechte Vorzeichen gedeutet. Daraus entwickelte sich später die mittelalterliche und auch die neuzeitliche Astrologie.
Das „moderne Horoskop“ ist – im mathematischen Sinn gedacht - eine besondere Projektion der geozentrischen Himmelsansicht im lokalen Bezugssystem eines Beobachters auf die Ebene des Tierkreises und die begrenzende Fläche der Himmelskugel. Und somit eine ganz spezielle und durchaus interessante mathematische Variante einer ebenen Himmelsdarstellung. Wie funktioniert das?
Was führt der Astrologe nun an zusätzlichen Deutungselementen ein, um dieser horoskopischen Himmelsdarstellung für Geburtsort und – zeit eines Individuums bestimmte Bedeutungen beizulegen? Es zeigt sich: Über ein astronomisch-handwerkliches Grundsystem hinaus schafft er sich eine Vielzahl von Spielräumen für Deutungen aller Art, in der er Aussagen über Wesen, Psyche und Schicksal eines Probanden finden kann, wie immer er will. von Dr. Burkard Steinrücken

Info: Ein Kurzvortrag (ca. 30 Minuten) per Videokonferenz mit Jitsi, Veranstaltung findet NICHT in der Sternwarte/im Planetarium statt! Die Teilnahme ist kostenfrei. Um den Teilnahme-Link (Jitsi) und weitere Infos zu erhalten, melden Sie sich bitte per E-Mail an, unter: langener@sternwarte-recklinghausen.de.

Freitag, 12. Februar 2021, 19.00 Uhr, Video-Kurzvortrag via Jitsi
Himmel und Erde in Überdeckung – Standortbestimmung mit den Sternen
Wie bestimmt man mit Hilfe der Gestirne seinen Standort auf der Erde, z.B. auch auf hoher See im Rahmen der „Astronavigation“? – Man verwendet das uralte Konzept der Himmelskugel und bringt sie in Überdeckung mit der Oberfläche der Erdkugel. Aus den leuchtenden Sternen werden damit gewissermaßen Leuchttürme auf der Erdoberfläche, aus deren Richtung und Abstand der eigene Standort ermittelt werden kann. Da die Himmelskugel sich dreht (in Wahrheit ist es die Erdrotation, die diese Anmutung hervorruft!) ändert sich rasch die Position der Sterne über dem Horizont des Betrachters. Das erzwingt zusätzlich die genaue Zeitbestimmung bei den Positionsbeobachtungen.
Im Vortrag wird das verbreitete „Höhendifferenzverfahren“ einführend erklärt. Seine Anwendung in der Praxis setzt dann noch ein tieferes Grundverständnis und verschiedene theoretische und praktische Fertigkeiten voraus, die weitergehende Übungen erfordern und nicht in einem Kurzvortrag erworben werden können. von Dr. Burkard Steinrücken

Info: Ein Kurzvortrag (ca. 30 Minuten) per Videokonferenz mit Jitsi, Veranstaltung findet NICHT in der Sternwarte/im Planetarium statt! Die Teilnahme ist kostenfrei. Um den Teilnahme-Link (Jitsi) und weitere Infos zu erhalten, melden Sie sich bitte per E-Mail an, unter: langener@sternwarte-recklinghausen.de.

Freitag, 19. Februar 2021, 19.00 Uhr, Video-Kurzvortrag via Jitsi
Kugel, Karten, Kontinente - Kolumbus und die Erdgestalt
Hat Kolumbus die Kugelgestalt der Erde bewiesen? – Nein! Viele denken das, aber das Wissen um die kugelförmige Erde war schon in der Antike bekannt. Das beweisen schon die frühesten Schriftzeugnisse dieser Zeit (Aristoteles, Strabo, Kleomedes, Poseidonius, Plinius). Auch die Idee, mit einer westlichen Reise um die Erde herum in den Osten kommen zu können, ist uralt. Kolumbus hat diese Reise gewagt und dazu das bekannte Wissen über die Größe der Erde und die Ausdehnung der Erde in seinem Sinne so „gedehnt“ und „verzerrt“, das ihm die West-Reise nach „Indien“ (Asien!) zu seiner Zeit möglich schien. Sie war es nicht. Er hat nur überlebt, weil ein unbekannter Kontinent im Wege lag. Welche Fehler hat Kolumbus bei der Berechnung der Erdgröße gemacht? Auf welche Kartographen aus Antike und Mittelalter berief er sich? von Dr. Burkard Steinrücken

Info: Ein Kurzvortrag (ca. 30 Minuten) per Videokonferenz mit Jitsi, Veranstaltung findet NICHT in der Sternwarte/im Planetarium statt! Die Teilnahme ist kostenfrei. Um den Teilnahme-Link (Jitsi) und weitere Infos zu erhalten, melden Sie sich bitte per E-Mail an, unter: langener@sternwarte-recklinghausen.de.

Demnächst:

Video-Kurzvortrag via Jitsi
Kartenwunder und Kartenrätsel - über praktisches und akademisches „Weltwissen“
Nicht nur in der Astronomie, auch in der Geographie wandelten die Gelehrten des Mittelalters und der Renaissance nach anderthalb Jahrtausenden immer noch auf den antiken Grundlagen des Claudios Ptolemäus und tradierten deren Fehler bis in die Weltkarten der Neuzeit. Währenddessen gab es eine zweite, schon überraschend exakte Kartentradition – die der Portolankarten der tatsächlichen Seefahrer und Entdecker. Was lässt sich den Karten von Bartolomeus Kolumbus (1506), dem Bruder des bekannten Entdeckers, von Kolumbus Mitfahrer Juan de la Cosa (1500) und dem türkischen Admiral Piri Reis (1513) entnehmen? – Enthalten sie sogar mysteriöse Wissensschätze, die ihre Schöpfer zu ihrer Zeit noch nicht wissen konnten, und deshalb womöglich gar von Außerirdischen stammen? von Dr. Burkard Steinrücken

Info: Ein Kurzvortrag (ca. 30 Minuten) per Videokonferenz mit Jitsi, Veranstaltung findet NICHT in der Sternwarte/im Planetarium statt! Die Teilnahme ist kostenfrei. Um den Teilnahme-Link (Jitsi) und weitere Infos zu erhalten, melden Sie sich bitte per E-Mail an, unter: langener@sternwarte-recklinghausen.de.


Alternativ: Fortsetzung mit dem regulären neuen Halbjahres-Programms für 2021-1 bei einem Ende des Lockdowns zum 31. Januar 2021 und sofern die dann aktuelle Corona-Situation es erlaubt.

Mittwoch 3. Februar 17.00 Uhr, Hörsaal
Gibt es fremdes Leben im All? - Auf der Suche nach der zweiten Erde (ab 8)
Existiert irgendwo im Weltall fremdes Leben? – Diese Frage ist besonders faszinierend und deshalb wird auch intensiv nach neuen Planeten und nach Spuren und Signalen fremden Lebens geforscht. Wie findet man Exoplaneten bei fremden Sternen und was wissen wir heute schon über die Möglichkeit einer zweiten Erde? Werden wir vielleicht von Außerirdischen angefunkt oder sogar besucht? von Selim Incirkuş

Mittwoch 3. Februar 19.30 Uhr, Hörsaal
Elemente – Bausteine der Welt
Im Periodensystem der Elemente sind die rd. 100 verschiedenen Atome unseres Weltalls aufgeführt und strukturell gegliedert. Wie sind die Atome aufgebaut? Welche Naturgesetze regeln das komplizierte Elektronenballet in den Atomhüllen? Im Vortrag wird erklärt, wie das Rätsel um den Aufbau der Materie anhand des Lichtes, das die Atome ausstrahlen, gelöst wurde. Es zeigte sich: ein merkwürdiges Zusammenspiel von vier verschiedenen Quantenzahlen bestimmt die Struktur des Periodensystems. von Dr. Burkard Steinrücken

Freitag 5. Februar 16.00 Uhr, Planetarium
Weißt Du, welche Sternlein stehen? (ab 8)
In dieser Vorstellung nimmt uns unser Pilot Major Tom mit auf eine Reise in die Nacht, durch das Jahr, zu den Sternbildern und Planeten. Himmelsneulinge von 8 bis 88 Jahren können hier ganz gemütlich vom Sessel aus unser Sonnensystem und die Sterne kennenlernen, denn das Planetarium ist nicht nur ein Raumschiff, sondern auch eine Zeitmaschine! von Dr. Tom Fliege

Freitag 5. Februar 19.30 Uhr, Planetarium
Der Sternenhimmel des Monats
Entdecken Sie mit uns den aktuellen Sternenhimmel. Lernen Sie die Sternbilder und ihre Geschichten kennen. Erfahren Sie wo und wie die hellen Planeten zu finden sind und welche interessanten Objekte es noch am Firmament zu beobachten gibt. von Axel Fritsch

Montag 8. Februar 9.30 Uhr, Planetarium
Wir sind Sternenstaub – Musikprogramm!
Bevor die Sonne entstand gab es auch schon andere Sterne. Diese produzierten in ihrem Inneren die Stoffe, aus denen wir heute bestehen. Der Lebenszyklus von Sternen und Planeten ist visuell äußerst beeindruckend. In dieser Musikveranstaltung können Sie sich zurücklehnen und diese stimmungsvollen Bilder auf sich wirken lassen. Marianne Langener, M.Sc.

Mittwoch 10. Februar 19.30 Uhr, Hörsaal
Das Wissen über die Milchstraße im arabischen Kulturraum des 10.-15. Jahrhunderts
Neben den Sternen und Planeten gehört die Milchstraße zu den Objekten am Himmel, denen eine besondere Bedeutung zukam. So auch in den Werken, die im arabischen Kulturraum des 10.-15. Jahrhunderts verfaßt wurden. In dieser Zeit machten Wissenschaften wie Astronomie, Zeitrechnung und Navigation große Fortschritte. Zu Beginn des 11. Jahrhundert falsifizierte Ibn al-Haytham die Aristotelische Vorstellung, dass die Milchstraße eine atmosphärische Erscheinung sei und ordnete sie der Sphäre der Fixsterne zu. Ibn Rahiq schrieb bereits im 11. Jahrhundert ein populäres Buch zur Astronomie in dem er auch die Milchstraße behandelte. In dieser Arbeit gibt er einen umfassenden Überblick über die Wahrnehmung der Milchstraße zu seiner Zeit. Sie reicht von ihrer Verwendung als Test für das Wissen über religiöse Traditionen und landwirt-schaftliche Zwecke einerseits bis hin zu einer genauen astronomischen Beschreibung ihrer das Jahr hindurch wechselnden Erscheinung am Himmel und die Theorien über ihre Natur und Zusammensetzung andererseits. Im 15. Jahrhundert beschreibt dann Ibn Majid die Michstraße in seinen nautischen Anleitungen. Prof. Dr. Andreas Eckart, Universität zu Köln und Max Planck Institut für Radioastronomie, Bonn

Freitag 12. Februar 16.00 Uhr, Planetarium
Sonne, Mond und Sterne (ab 5)
Der Mond und die funkelnden Sterne leuchten uns in der Nacht. Wie der Himmel sich über uns bewegt und was Planeten sind, wird im Planetarium anschaulich erklärt. von Christian Pokall

Freitag 12. Februar 19.30 Uhr, Planetarium
Sternstunde im Planetarium
In der Planetariumsvorführung werden die allgemeinen Grundlagen der Himmelskunde anschaulich erläutert, der Sonnen- und Mondlauf sowie die schönsten Sternbilder vorgeführt. Welche Planeten sind aktuell zu sehen? von Dr. Burkard Steinrücken

Mittwoch 17. Februar 17.00 Uhr, Planetarium
Ausflug zu den Sternen (ab 5)
Jede Nacht leuchten uns tausende Sterne vom Himmel herab. Im Planetarium können wir den Sternenhimmel auch tagsüber beobachten und erleben. Zu unseren himmlischen Ausflugszielen gehören die Sonne, der Mond, Sterne und Planeten. Wir begegnen sogar alten Sagenfiguren und hören ihre Geschichten. von Jonas Schönert

Mittwoch 17. Februar 19.30 Uhr, Hörsaal
30 Jahre + Corona - Das Hubble-Weltraum-Teleskop
Es fing gar nicht wie eine Erfolgsgeschichte an: nach dem Start des Satelliten am 24.04.1990 war die Enttäuschung zunächst groß, als man feststellen musste, dass der Hauptspiegel des Teleskops in eine falsche Form geschliffen worden war und deshalb keine scharfen Bilder liefern konnte. Doch nach einer spektakulären Reparatur-Mission durch Shuttle-Astronauten liefert das Hubble-Weltraum-Teleskop nun seit vielen Jahren spektakuläre Bilder aus dem All. Diese Daten haben unser Verständnis des Universums in vielen wichtigen Punkten grundlegend geändert. Höhepunkt ist dabei sicher die durch einen Nobelpreis für Physik gewürdigte Entdeckung der sog. "Dunklen Energie“. Der Vortrag fasst die Geschichte des Hubble-Weltraum-Teleskops mit den wichtigsten Entdeckungen zusammen und gibt einen kurzen Ausblick auf den Nachfolger, das James-Webb-Weltraum-Teleskop. Prof. Dr. Ralf-Jürgen Dettmar, Ruhr-Universität Bochum

Freitag 19. Februar 16.00 Uhr, Planetarium
Reise durch unser Sonnensystem (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. von Karsten Müller

Freitag 19. Februar 19.30 Uhr, Planetarium
Livekonzert! Eintritt: 12 €, ermäßigt 10 €, Kartenreservierungen unter (02361) 23134

Fine and Fellow
Fine and Mellow präsentieren einen bunten Mix aus Klassikern des Jazz und Pop. Mit Stimme, Gitarre und Percussion wird hier sanft geswingt und mitreißend gegroovt. Von einem Bossa Nova eines Jobim über die Beatles bis hin zu Amy Winehouse – durch die gefühlvollen Arrangements, dem akustischen Sound und einer bezaubernden Stimme wird hier jeder vergangene Hit zu einem frischen Klangerlebnis.
Emese Mühl – Gesang
Christina Zurhausen – Gitarre
Ramon Keck - Percussion

Montag 22. Februar 19.30 Uhr, Planetarium
Sternpoesie aus uralter Zeit
Schon vor Jahrtausenden entstanden in längst erloschenen Kulturen Sterngedichte, Sternmythen und -gebete, die uns auch heute noch zu berühren vermögen. Spüren Sie dem Zauber uralter Sternpoesie unter der Himmelskulisse des Planetariums nach! Zwischen den Sterngedichten und astronomischen Texten werden die besungenen Ereignisse erläutert. von Dr. Burkard Steinrücken

Mittwoch 24. Februar 19.30 Uhr, Hörsaal
Die kanarischen Inseln bei Tag und Nacht - Flora, Fauna und Sternenhimmel
Mit leichtem Gepäck machen wir uns auf, die 3500 km entfernten spanischen Inseln zu entdecken. Der reich bebilderte Reisebericht zeigt Impressionen der grandiosen Natur von Teneriffa, Gran Canaria und La Palma bei Tage. Doch erst in der Nacht enthüllt sich der wahre Schatz für den Naturbeobachter - der alles überragende Sternenhimmel. Lassen Sie sich von Bäumen, Felsen, Pflanzen, Tieren, Sonne, Mond, Planeten, Sternen, Nebeln und Galaxien verzaubern. von Dr. Tom Fliege, Dortmund

Freitag 26. Februar 16.00 Uhr, Planetarium
Streifzug ins All (ab 8)
Wer möchte in einer Stunde quer durchs Universum reisen und dabei allerhand Interessantes sehen? Wie entstehen die Mondphasen und warum wandern die Sterne über den Himmel? Was sind die Besonderheiten der Planeten und was gibt es hinter den Grenzen des Sonnensystems? von Klaus Porr

Freitag 26. Februar 20.00 Uhr, Planetarium
Musikprogramm, Eintritt: 8 €, ermäßigt 6 €, Kartenreservierungen unter (02361) 23134

Gruftgesänge unterm Sternenhimmel
Den Freunden der dunklen Seiten der Musik bietet dieser Abend einen doppelten Genuss. Zu den Klängen der Musik von Joy Division, Cure, Sisters, Bauhaus, Dead can dance, etc. gesellt sich der Zauber eines naturgetreuen, sternenübersäten Firmaments. Musikalisch und astronomisch entführt dabei DJ Major Tom. Also ein idealer Start in eine lange, dunkle Nacht...

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März 2021

Mittwoch 3. März 17.00 Uhr, Hörsaal
Reise zu den Planeten (ab 6)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu ihnen und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. Wir vergleichen die Planeten miteinander und stellen uns dabei immer die Frage: Könnte es irgendwo da draußen sonst noch Leben geben? von Selim Incirkuş

Mittwoch 3. März 19.30 Uhr, Hörsaal
Die Geschichte der Asteroidenforschung
Die Entdeckung der Ceres durch Guiseppe Piazzi vor gut zweihundert Jahren lenkte nicht nur die Aufmerk-samkeit des jungen Carl Friedrich Gauß auf das Gebiet der Himmelsmechanik und Bahnberechnung, sondern öffnete auch das Tor zu einer bis dahin unbekannten Welt kleiner und kleinster Himmelskörper, die – wie wir heute wissen – viel über die Vergangenheit des Sonnensystems (und hierbei vor allem seiner Frühgeschichte) verraten können. Lange Zeit hindurch blieb ihre Erkundung mangels detailreicher Beobachtungsmöglichkeiten zwar auf bahndynamische Analysen und grobe spektroskopische Untersuchungen beschränkt, doch auch damit konnten bereits zahlreiche Erkenntnisse über die kleinen Himmelskörper gewonnen werden. Trotzdem wurden die Astronomen von der unerwarteten Vielfalt dessen überrascht, was sie seit dem ersten Vorbeiflug einer Raumsonde an einem Kleinplaneten im Jahre 1991 über die Zwerge des Sonnensystems gelernt haben. Dipl.-Phys. Hermann-Michael Hahn, Köln

Freitag 5. März 16.00 Uhr, Planetarium
Weißt Du, welche Sternlein stehen? (ab 8)
In dieser Vorstellung nimmt uns unser Pilot Major Tom mit auf eine Reise in die Nacht, durch das Jahr, zu den Sternbildern und Planeten. Himmelsneulinge von 8 bis 88 Jahren können hier ganz gemütlich vom Sessel aus unser Sonnensystem und die Sterne kennenlernen, denn das Planetarium ist nicht nur ein Raumschiff, sondern auch eine Zeitmaschine! von Dr. Tom Fliege

Freitag 5. März 19.30 Uhr, Planetarium
Der Sternenhimmel des Monats
Entdecken Sie mit uns den aktuellen Sternenhimmel. Lernen Sie die Sternbilder und ihre Geschichten kennen. Erfahren Sie wo und wie die hellen Planeten zu finden sind und welche interessanten Objekte es noch am Firmament zu beobachten gibt. von Axel Fritsch

Montag 8. März 19.30 Uhr, Hörsaal
Das Sonnensystem - Expeditionen zu fremden Welten
Wie haben die Missionen zu den Himmelskörpern unseres Sonnensystems unser Bild von unserer kosmischen Heimat verändert und erweitert? Wir gehen auf eine faszinierende Reise und Zeitreise in unser Sonnensystem von Anfängen der Planetenforschung mit Raumsonden in 60er Jahren bis in die Neuzeit. Multimediavortrag von Christian Pokall

Mittwoch 10. März 19.30 Uhr, Hörsaal
Wie viel wiegt das Universum?
Wie man dunkle Materie sichtbar macht und was das mit Kosmologie zu tun hat
Mit Hilfe des schwachen Gravitationslinseneffekts, winziger Verzerrungen, die man in den Abbildungen von weit entfernten Galaxien feststellen kann, wird die mysteriöse dunkle Materie sichtbar gemacht. Daraus lässt sich die Gesamtmasse des Universums und deren Verteilung abschätzen. Diese Messungen lassen sich mit Messungen des kosmischen Mikrowellen-hintergrunds vergleichen. Das äußerst erfolgreiche Standardmodell der Kosmologie macht direkte Aussagen darüber, wie diese beiden Beobachtungen zusammenhängen sollten. Neueste Resultate zeigen eine interessante Diskrepanz zwischen diesen Methoden auf, die sich in den nächsten Jahren zu einem ernsthaften Problem für das kosmologische Standardmodell auswachsen könnte. Eine mögliche Lösung dieses Problems wäre der Abschied von Einsteins kosmologischer Konstante und der Einführung einer mysteriösen, sich zeitlich verändernden dunklen Energiekomponente. Prof. Dr. Hendrik Hildebrandt, Ruhr Universität Bochum

Freitag 12. März 16.00 Uhr, Planetarium
Sonne, Mond und Sterne (ab 5)
Der Mond und die funkelnden Sterne leuchten uns in der Nacht. Wie der Himmel sich über uns bewegt und was Planeten sind, wird im Planetarium anschaulich erklärt. von Christian Pokall

Freitag 12. März 19.30 Uhr, Planetarium
Mit den Sternbildern durch die Nacht
Der Nachthimmel befindet sich in einem stetigen Wandel, je nach Jahres- und Uhrzeit sehen wir andere Sternbilder am Himmel. Wir reisen durch den aktuellen Himmel, von Sonnenuntergang bis spät/früh in die Nacht. Durch eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit und Zukunft verdeutlichen wir uns die Veränderungen des Himmels. Abschließend nutzen wir das Planetarium, um auch die Sehenswürdigkeiten des Südhimmels zu bewundern. Haben Sie nach der langen Feier, im Urlaub oder beim Abend- bzw. Morgenspazier-gang ab und zu die Augen am Himmel! von Marianne Langener, M.Sc.

Montag 15. März 19.30 Uhr, Hörsaal
Planetenbeobachtung für Jedermann
Was kann ich mit freiem Auge, mit dem Feldstecher oder einem Schülerteleskop beobachten? Alle wesentlichen Objekte unseres Sonnensystems wurden schon vor Jahrhunderten, ja sogar Jahrtausenden von unseren Vorfahren entdeckt. Der Vortrag erläutert, welche Vorgänge in unserem Sonnensystem ohne oder auch nur mit kleinen Fernrohren beobachtbar sind. von Sven Wienstein

Mittwoch 17. März 17.00 Uhr, Planetarium
Ausflug zu den Sternen (ab 5)
Jede Nacht leuchten uns tausende Sterne vom Himmel herab. Im Planetarium können wir den Sternenhimmel auch tagsüber beobachten und erleben. Zu unseren himmlischen Ausflugszielen gehören die Sonne, der Mond, Sterne und Planeten. Wir begegnen sogar alten Sagenfiguren und hören ihre Geschichten. von Jonas Schönert

Mittwoch 17. März 19.30 Uhr, Hörsaal
Spiralen, Elliptische & Co: Galaxienklassifikation
Wenn man an Galaxien denkt, dann sieht man meist ein Bild von einer Spiralgalaxie wie z.B. der Milchstraße vor seinem inneren Auge. Galaxien kommen jedoch in verschiedenen Größen, Formen und auch Farben vor und da Wissenschaftler nun einmal alle Objekte gerne klassifizieren, gibt es auch Schemata zur Galaxien-klassifikation - das berühmteste von ihnen ist wohl die Hubble-Stimmgabel. In diesem Vortrag wird das Hubble´sche Klassifikationsschema kritisch besprochen und ein näherer Blick auf die verschiedenen Galaxientypen geworfen. Kann man, nur durch einen groben Blick auf eine Galaxie, bereits Aussagen über diese treffen? von Marianne Langener M. Sc.

Freitag 19. März 16.00 Uhr, Planetarium
Reise durch unser Sonnensystem (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. von
Karsten Müller

Freitag 19. März 19.30 Uhr, Planetarium, Livekonzert!
Eintritt: 12 €, ermäßigt 10 €, Kartenreservierungen unter (02361) 23134

“mediterran - atlántico”  - Sternenklang über dem Atlantik
Musik zwischen Folklore und Klassik, zart und ekstatisch. Unter einem einzigen Sternenhimmel liegen Granada, Lissabon und Buenos Aires. Bei Nacht spielen dort Flamenco, Fado, Tango und klassische Musik, fassen Freude, Melancholie, Sehnsucht und Sinnlichkeit in wunderschöne Klänge. Mit diesem Gedanken führt Oliver Jaeger in seinem Programm „mediterran-atlántico“ durch Spanien, Portugal und über's Meer nach Lateinamerika. Neben der spanischen Gitarre spielt er als musikalische Besonderheit auch eine Symphonetta. Sie wurde 1896 von Richard Scheller in Hamburg erfunden. Obwohl sie anfangs populär war, verschwand sie nach 50 Jahren aus der Musikwelt. Als Solist verbindet er die verschiedenen Musikstile mit Poesie und Leidenschaft zu einer wohltuend abwechslungsreichen Live-performance. Oliver Jaeger - spanische Gitarre, Symphonetta

Montag 22. März 19.30 Uhr, Hörsaal
Supernovae, Sonne und Mond – Energiewende aus dem All?
Bietet uns das Weltall Alternativen zur Kernkraft und zu fossilen Brennstoffen und kann es helfen, die Energiewende zu meistern? Wie funktioniert eigentlich eine Solarzelle? Lassen sich die Mondgezeiten energetisch nutzen? Kann man Städte mit Spiegelsatelliten stromsparend beleuchten? Ist die Energiereserve der Sterne für uns verfügbar? Woher kommt sie überhaupt - die Gratis-Energie aus dem All? von Ben Vetter

Mittwoch 24. März 19.30 Uhr, Hörsaal
Einstieg in die moderne Kosmologie
Die berühmten Friedmann-Lemaitre-Gleichungen sind von zentraler Bedeutung für die Kosmologie; sie ermöglichen die Beschreibung der zeitlichen Entwicklung unseres Universums, z. B. die Expansion. Die Gleichungen werden aus zwei Blickwinkeln betrachtet: einerseits aus der Perspektive der klassischen Mechanik Newtons in Verbindung mit der Themodynamik und andererseits aus der Perspektive der Allgemeinen Relativitätstheorie Einsteins. Sodann wird erklärt, wie man aus dem gefundenen Ausdruck für den zeitabhängigen Skalenfaktor konkrete Werte erhalten kann, z. B. für die kosmologische Konstante, für die Dichteparameter von Strahlung, Materie und Dunkle Energie, für die Größe des sichtbaren Universums oder auch für den Zeitpunkt, in dem das Universum begann, beschleunigt zu expandieren u.a.m. Die gewonnenen Resultate werden grafisch dargestellt und mit aktuellen Daten verschiedener Forschungsgruppen verglichen. Abschließend werden Grenzen der beschriebenen Methoden und Modelle aufgezeigt. von Dr. Wolfgang Domberger, Münster

Freitag 26. März 16.00 Uhr, Planetarium
Streifzug ins All (ab 8)
Wer möchte in einer Stunde quer durchs Universum reisen und dabei allerhand Interessantes sehen? Wie entstehen die Mondphasen und warum wandern die Sterne über den Himmel? Was sind die Besonderheiten der Planeten und was gibt es hinter den Grenzen des Sonnensystems? von Klaus Porr

Freitag 26. März 19.30 Uhr, Hörsaal
Das bunte Universum
Bilder von Pressemitteilungen zeigen uns ein strahlend-buntes Universum. Mittlerweile wird aber auch überall verbreitet, dass wir das Universum so nicht sehen würden. Was hat es also mit den schönen Bildern vom Universum auf sich? Wie es zu den bunten Bildern kommt, warum diese nicht nur schön, sondern auch von wissenschaftlichem Wert sind und wieso wir die Objekte im Universum anders sehen wird in diesem Vortrag einmal etwas näher beleuchtet. Ebenfalls wird vorgestellt, wie Sie diese Bilder mit Ihrem Computer und einem speziellen Programm ganz leicht selbst erstellen können. Tipp: Wenn Sie Ihren Laptop mitbringen, zeigen wir Ihnen im Anschluss an den Vortrag gerne noch ein paar kleine Kniffe.von Marianne Langener, M.Sc.

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April 2021

Montag 12. April 19.30 Uhr, Hörsaal
Venus – mythologisch die Göttin der Liebe.
Der gleichnamige Planet gibt sich dem teleskopischen Beobachter hingegen unnahbar. Er zeigt nur eine unstrukturierte eher langweilige Phasengestalt, die entfernt an den Mond erinnert. Aber es geht auch anders. Im ersten Halbjahr 2020, zu Beginn der Corona-Pandemie, konnten eine Reihe überraschender Beobachtungen fotografisch dokumentiert werden. Davon wird in diesem Vortrag berichtet und die eindrucksvollsten Fotos werden hier erstmals vorgestellt. von Wolfgang Bischof

Mittwoch 14. April 17.00 Uhr, Planetarium
Ausflug zu den Sternen (ab 5)
Jede Nacht leuchten uns tausende Sterne vom Himmel herab. Im Planetarium können wir den Sternenhimmel auch tagsüber beobachten und erleben. Zu unseren himmlischen Ausflugszielen gehören die Sonne, der Mond, Sterne und Planeten. Wir begegnen sogar alten Sagenfiguren und hören ihre Geschichten. von Jonas Schönert

Mittwoch 14. April 19.30 Uhr, Hörsaal
Vom Propeller zur Düse - Zur Geschichte der Luftfahrt der 1930er und 1940er Jahre
Luftfahrt wird heute als selbstverständliches Verkehrsmittel wahrgenommen. Das war aber nicht immer so. In der Pionierzeit war die Fliegerei nicht annähernd so sicher, wie wir es heute gewohnt sind und viele Piloten haben einen sehr hohen Preis bezahlt. Die Technik war noch unausgereift und die Wetter-bedingungen schwer zu kalkulieren. Insbesondere in den 1930er und 40er Jahren haben die technischen Entwicklungen aber einen großen Sprung gemacht. In diese Zeit fällt auch der Übergang vom Propeller zum Düsenantrieb. Welche Funktionsweise liegt dem aber zu Grunde und in welchem luftfahrthistorischen Umfeld hat sich der Prozess vollzogen? In dieser Zeit hat die Fliegerei auch noch nicht ihre Romantik verloren. Es war noch eine Zeit der offenen Cockpits und der Lederkappen. Dipl.-Ing. Rudolf Altenkamp, Dorsten

Freitag 16. April 16.00 Uhr, Planetarium
Reise durch unser Sonnensystem (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. von Karsten Müller

Freitag 16. April 19.30 Uhr, Planetarium
Der Sternenhimmel des Monats
Entdecken Sie mit uns den aktuellen Sternenhimmel. Lernen Sie die Sternbilder und ihre Geschichten kennen. Erfahren Sie wo und wie die hellen Planeten zu finden sind und welche interessanten Objekte es noch am Firmament zu beobachten gibt. von Axel Fritsch

Montag 19. April 19.30 Uhr, Planetarium
Klang und Stille 1 - Licht und Raum
Eine Reise durch innere und äußere Welten mit spirituellen Liedern aus fernen Ländern, die berühren und öffnen. Lassen Sie ihre Seele nicht nur baumeln, sondern fliegen. Genießen Sie dabei den Anblick des Sternenhimmels und eindrucksvoller Bilder unseres Weltenraumes. Lassen Sie sich durch Licht und Raum und vom Klang in die Stille führen. Musikprogramm von Klaus Martin Rösler

Mittwoch 21. April 19.30 Uhr, Hörsaal
Was die Welt im Innersten zusammenhält - Forschung mit dem PANDA-Detektor
Mit dem PANDA-Detektor wird an der neuen FAIR-Beschleunigeranlage in Darmstadt das Zusammenwirken der Grundbausteine der Materie erforscht. Warum zum Beispiel wiegt ein mittelgroßer Apfel etwa 100 Gramm und nicht bloß 2 Gramm? Zu diesem Zweck wird beim PANDA-Experiment ein Strahl aus Antiprotonen mit verschiedenen Energien auf Protonen geschossen. Wird ein Proton von seinem Antiteilchen, einem Antiproton, getroffen, vernichten sie sich gegenseitig und es werden verschiedenste neue Teilchen erzeugt. Der PANDA-Detektor besteht aus verschiedenen Komponenten, die jeweils bestimmte Eigenschaften der Teilchen messen. Fast 500 Wissenschaftler aus 19 Ländern haben gemeinsam die Komponenten entwickelt und bauen nun den Detektor auf. Dr. Miriam Kümmel, Ruhr-Universität Bochum

Freitag 23. April 16.00 Uhr, Planetarium
Streifzug ins All (ab 8)
Wer möchte in einer Stunde quer durchs Universum reisen und dabei allerhand Interessantes sehen? Wie entstehen die Mondphasen und warum wandern die Sterne über den Himmel? Was sind die Besonderheiten der Planeten und was gibt es hinter den Grenzen des Sonnensystems? von Klaus Porr

Freitag 23. April 19.30 Uhr, Planetarium, Livekonzert!
Eintritt: 12 €, ermäßigt 10 €, Kartenreservierungen unter (02361) 23134

Klangwelten im Sternenzelt – Live!
Britta Leifer lädt in diesem meditativen Klangkonzert zu einer klangvollen Reise auf der Milchstraße ein. Unter dem Anblick des Sternhimmels lassen uns die sphärischen Klänge in einen Zustand der Tiefenentspannung und des Wohlgefühls eintauchen. Die Schwingungen der verschiedenen Instrumente laden ein in die Welt des Hinhörens und Hinspürens. Aus der Stille erfüllen Klänge den Raum, die den Zuhörer in andere Welten entführen. Das Wechselspiel von Klang und Stille macht die heilsame Wirkung der Klänge erfahrbar...ein sich hingeben in den Moment...
Klangkörper wie Klangschalen, Monochord, Kantele, Hang, Ocarina, Indianische Flöte, Sansula u.a. lassen uns gemeinsam unterschiedliche Welten bereisen - Kontinente, Galaxien - eine meditative Reise der Sinne.

Montag 26. April 19.30 Uhr, Planetarium
Mit den Sternen navigieren
Wie orientiert man sich auf See ohne elektronische Hilfsmittel anhand der Gestirne? Die Planetariums-vorführung bietet eine Einführung in die Grundlagen der Astronavigation und der sphärischen Geometrie. von Dr. Burkard Steinrücken

Mittwoch 28. April 17.00 Uhr, Hörsaal
Gibt es fremdes Leben im All? (ab 8) - Auf der Suche nach der zweiten Erde
Existiert irgendwo im Weltall fremdes Leben? – Diese Frage ist besonders faszinierend und deshalb wird auch intensiv nach neuen Planeten und nach Spuren und Signalen fremden Lebens geforscht. Wie findet man Exoplaneten bei fremden Sternen und was wissen wir heute schon über die Möglichkeit einer zweiten Erde? Werden wir vielleicht von Außerirdischen angefunkt oder sogar besucht? von Selim Incirkuş

Mittwoch 28. April 19.30 Uhr, Hörsaal
Die Medizin bei Star Trek
Hinter der Medizinabteilung von Raumschiff Enterprise verbirgt sich mehr, als man erwarten könnte: technisch, aber auch im Selbstverständnis der Ärzte. Der erste Mediziner, „Pille“ McCoy, ist noch ein klassischer Leibarzt: Er steht neben dem Kapitän auf der Brücke, berät in allen Lebenslagen und rettet Leben. Seine Nachfolger zieht es konsequenter auf die Kranken-station: Dr. Phlox ist 35 Jahre später vor allem Forscher - die schlichte Alltagsmedizin betreibt er eher beiläufig. Er wird auch mal zur Hauptperson, wenn er entführt wird, um eine Seuche unter den verfeindeten Klingonen zu beenden - Hand in Hand mit klingonischen Forschern.
Raumschiff Enterprise fliegt seit 54 Jahren durchs All. Seine Schöpfer hatten von Anfang an einen fast prophetischen Blick in die medizinische Zukunft. Schon „Pille“ hatte mit seinem Tricorder ein medizinisch-diagnostisches Universalgerät, mit dem er berührungslos die entscheidenden Parameter messen konnte - eine Technik, an die sich die Realität mit Ultraschall und Fitnessuhren langsam herantastet. Eine
Generation später trug der blinde Chefingenieur der Enterprise eine „Visor“, mit dem er nicht nur im sichtbaren Licht, sondern auch im Infrarot- und Ultraviolettbereich sehen kann - so wie eine künstliche Netzhaut heute. Schließlich spritzten die Ärzte von Anfang an ohne Nadel und durch die Bekleidung hindurch - so wie heute mit ersten Impfpistolen…
Ein Vortrag über die Medizin bei Star Trek lebt von Filmausschnitten. Die bekannten Personen, die vertrauten Melodien, einzelne erinnerte Episoden sind eine Zeitreise in die eigene Vergangenheit - mit der Autorität des Arztes und der Schlagfertigkeit des Journalisten. Dr. med. Magnus Heier, Neurologe, Buchautor und Radiokolumnist

Freitag 30. April 16.00 Uhr, Planetarium
Sterne, Planeten & Co. (ab 6)
Habt ihr schon einmal zum Himmel geschaut und euch gefragt, wie man sich bei den ganzen Sternen zurechtfinden soll? Ausgehend vom aktuellen Sternenhimmel geben wir eine kleine Anleitung, wie das ganz leicht geht. Außerdem lernen wir unsere kosmische Heimat - unser Sonnensystem - etwas näher kennen: wir riskieren einen Blick auf die Sonne, die Planeten, Kometen und finden heraus, wie Sternschnuppen entstehen! von Marianne Langener

Freitag 30. April 19.30 Uhr, Planetarium
Sternstunde im Planetarium
In der Planetariumsvorführung werden die allgemeinen Grundlagen der Himmelskunde anschaulich erläutert, der Sonnen- und Mondlauf sowie die schönsten Sternbilder vorgeführt. Welche Planeten sind aktuell zu sehen? von Dr. Burkard Steinrücken

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Mai 2021

Samstag 1. Mai ab 12 Uhr, Sternwarte/Planetarium
Tag der offenen Tür  (falls die Corona-Lage es zulässt)
Kurzveranstaltungen im Planetarium, Sonnen-beobachtung, Fernrohrführung, Sternwartenbesichtigung und Imbiss. Veranstaltet von den Freunden der Volkssternwarte Recklinghausen e.V.

Montag 3. Mai 19.30 Uhr, Hörsaal
Maschinen erobern das Universum - Roboter und künstliche Intelligenz
In Raumfahrt, Science Fiction und Alltag ist in den vergangenen Jahrzehnten – größtenteils unbemerkt – eine regelrechte Roboterflut hereingebrochen. Der Begriff für diese Menschmaschine ist noch nicht einmal 100 Jahre alt und mittlerweile dominieren Roboter mehr und mehr Lebensbereiche. Ob Maschinen intelligent sein können, wie sie funktionieren, ob sie selbstständig lernen könnten und was reale Roboter von jenen in der Science Fiction abgrenzt, wird in diesem Vortrag erörtert. von Ben Vetter

Mittwoch 5. Mai 19.30 Uhr, Hörsaal
Unser Gregorianischer Kalender Wie funktioniert der Computus?
Im Jahr 1582 wurde durch Papst Gregor XIII. ein neuer Kalender eingeführt, der den antiken Julianischen Kalender und die spätantike Osterberechnung nach dem 532-jährigen Alexandrinischen Zyklus ablöste. Warum eigentlich? Und wie wird in unserem Kalender der Mondlauf berücksichtigt, der für die Osterfestberechnung erforderlich ist? Wissen Sie eigentlich, was genau der Gregorianische Kalender besagt und wie er funktioniert? - An diesem Abend dringen wir tief zu den verborgenen Wurzeln unserer Zeitrechnung vor. von Dr. Burkard Steinrücken

Freitag 7. Mai 16.00 Uhr, Planetarium
Weißt Du, welche Sternlein stehen? (ab 8)
In dieser Vorstellung nimmt uns unser Pilot Major Tom mit auf eine Reise in die Nacht, durch das Jahr, zu den Sternbildern und Planeten. Himmelsneulinge von 8 bis 88 Jahren können hier ganz gemütlich vom Sessel aus unser Sonnensystem und die Sterne kennenlernen, denn das Planetarium ist nicht nur ein Raumschiff, sondern auch eine Zeitmaschine! von Dr. Tom Fliege

Freitag 7. Mai 19.30 Uhr, Planetarium
Der Sternenhimmel des Monats
Entdecken Sie mit uns den aktuellen Sternenhimmel. Lernen Sie die Sternbilder und ihre Geschichten kennen. Erfahren Sie wo und wie die hellen Planeten zu finden sind und welche interessanten Objekte es noch am Firmament zu beobachten gibt. von Axel Fritsch

Montag 10. Mai 19.30 Uhr, Hörsaal
"Einzelkämpfer" in der Forschung - Amateure - Privatgelehrte – Visionäre
Die moderne Wissenschaft fing im Hobbykeller früherer Adeliger an. Ist es heute Privatpersonen noch möglich, neben Großprojekten wie dem LHC oder dem Human Genom Project, nennenswerte Forschung zu betreiben? Der Vortrag schaut sich um in den Laboren heutiger Privatforscher. Dort gibt es eine Menge zu entdecken! von Neil Jaschinski

Mittwoch 12. Mai 17.00 Uhr, Planetarium
Ausflug zu den Sternen (ab 5)
Jede Nacht leuchten uns tausende Sterne vom Himmel herab. Im Planetarium können wir den Sternenhimmel auch tagsüber beobachten und erleben. Zu unseren himmlischen Ausflugszielen gehören die Sonne, der Mond, Sterne und Planeten. Wir begegnen sogar alten Sagenfiguren und hören ihre Geschichten. von Jonas Schönert

Mittwoch 12. Mai 19.30 Uhr, Hörsaal
Dunkle Sonne
Nach den Atombombenabwürfen über Japan versuchen die Amerikaner, ihre atomaren Sprengköpfe zu optimieren und für die Massenfabrikation tauglich zu machen. Die ersten Nachkriegstests finden 1946 im Pazifik statt (Operation „Crossroads“). Die grausige Schönheit der nuklearen Versuche fasziniert und verstört die Besucher der Wochenschauen, aber auch die Touristen in Las Vegas, die im Bikini (!) am Hotelpool die charakteristischen Atompilze aus der vermeintlich sicheren Entfernung beobachten können. Neben der unbeschreiblichen Naturzerstörung zerstörten die Tests auch menschliche Leben: So wurde eine komplette Filmcrew mitsamt Stars wie John Wayne während der Explosion von „(Dirty) Harry“ verstrahlt.
Nachdem es den Sowjets 1949 gelang, eine eigene Bombe zu zünden, wurde in den USA die Entwicklung der „Super“ forciert, einer Bombe, die die gewaltige Hiroshima-Bombe um den unvorstellbaren Faktor 1000 übertreffen sollte. Die ersten Entwürfe führten in eine Sackgasse – bis dann Edward Teller und Stanislaw Ulam den verhängnisvollen Geistesblitz hatten, wie die Energie der Sonne auf der Erde entfesselt werden kann. Dipl.-Phys. Carsten Busch, Hamburg

Freitag 14. Mai 16.00 Uhr, Planetarium
Sonne, Mond und Sterne (ab 5)
Der Mond und die funkelnden Sterne leuchten uns in der Nacht. Wie der Himmel sich über uns bewegt und was Planeten sind, wird im Planetarium anschaulich erklärt. von Christian Pokall

Freitag 14. Mai 19.30 Uhr, Planetarium, Livekonzert!
Eintritt: 15 €, ermäßigt 12 €, Kartenreservierungen unter (02361) 23134

Klangreise in die Sternenwelt - Monochord - Tanpura - Obertongesang - Percussion
Mit Monochord und Obertongesang nimmt Brigitte Geuss ihre Zuhörer mit auf eine Reise in ein inneres Universum, während die Sterne an der Planetariumskuppel leuchten. Das Konzert ist nicht nur als akustische Erfahrung gedacht, sondern will dazu einladen, sich tiefer einzulassen und die Musik für eine Erkundung der eigenen Innenwelt zu nutzen. So kann erlebbar werden, dass Klänge mehr sind, als Töne, dass sie auch heilsame und wohltuende Prozesse in Gang setzen können.

Mittwoch 19. Mai 19.30 Uhr, Hörsaal
90 Jahre Urknall: Georges Lemaitre – geistlicher Herr und geistiger Vater des Urknalls
Der als Big Bang bezeichnete Anfangszustand des Universums geht zurück auf Georges Lemaitre (1894-1966). 1931 publizierte er eine kurze Arbeit über den Anfang des Universums aus Sicht der Quantentheorie. Danach stand am Anfang der kosmischen Evolution eine heiße und dichte Energiekonzentration, von ihm atome primitif genannt. Der Urheber des Begriffes Big Bang war Sir Fred Hoyle (1915-2001), der mit dieser Formulierung die Hypothese von Georges Lemaitre desavouieren wollte. Als Atheist vermutete Fred Hoyle, dass Lemaitre mit seinem Entstehungsmodell die Aussagen der Genesis bekräftigen wollte. Georges Lemaître war ein katholischer Priester und Astrophysiker. In einer wenig beachteten Arbeit leitete er bereits 1927 das Gesetz der Expansion theoretisch her und berechnete, dass sich die Expansion des Weltraums in einer systematischen Verschiebung des Spektrums von Galaxien in Richtung längerer Wellenlängen („Rotverschiebung“) zeigt. Dieses Gesetz wurde von Edwin Hubble wenig später durch Beobachtung verifiziert. Die Bestätigung der zunehmenden Ausdehnung des Universums brachte Georges Lemaitre zu der Einsicht, dass diese Expansion vor endlicher Zeit mit einer Energiekonzentration ihren Anfang nahm. Lemaitres Beiträge zur physikalischen Kosmologie sind bis heute aktuell. Dazu gehört auch die von ihm schon 1931 vorgestellte Hypothese einer beschleunigten Expansion, die er auf die Energiedichte des leeren Raumes zurückführte - heute Quantenvakuum oder Dunkle Energie genannt. Prof. Dr. Hans-Joachim Blome, Köln

Freitag 21. Mai 16.00 Uhr, Planetarium
Reise durch unser Sonnensystem (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. von Karsten Müller

Freitag 21. Mai 19.30 Uhr, Hörsaal & Planetarium
"Pyramidenastronomie" - Fakt oder Fiktion?

Die Cheopspyramide ist ein rätselhaftes Bauwerk. Was für ein Aufwand für so wenig Innenraum! Verständlicherweise gibt es viele Überlegungen zum tieferen Sinn der Pyramide und ihrer Gänge, Schächte und Kammern. Liegt des Rätsels Lösung vielleicht im Reich der Gestirne, das in der Glaubenswelt der Ägypter tatsächlich eine wichtige Rolle spielte? Kann man mit Hilfe der Astronomie das Geheimnis der Cheopspyramide sogar lösen oder zumindest plausible Interpretationsansätze von wilden Hirngespinsten trennen? von Dr. Burkard Steinrücken.

Montag 24. Mai 19.30 Uhr, Hörsaal
Mit dem Feldstecher den Sommerhimmel entdecken
Ob am Urlaubsort oder während einer Nachtwanderung in den wenigen dunklen aber zumeist warmen Nachtstunden des Sommers kann man mit bloßem Auge und auch unterstützt schon mit einem kleinen Feldstecher den Sternhimmel entdecken. Der Vortrag stellt lohnenswerte Beobachtungsobjekte vor, die sich mit dem Fernglas, einem Schülerteleskop und teils auch mit bloßem Auge entdecken lassen. von Sven Wienstein

Mittwoch 26. Mai 17.00 Uhr, Hörsaal
Zielscheibe Erde (ab 8) - Kleine und große Treffer aus dem All
Ständig wird die Erde aus dem All getroffen. Große Treffer von Kleinplaneten und Kometen sind zum Glück sehr selten. Verglühende Staubteilchen, die Sternschnuppen genannt werden, sind dagegen häufig. Wie gefährlich können Meteoriteneinschläge sein? von Selim Incirkuş

Mittwoch 26. Mai 19.30 Uhr, Hörsaal
Vom Helium zum Waschmittel - Licht aus den Atomen
Isaac Newton entdeckte im 17. Jahrhundert die Spektralfarben des weißen Lichtes. Robert Wilhelm Bunsen und Gustav Robert Kirchhoff entwickelten im 18. Jahrhundert die Spektralanalyse in Heidelberg. Im selben Jahrhundert wurde mit dieser neuen Methode das Element Helium auf der Sonne entdeckt.
Welche physikalischen Prozesse spielen bei der Spektralanalyse eine Rolle? Wie kann man mit einfachen Mitteln selber Spektren erzeugen und welche Rolle spielt die Spektroskopie in der heutigen modernen Wissenschaft? Welche Tricks aus der Spektroskopie nutzen wir in unserem Alltag? von Christian Pokall

Freitag 28. Mai 16.00 Uhr, Planetarium
Streifzug ins All (ab 8)
Wer möchte in einer Stunde quer durchs Universum reisen und dabei allerhand Interessantes sehen? Wie entstehen die Mondphasen und warum wandern die Sterne über den Himmel? Was sind die Besonderheiten der Planeten und was gibt es hinter den Grenzen des Sonnensystems? von Klaus Porr

Freitag 28. Mai 19.30 Uhr, Planetarium, Musikprogramm
Keltika – Klänge aus der Anderswelt
Lassen Sie sich mit keltischer Musik sanft entführen in die mythische Anderswelt der Kelten, in himmlische Sphären und magische Welten fernab der hektischen Alltagswelt. Der sternübersäte Nachthimmel des Planetariums, optische Projektionen und die Klänge der keltischen Musik führen Sie auf einer Reise nach innen zu sich selbst. von Marion Lucht

Montag 31. Mai 19.30 Uhr, Hörsaal
Freier Fall im All - Grundlagen der Himmelsmechanik
Wie bewegen sich antriebslose Objekte im Sonnen-system? – Im freien Fall! Welchen Bahnen folgen sie und welche Kräfte sind dabei wirksam? Im Vortrag werden wir, ausgehend von den Keplerschen Gesetzen und - soweit erforderlich - der Newtonschen Physik, anhand einfacher Beispiele selbst die Bahnformen und die Bahndynamik von im Weltall fallenden Körpern ermitteln, einfache Denkaufgaben lösen und dabei auch die Grundlagen der Ephemeridenrechnung (die „täglichen Örter“ der Planeten an der Himmelskugel) und der Raumfahrt verstehen. Vortragsabend zum Mitdenken und Mitmachen von Dr. Burkard Steinrücken.

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Juni 2021

Mittwoch 2. Juni 19.30 Uhr, Hörsaal
Vermessung und Beobachtung von Schwarzen Löchern - Beginn einer neuen Zeit
Eine der größten wissenschaftlichen Sensationen in letzter Zeit war das erste Bild eines Schwarzen Loches durch das “Event Horizon Telescope“. Mit diesem Zusammenschluss von acht Radioteleskopen, die gemeinsam die Bildschärfe einer Antenne so groß wie die Erde erreichen, gelang der erste direkte Nachweis eines Schwarzen Loches. Wie kann man Schwarze Löcher detektieren und untersuchen? Es werden Ergebnisse präsentiert, die von sternengroßen Schwarzen Löchern handeln und von sehr massereichen Schwarze Löchern in Zentren von Galaxien. Alle zusammen erlauben uns, diese Objekte aus einer Vielzahl von Perspektiven zu betrachten. Im Vortrag werden diese Methoden und deren Ergebnisse auch in einen größeren fundamentalphysikalischen Zusammenhang gesetzt, in dem es um die Überprüfung der allgemeinen Relativitätstheorie von Albert Einstein geht. Prof. Dr. Michael Kramer, Max-Planck-Institut für Radioastronomie Bonn

Freitag 4. Juni 16.00 Uhr, Planetarium
Weißt Du, welche Sternlein stehen? (ab 8)
In dieser Vorstellung nimmt uns unser Pilot Major Tom mit auf eine Reise in die Nacht, durch das Jahr, zu den Sternbildern und Planeten. Himmelsneulinge von 8 bis 88 Jahren können hier ganz gemütlich vom Sessel aus unser Sonnensystem und die Sterne kennenlernen, denn das Planetarium ist nicht nur ein Raumschiff, sondern auch eine Zeitmaschine! von Dr. Tom Fliege

Freitag 4. Juni 19.30 Uhr, Planetarium
Der Sternenhimmel des Monats
Entdecken Sie mit uns den aktuellen Sternenhimmel. Lernen Sie die Sternbilder und ihre Geschichten kennen. Erfahren Sie wo und wie die hellen Planeten zu finden sind und welche interessanten Objekte es noch am Firmament zu beobachten gibt. von Axel Fritsch

Montag 7. Juni 19.30 Uhr, Hörsaal
Die Macht der Nacht
Der Wechsel von Tag und Nacht bestimmt den Rhythmus unseres Alltags. Wie aber entstehen Tag und Nacht? Warum sind die Nächte im Laufe des Jahres unterschiedlich lang? Gibt es auch Orte, wo es keinen Tag-Nachtrhythmus gibt und warum? Markieren besondere Nächte bestimmte Stellen im Jahreskreis bzw. im Kalender? Welche Phänomene von Mond und Sternen und welche magischen Leuchterscheinungen kann man am nächtlichen Himmel sehen und wie entstehen sie? von Christian Pokall

Mittwoch 9. Juni 17.00 Uhr, Planetarium
Ausflug zu den Sternen (ab 5)
Jede Nacht leuchten uns tausende Sterne vom Himmel herab. Im Planetarium können wir den Sternenhimmel auch tagsüber beobachten und erleben. Zu unseren himmlischen Ausflugszielen gehören die Sonne, der Mond, Sterne und Planeten. Wir begegnen sogar alten Sagenfiguren und hören ihre Geschichten. von Jonas Schönert

Mittwoch 9. Juni 19.30 Uhr, Hörsaal
Hochionisierte Emissionsliniengalaxien
Weit entfernte Galaxien enthalten wichtige Informationen, wenn es darauf ankommt, die Evolution des Universums zu verstehen. Dabei sind Galaxien, da sie die Entwicklung des Universums maßgeblich durch viel Aktivität und Sternentstehung beeinflusst haben, von besonderem Interesse. Die ersten Galaxien entstanden vor etwa 13 Mrd. Jahren und sind so weit entfernt, dass die Beobachtung nicht einfach ist. Hoch-ionisierte Emissionsliniengalaxien, die mit ca. 7 Mrd. Jahren etwas jünger sind, können dabei Abhilfe schaffen. Diese zeigen ähnliche Eigenschaften zu den ersten Galaxien und sind deutlich besser zu sehen. Durch ihre Analyse kann man so Rückschlüsse auf die ersten Galaxien ziehen und das frühe Universum besser verstehen. Selim Incirkuş, Ruhr-Uni Bochum

Donnerstag 10. Juni 11.00 Uhr, Sternwarte, Eintritt frei
Partielle Sonnenfinsternis
Am 10. Juni 2021 findet eine ringförmige Sonnenfinsternis statt, die in Recklinghausen als partielle Finsternis mit einer Bedeckung von 15% der Sonnenscheibe zu sehen ist. Die partielle Phase beginnt um 11.23 Uhr, die maximale Bedeckung der Sonne tritt um 12.25 Uhr ein und das Ende um 13.31 Uhr (alle Zeiten in MESZ). Das Ereignis wird auf der Sternwarte beobachtet, die ab 11 Uhr geöffnet ist.

Freitag 11. Juni 16.00 Uhr, Planetarium
Sonne, Mond und Sterne (ab 5)
Der Mond und die funkelnden Sterne leuchten uns in der Nacht. Wie der Himmel sich über uns bewegt und was Planeten sind, wird im Planetarium anschaulich erklärt. von Christian Pokall

Freitag 11. Juni 19.30 Uhr, Planetarium
Mit den Sternbildern durch die Nacht
Der Nachthimmel befindet sich in einem stetigen Wandel, je nach Jahres- und Uhrzeit sehen wir andere Sternbilder am Himmel. Wir reisen durch den aktuellen Himmel, von Sonnenuntergang bis spät/früh in die Nacht. Durch eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit und Zukunft verdeutlichen wir uns die Veränderungen des Himmels. Abschließend nutzen wir das Planetarium, um auch die Sehenswürdigkeiten des Südhimmels zu bewundern. Haben Sie nach der langen Feier, im Urlaub oder beim Abend- bzw. Morgenspazier-gang ab und zu die Augen am Himmel! von Marianne Langener, M.Sc.

Mittwoch 16. Juni 19.30 Uhr, Hörsaal
Definition: Stern!
In diesem Überblicksvortrag werden wir mittlerweile häufig diskutierte Fragen besprechen, wie beispielsweise: Was ist eigentlich ein Stern? Was macht ein Stern sein Leben lang? Sind alle Sterne gleich? Wann ist ein Objekt kein Stern mehr? Wie entstehen und wie sterben Sterne? Außerdem werden wir aber auch einen Ausblick auf Aspekte von Sternen treffen, die man noch längst nicht abschließend verstanden hat. von Marianne Langener M.Sc.

Freitag 18. Juni 16.00 Uhr, Planetarium
Reise durch unser Sonnensystem (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. von Karsten Müller

Freitag 18. Juni 19.30 Uhr, Planetarium, Livekonzert!
Eintritt: 10 €, ermäßigt 8 €, Kartenreservierungen unter (02361) 23134.

Catching Stars – “wavering” live und im Dunkeln
Akustische Livemusik in himmlischer Atmosphäre bietet die Recklinghäuser Band „wavering“ mit Vivien Reppert, Fabian Wübbeling (Gesang), Patrick Padberg (Gitarre), Alexander Schönert (Cajón) und Jonas Schönert (Trompete) unter der Sternenkuppel des Planetariums. Dabei überzeugen die jungen Recklinghäuser Musiker mit selbst geschriebenen und gecoverten Songs aus Rock und Pop - Gänsehaut inklusive.

Montag 21. Juni 21.30 Uhr, Halde Hoheward
Sommersonnenwende auf Hoheward
Sonnenuntergang am ersten Sommertag des Jahres ist um 21.54 Uhr. Die gemeinsame Beobachtung mit Erläuterung der Sonnenwende beginnt um 21.30 Uhr am Horizontobservatorium.

Mittwoch 23. Juni 17.00 Uhr, Hörsaal
Reise zu den Planeten (ab 6)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu ihnen und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. Wir vergleichen die Planeten miteinander und stellen uns dabei immer die Frage: Könnte es irgendwo da draußen sonst noch Leben geben? von Selim Incirkuş

Mittwoch 23. Juni 19.30 Uhr, Hörsaal
Physik des Surfens
Das rasante Hinabgleiten eines Wellenberges auf einem Surfbrett ist für Enthusiasten ein faszinierendes Erlebnis. Der damit verbundene Aufenthalt an den großen Meeren der Welt erfüllt für viele Menschen den Inbegriff von Urlaub: Sonne, Strand, Freiheit und Spaß.
Wellenreiten hat aber auch auf vielfältig faszinierende Weise mit Physik zu tun. Gewöhnlich bildet eine Wasseroberfläche in Ruhe einen nahezu perfekten rechten Winkel mit dem Schwerefeld der Erde. Die mit den Wellen transportierte Energie hingegen türmt das Wasser zu Wellenbergen auf. Diese bewegten und sich dynamisch verändernden geneigte Oberflächen lassen eine direkte Assoziation mit einer schiefen Ebene zu, die kurz vor dem Brechen in seichterem Wasser zu seiner größten Höhe und Steilheit wächst und dann von Surfern zur Ausübung ihres einzigartigen Hobbies genutzt werden kann. Neben diesen und weiteren physikalischen Phänomenen des Wellenreitens soll insbesondere auch die Entstehung von Wellen erklärt werden. Dr. Arne Ludwig, Ruhr-Universität Bochum

Freitag 25. Juni 16.00 Uhr, Planetarium
Streifzug ins All (ab 8)
Wer möchte in einer Stunde quer durchs Universum reisen und dabei allerhand Interessantes sehen? Wie entstehen die Mondphasen und warum wandern die Sterne über den Himmel? Was sind die Besonderheiten der Planeten und was gibt es hinter den Grenzen des Sonnensystems? von Klaus Porr

Freitag 25. Juni 19.30 Uhr, Planetarium
Hesiod und Homer im Hexameter
Homer und Hesiod schufen die ältesten literarischen Werke unserer abendländischen Kultur. Ihre Hexameterverse geben auch Aufschluss über das Sternenwissen der Menschen am Ende der Bronzezeit. Hesiods Sterngedichte in Opera, „Werke und Tage“, ermöglichen die Bestimmung der richtigen Zeiten für Aussaat, Ernte, Weinlese und Schifffahrt. In Homers Odyssee wird die mythische Irrfahrt des Odysseus durchs Mittelmeer erzählt. Für die Heimfahrt nach Ithaka verriet die Göttin Kalypso dem Helden ein Sternengeleit, welches sich heute im Planetarium simulieren und nachempfinden lässt. Die astronomischen Passagen aus „Werke und Tage“ und der „Odyssee“ (in deutscher Übertragung) rezitiert und anhand des simulierten Himmels in jener Zeit erläutert. von Dr. Burkard Steinrücken

Montag 28. Juni 19.30 Uhr, Planetarium
Klang und Stille 3 - Ein Licht - Einheit
Der Klang magischer Mantras und spiritueller Lieder dieser Welt führt uns in die Stille. In der Entspannung können wir loslassen und das Bewusstsein für diesen Kosmos öffnen. In dieser Stille können wir eine Ahnung vom Wesen allen Seins bekommen. Vielleicht mögen wir spüren, dass wir in all unserer Verschiedenheit doch anfänglich und letztendlich EINS sind. Alle Farben sind EIN Licht. Musikprogramm von Klaus Martin Rösler

Mittwoch 30. Juni 19.30 Uhr, Hörsaal
Astronomie der Kelten
Seit dem 7. Jahrhundert vor Christus entwickelte sich in der Mitte Europas die keltische Kultur, die sich über den Kontinent ausbreitete und nach Caesars Sieg im Gallischen Krieg vom Festland wieder verschwand. Gab es bei den Kelten eine entwickelte Astronomie? Gibt es überhaupt Quellen, schriftliche oder archäologische, die darauf heute noch schließen lassen? Im Vortrag wird eine Annäherung an dieses schwierige Thema versucht. Verschiedene Beispiele und Interpretationsansätze für keltische Astronomie werden vorgestellt, diskutiert und bewertet. von Dr. Burkard Steinrücken

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Juli 2021

Freitag 2. Juli 16.00 Uhr, Planetarium
Weißt Du, welche Sternlein stehen? (ab 8)
In dieser Vorstellung nimmt uns unser Pilot Major Tom mit auf eine Reise in die Nacht, durch das Jahr, zu den Sternbildern und Planeten. Himmelsneulinge von 8 bis 88 Jahren können hier ganz gemütlich vom Sessel aus unser Sonnensystem und die Sterne kennenlernen, denn das Planetarium ist nicht nur ein Raumschiff, sondern auch eine Zeitmaschine! von Dr. Tom Fliege

Freitag 2. Juli 19.30 Uhr, Planetarium
Der Sternenhimmel des Monats
Entdecken Sie mit uns den aktuellen Sternenhimmel. Lernen Sie die Sternbilder und ihre Geschichten kennen. Erfahren Sie wo und wie die hellen Planeten zu finden sind und welche interessanten Objekte es noch am Firmament zu beobachten gibt. von Axel Fritsch

Montag 5. Juli 19.30 Uhr, Hörsaal
„Der Marsianer“ - Überleben auf dem Mars?
Im Kino konnten wir Mark Watney im Spielfilm „Der Marsianer“ beim Überleben auf dem Mars beobachten. Wie nah ist der Film an der Realität und stellt der Mars eine mögliche Chance für das Überleben der Menschheit dar? von Neil Jaschinski, Applied Rocket Technology, Delfgauw NL

Dienstag 6. Juli 11.00 Uhr, Planetarium
Das Bilderbuch des Sternenhimmels (ab 5)
Wie kamen die vielen Sternbilder an den Himmel? Wo stehen sie und was bedeuten sie? Sternvorführung für Sternfreundinnen und -freunde von 5 bis 105 Jahren von Burkard Steinrücken.

Mittwoch 7. Juli 12 - 17 Uh, Sternwarte
Ferienworkshop Young Astronomy - Astronomie für Kids
(Alter 12 bis 16 Jahre, Dauer: 2 Nachmittage)
Wie sammelt ein Teleskop Licht? Wie sehen der Mond und die Planeten im Teleskop aus? Wie groß ist unser Sonnensystem? Wie weit ist der nächste Stern entfernt? Wie orientiere ich mich am Nachthimmel? - Für Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren werden in diesem zweitägigen Ferien-Workshop astronomische Grundlagen und praktische Astronomie vermittelt. In kleinen Gruppen entdecken die Teilnehmer an verschiedenen Stationen die Sonne, die Eigenschaften des Lichts, den Umgang mit einem Teleskop und einer Sternkarte, den Mond, Finsternisse, das Sonnensystem und die Milchstraße.
Keine Vorkenntnisse nötig! (max.15 Teilnehmer)
Kursleiter: Dr. Tom Fliege, Dortmund.
Voranmeldung unter 02361 – 23134.
Kursgebühr 30 € (beim 1. Termin in bar zu entrichten)

Mittwoch 7. Juli 17.00 Uhr, Planetarium
Ausflug zu den Sternen (ab 5)
Jede Nacht leuchten uns tausende Sterne vom Himmel herab. Im Planetarium können wir den Sternenhimmel auch tagsüber beobachten und erleben. Zu unseren himmlischen Ausflugszielen gehören die Sonne, der Mond, Sterne und Planeten. Wir begegnen sogar alten Sagenfiguren und hören ihre Geschichten. von Jonas Schönert

Mittwoch 7. Juli 19.30 Uhr, Hörsaal
Auf der Suche nach Exoplaneten
Die Suche nach Exoplaneten, also Planeten um andere Sterne, gehört zu den ganz aktuellen Forschungs-themen in der Astronomie. Welche Herausforderungen es bei dieser Suche gibt, welche Methoden man anwendet und was man bisher gefunden hat, wird in diesem grundlegenden Überblicksvortrag zusammen-gefasst. von Marianne Langener M. Sc.

Donnerstag 8. Juli 11.00 Uhr, Planetarium
Sonne, Mond und Sterne (ab 5)
Der Mond und die funkelnden Sterne leuchten uns in der Nacht. Wie der Himmel sich über uns bewegt und was Planeten sind, wird im Planetarium anschaulich erklärt. von Burkard Steinrücken

Freitag 9. Juli 16.00 Uhr, Planetarium
Wie finde ich ein Sternbild? (ab 8)
Wenn einem die Sternbilder im Planetarium gezeigt werden ist es ja einfach: aber wie findet man die Sternbilder alleine am echten Abendhimmel? Zusammen basteln wir eine Sternkarte und finden heraus wie man diese benutzt. Außerdem stellen wir euch weitere Hilfsmittel vor (PC-Programme, Apps), mit denen man sich auch ganz leicht am Himmel zurechtfinden kann. von Marianne Langener (bitte nach Möglichkeit eigene Bastelschere mitbringen)

Freitag 9. Juli 19.30 Uhr, Planetarium
Mit den Sternbildern durch die Nacht
Der Nachthimmel befindet sich in einem stetigen Wandel, je nach Jahres- und Uhrzeit sehen wir andere Sternbilder am Himmel. Wir reisen durch den aktuellen Himmel, von Sonnenuntergang bis spät/früh in die Nacht. Durch eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit und Zukunft verdeutlichen wir uns die Veränderungen des Himmels. Abschließend nutzen wir das Planetarium, um auch die Sehenswürdigkeiten des Südhimmels zu bewundern. Haben Sie nach der langen Feier, im Urlaub oder beim Abend- bzw. Morgenspazier-gang ab und zu die Augen am Himmel! von Marianne Langener, M.Sc.

Dienstag 13. Juli 11.00 Uhr, Planetarium
Das Bilderbuch des Sternenhimmels (ab 5)
Wie kamen die vielen Sternbilder an den Himmel? Wo stehen sie und was bedeuten sie? Sternvorführung für Sternfreundinnen und -freunde von 5 bis 105 Jahren von Burkard Steinrücken

Mittwoch 14. Juli 17.00 Uhr, Hörsaal
Gibt es fremdes Leben im All? (ab 8)  Auf der Suche nach der zweiten Erde
Existiert irgendwo im Weltall fremdes Leben? – Diese Frage ist besonders faszinierend und deshalb wird auch intensiv nach neuen Planeten und nach Spuren und Signalen fremden Lebens geforscht. Wie findet man Exoplaneten bei fremden Sternen und was wissen wir heute schon über die Möglichkeit einer zweiten Erde? Werden wir vielleicht von Außerirdischen angefunkt oder sogar besucht? von Selim Incirkuş

Mittwoch 14. Juli 19.30 Uhr, Hörsaal
Der Mond und die Sterne im Kunstwerk - Künstler malen den Kosmos – etwa richtig?
Auch berühmte Künstler wandten den Blick zum Himmel und bannten den Mond und die Sterne auf ihre Bilder. Sind ihre Darstellungen - bewusst oder unbewusst – astronomisch richtig ausgeführt worden? Lassen sich dargestellte Himmelskonstellationen zur Deutung des Werkes, z.B. zur Ermittlung der Entstehungszeit oder des Entstehungsortes, verwenden? Anhand von Bildern von Caspar David Friedrich, William Turner, Adam Elsheimer, Carl Spitzweg, Ludwig Richter, Edward Munch, Salvador Dali u.v.a. werden diese Fragen diskutiert. Über das Kunsterlebnis hinaus erfahren Sie in diesem Bildvortrag interessante Dinge über den Mond und die Bewegung der Sterne am Himmel. von Dr. Burkard Steinrücken

Donnerstag 15. Juli 11.00 Uhr, Planetarium
Sterne, Planeten & Co. (ab 6)
Habt ihr schon einmal zum Himmel geschaut und euch gefragt, wie man sich bei den ganzen Sternen zurechtfinden soll? Ausgehend vom aktuellen Sternenhimmel geben wir eine kleine Anleitung, wie das ganz leicht geht. Außerdem lernen wir unsere kosmische Heimat - unser Sonnensystem - etwas näher kennen: wir riskieren einen Blick auf die Sonne, die Planeten, Kometen und finden heraus, wie Sternschnuppen entstehen! von Marianne Langener

Freitag 16. Juli 16.00 Uhr, Planetarium
Reise durch unser Sonnensystem (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. von Karsten Müller

Freitag 16. Juli 19.30 Uhr, Planetarium
Sternstunde im Planetarium
In der Planetariumsvorführung werden die allgemeinen Grundlagen der Himmelskunde anschaulich erläutert, der Sonnen- und Mondlauf sowie die schönsten Sternbilder vorgeführt. Welche Planeten sind aktuell zu sehen? von Dr. Burkard Steinrücken

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August 2021

Donnerstag 12. August 11.00 Uhr, Planetarium
Ausflug zu den Sternen (ab 5)
Jede Nacht leuchten uns tausende Sterne vom Himmel herab. Im Planetarium können wir den Sternenhimmel auch tagsüber beobachten und erleben. Zu unseren himmlischen Ausflugszielen gehören die Sonne, der Mond, Sterne und Planeten. Wir begegnen sogar alten Sagenfiguren und hören ihre Geschichten. von Jonas Schönert

Freitag 13. August 16.00 Uhr, Planetarium
Sonne, Mond und Sterne (ab 5)
Der Mond und die funkelnden Sterne leuchten uns in der Nacht. Wie der Himmel sich über uns bewegt und was Planeten sind, wird im Planetarium anschaulich erklärt. von Burkard Steinrücken

Freitag 13. August 19.30 Uhr, Planetarium
Der Sternenhimmel des Monats
Entdecken Sie mit uns den aktuellen Sternenhimmel. Lernen Sie die Sternbilder und ihre Geschichten kennen. Erfahren Sie wo und wie die hellen Planeten zu finden sind und welche interessanten Objekte es noch am Firmament zu beobachten gibt. von Axel Fritsch

Montag 16. August 19.30 Uhr, Hörsaal
Jahreszeiten im Zeichen der Sonne - Unser Sonnenkalender und der Jahreskreis
Der natürliche Jahreskreis bestimmt seit Urzeiten Leben und Wirken des Menschen. Wie entstehen die Jahreszeiten? Wie läßt sich der jährliche Rhythmus der Sonne beobachten und in einem Kalender abbilden? Ausgehend von Sonnenbeobachtungen in der Prähistorie, die zum Steinkreis von Stonehenge und zur Himmelsscheibe von Nebra führten, über die Verwendung von Berggipfeln als natürliche Zeitmarken (z.B. „Belchen-dreieck“), bis hin zur Ausrichtung christlicher Kirchen werden verschiedene Stationen in der Entwicklung des Sonnenkalenders behandelt. von Christian Pokall

Mittwoch 18. August 19.30 Uhr, Hörsaal
Adaptive Optik
Bodengebundene Teleskope haben gegenüber Weltraumteleskopen einen gravierenden Nachteil: Das Licht astronomischer Objekte muss die (turbulente) Erdatmosphäre passieren, die für ein Verschmieren des Bildes sorgt; ein Stern ist plötzlich kein Punkt mehr, sondern ein kleines Scheibchen. Strukturen astronomischer Objekte verwaschen. Moderne Großteleskope bedienen sich einer Technik, die diese Luftunruhe ausgleichen soll, der sog. adaptiven Optik. In diesem Vortrag werden die Auswirkungen der Luftunruhe und das Prinzip der adaptiven Optik vorgestellt. Außerdem werden wir uns Aufnahmen aus der aktuellen Forschung näher ansehen: Ist es mit adaptiver Optik eventuell sogar möglich schärfere Bilder als mit dem Hubble Weltraumteleskop zu generieren? Dr. Alexander Becker, Ruhr-Universität Bochum

Freitag 20. August 16.00 Uhr, Planetarium
Reise durch unser Sonnensystem (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. von Karsten Müller

Freitag 20. August 19.30 Uhr, Planetarium
Keltika – Klänge aus der Anderswelt
Lassen Sie sich mit keltischer Musik sanft entführen in die mythische Anderswelt der Kelten, in himmlische Sphären und magische Welten fernab der hektischen Alltagswelt. Der sternübersäte Nachthimmel des Planetariums, optische Projektionen und die Klänge der keltischen Musik führen Sie auf einer Reise nach innen zu sich selbst. von Marion Lucht

Mittwoch 25. August 17.00 Uhr, Hörsaal
Reise zu den Planeten (ab 6)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu ihnen und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. Wir vergleichen die Planeten miteinander und stellen uns dabei immer die Frage: Könnte es irgendwo da draußen sonst noch Leben geben? von Selim Incirkuş

Mittwoch 25. August 19.30 Uhr, Hörsaal
Die magische Venus
Zur Zeit ist die Venus wieder als Abendstern sichtbar und sie zeigt sich nach Sonnenuntergang im Westen. Die Erkenntnis, dass der Abendstern und der Morgenstern ein und derselbe Himmelskörper sind, ist uralt und an die Wechsel der Venus vom Abendhimmel an den Morgenhimmel sind mythologische Vorstellungen geknüpft, von denen die der Babylonier und der Maya vorgestellt werden. Die „magische“ Venus vollführt in acht Jahren fünf dieser Wechsel und zeichnet bei ihrer von der Erde aus beobachtbaren „geozentrischen“ Himmelsbewegung ein Pentagramm in den Tierkreis. Im Vortrag wird diese besondere Venusbewegung anschaulich erklärt. von Dr. Burkard Steinrücken

Freitag 27. August 16.00 Uhr, Planetarium
Streifzug ins All (ab 8)
Wer möchte in einer Stunde quer durchs Universum reisen und dabei allerhand Interessantes sehen? Wie entstehen die Mondphasen und warum wandern die Sterne über den Himmel? Was sind die Besonderheiten der Planeten und was gibt es hinter den Grenzen des Sonnensystems? von Klaus Porr

Freitag 27. August 19.30 Uhr, Planetarium, Livekonzert!
Eintritt: 10 €, ermäßigt 8 €, Kartenreservierungen unter (02361) 23134

Zwischen Himmel und Erde - Verena Volkmer Live!
Im Rhythmus der Sterne möchten wir Sie mitnehmen auf eine Reise in die Welt der Harfenmusik. Die einzigartige Verbindung zwischen leuchtenden Sternen und den besonderen Klängen der Harfe – eines der ältesten Instrumente der Musik – schafft eine besondere Atmosphäre. Sie wirkt direkt und besonders beruhigend auf den ganzen Körper.
Dem hektischen Alltag entfliehen und durch eine berührende, ausdrucksstarke und facettenreiche Klangvielfalt die Musik der Seele genießen. Eine musikalische Reise zwischen den Welten.

Montag 30. August 19.30 Uhr, Hörsaal
"Schweine im Weltall" - Weltraumtourismus, was soll das?
Die Medien vermitteln z.T. den Eindruck, es sei bald möglich, einen Urlaub im All zu verbringen. Was ist dran an den Berichten über Weltraumhotels und private Flüge ins All? Der Vortrag erläutert, welche Möglichkeiten es derzeit im Weltraumtourismus gibt und welche es in naher und ferner Zukunft geben könnte. von Ben Vetter

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Workshops in den Sommerferien 2021

Mittwoch 7. Juli & Donnerstag 8. Juli jeweils 12 – 17 Uhr im Hörsaal, Teilnehmerkosten 30 € (in bar zu entrichten)
Young Astronomy - Astronomie für Kids (Alter 12 bis 16 Jahre, Dauer: 2 Nachmittage)
Wie sammelt ein Teleskop Licht? Wie sehen der Mond und die Planeten im Teleskop aus? Wie groß ist unser Sonnensystem? Wie weit ist der nächste Stern entfernt? Wie orientiere ich mich am Nachthimmel? - Für Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren werden in diesem zweitägigen Ferien-Workshop astronomische Grundlagen und praktische Astronomie vermittelt.
In kleinen Gruppen entdecken die Teilnehmer an verschiedenen Stationen die Sonne, die Eigenschaften des Lichts, den Umgang mit einem Teleskop und einer Sternkarte, den Mond, Finsternisse, das Sonnensystem und die Milchstraße. Keine Vorkenntnisse nötig! (max.15 Teilnehmer) Kursleiter: Dr. Tom Fliege, Dortmund. Voranmeldung unter 02361 – 23134.


Naturerlebniswoche 2021 in der Sternwarte (Kinder-Ferienprogramm)
von Ralf Nickel

Montag, 12.Juli 2020, 16.30 – 19.00 Uhr
Naturleben im Wald
Mit Becherlupen bewaffnet begeben wir uns heute im Stadtgarten auf die Suche nach kleinen Tieren. Welche werden wir sehen? Kellerasseln kennen wir. Finden wir auch unterschiedliche Käfer, Tausendfüßer oder gar den gefräßigen Steinläufer? Wir werden viel über die Tiere erfahren. Wenn wir zurück an der Sternwarte sind, schauen wir uns einige Mitbringsel aus dem Stadtgarten unter einer Stereolupe an. Wenn wir alle Aufgaben gemeistert haben, erhalten wir das Walddiplom. Erlebnisnachmittag für 6 bis maximal 10 Kinder, Alter 8 bis 10 Jahre, Entgelt 8 Euro

Dienstag, 13. Juli 2020, 16.30 – 19.00 Uhr
Experimente für Kinder
Heute forschen wir wie große Forscher. Wir finden vieles heraus. Warum knickt der Bleistift im Wasser? Wie entstehen Wolken? Können wie uns eine Lupe und eine Brille basteln? Warum bewegen sich Gegenstände von Zauberhand, ohne dass Geister im Spiel sind? Das und vieles mehr untersuchen wir. Die Versuche können wir zu Hause nachmachen. Da werden Mama, Papa, Oma oder Opa staunen.... Am Ende erhalten wir das Forscherdiplom. Erlebnisnachmittag für 6 bis maximal 10 Kinder, Alter 8 bis 10 Jahre, Entgelt 8 Euro

Mittwoch, 14. Juli 2020, 16.30 – 19.00 Uhr
Experimente für Kinder (gleiches Programm wie Dienstag)
Heute forschen wir wie große Forscher. Wir finden vieles heraus. Warum knickt der Bleistift im Wasser? Wie entstehen Wolken? Können wie uns eine Lupe und eine Brille basteln? Warum bewegen sich Gegenstände von Zauberhand, ohne dass Geister im Spiel sind? Das und vieles mehr untersuchen wir. Die Versuche können wir zu Hause nachmachen. Da werden Mama, Papa, Oma oder Opa staunen.... Am Ende erhalten wir das Forscherdiplom. Erlebnisnachmittag für 6 bis maximal 10 Kinder, Alter 8 bis 10 Jahre, Entgelt 8 Euro

Donnerstag, 15. Juli 2020, 16.30 – 19.00 Uhr
Schnitzeljagd durch den Stadtgarten
Heute ist "schnitzeln" angesagt. Natürlich essen wir heute keine Schnitzel. Wir streifen durch den Stadtgarten und müssen eine Reihe von Aufgaben lösen. Wissen wir, wie die Bäume und Pflanzen im Stadtgarten heißen? Wo hat sich der Fuchs versteckt? Ist das Kaninchen schneller oder wir? Wie können wir die Breite des Weges messen ohne ein Metermaß? Neben vielen Fragen, die wir lösen müssen, testen wir auch unsere sportliche Ausdauer und stellen etwas her, das wir als Andenken mit nach Hause nehmen können. Am Ende wartet das Rallye-Diplom auf uns. Erlebnisnachmittag für 6 bis maximal 10 Kinder, Alter 8 bis 10 Jahre, Entgelt 8 Euro

Freitag, 16. Juli 2020, 21.00 – 22.45 Uhr
Bat-Night- Fledermäusen auf der Spur
Fledermäuse sind Blutsauger. Das denken viele. Das ist aber gar nicht wahr. Sie gehören zu den wertvollsten Tieren bei uns. Heute wollen wir losziehen und Fledermäuse beobachten. Sie fliegen in der Dämmerung und nachts. Mit Hilfe eines Fledermausdetekors wollen wir die Fledermäuse aufspüren und uns von ihren Flugkünsten begeistern lassen. Bitte Taschenlampe mitbringen. Die Aktion findet mit mindestens einem Elternteil statt. Erlebnisnachmittag für 8 bis 20 Kinder + 1 Begleitung, ab 8 Jahre, Entgelt 4 Euro (Kinder), 6 Euro (Erwachsene)

Anmeldung für einzelne Tage oder für die ganze Woche erforderlich!
Tel.: 02361 - 23134 oder e-Mail: info@sternwarte-recklinghausen.de

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Das Programmheft wird auf Anfrage kostenlos zugeschickt oder kann
als PDF-Datei heruntergeladen werden (siehe seitliche Info-Seite rechts).
Informationen zu den Öffnungszeiten, Eintrittspreisen und Reservierungen finden Sie hier.
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