Veranstaltungskalender

Die Veranstaltungsprogramme 2026-1

Das Programm des Zeitraums 2026-1 wird im Folgenden aufgelistet. Es gibt das Programmheft 2026-1 auch in gedruckter Form. Es wird auf Anfrage zugeschickt. Auf der seitlichen Info-Leiste ganz rechts ist es als pdf-Dokument zum Download zu finden. Informationen zu den Öffnungszeiten, Eintrittspreisen und Reservierungen finden Sie hier.


Beobachtungsprogramme der Volkssternwarte (derzeit ausgesetzt)

Freitags, 20.30 Uhr, Sternwarte (fällt leider aus)
Fernrohrbeobachtung (nur bei ausreichend klarem Himmel und Dunkelheit und nur in der dunklen Jahreszeit)
Mond, Planeten, Doppelsterne, Galaxien, Sternhaufen und Gasnebel mit eigenen Augen sehen!
Mehr Informationen...   Veranstaltet von den „Freunden der Volkssternwarte Recklinghausen e.V.“

Sonntags, 11.00 Uhr, Urania-Tempel
Sonnenbeobachtung im Urania-Tempel (nur von März bis Oktober, nur bei klarem Wetter!)
Protuberanzen, Sonnenflecken und die Granulation sind im Sonnenteleskop sichtbar.
Mehr Informationen...  Veranstaltet vom Arbeitskreis Volkssternwarte Recklinghausen.


Planetariumsvorführungen, Hörsaalvorträge und Online-Programm 2025

[Vortrags-Reihen und Workshops 2026] [Ferienprogramm "Naturerlebniswoche für Kinder"] [Juli 2026] [August 2026] [September 2026] [Oktober 2026] [November 2026] [Dezember 2026] [Januar 2027]


Vortrags-Reihen und Workshops 2026

Präsenz-Vortragsreihe im Hörsaal der Sternwarte

montags, etwa monatlich, jeweils 19.30 Uhr, Hörsaal
Astronomie in der Kunst - von der Renaissance bis zur Moderne
Auch berühmte Künstler wandten den Blick zum Himmel und bannten den Mond und die Sterne und bisweilen auch die Milchstraße auf ihre Bilder oder bezogen sich auf die Astronomie ihrer Zeit. Lassen sich dargestellte Himmelskonstellationen zur Deutung des Werkes, bzw. zur Ermittlung der Entstehungszeit oder des Entstehungsortes, verwenden? Die Vortragsreihe durchstreift mehr als 400 Jahre Kunstgeschichte auf der Suche nach der Bedeutung des gestirnten Himmels und der Astronomie in den Kunstwerken verschiedenster Stilepochen. von Dr. Burkard Steinrücken
Liste der Termine und Themen bis Juli 2026:
1) 23.02.: Holbeins "Die Gesandten" - astronomische Instrumente der Renaissancezeit und ihre Funktion im Rätselbild von Johannes Holbein d.J.
2) 9.03.: Holbeins "Die Gesandten" - Orts- und Zeitbestimmung im Rätselbild und Deutungsansatz
3) 13.04: Adam Elsheimers Flucht nach Ägypten, das Fernrohr und die Astronomischen Beobachtungen von Donato Creti
4) 18.05.: Der Mond in der Kunst der Romantik – Caspar David Friedrich, William Turner, Jean-Francois Millet, Carl Spitzweg u.a.
5) 15.06.: Die Himmelsfarben in der Kunst der Romantik – Caspar David Friedrich, William Turner u.a.
6) 13.07.: Sternennächte in der Provence – van Gogh und die Populärastronomie des 19. Jahrhunderts
7) 14.09.: Ansel Adams und der Mond – Fotokunst im Fokus der Astronomie
8) 12.10.: Der Schrei des Himmels - Himmelsfarben und Sternennächte bei Edvard Munch
Alle Vorträge sind unabhängig voneinander und können auch separat gehört werden.


Online-Vortragsreihe im Internet

montags, etwa monatlich, jeweils 19.30 Uhr, Virtueller Raum
Infos zu den technischen Rahmenbedingungen und zur Ticketbuchung finden Sie hier (demnächst!).

Kulturastronomie und Archäoastronomie in Westfalen
In Westfalen gibt es eine Fülle von archäo- und kulturastronomisch relevanten Denkmälern und Fallbeispielen aus den verschiedensten Epochen der Prähistorie und Historie. In dieser Vortragreihe beschäftigen wir uns mit stein- und bronzezeitlichen Gräbern, Felsheiligtümern, der Ausrichtung, dem Grundriss und dem Standort von ausgewählten karolingischen und romanischen Kirchen und Kapellen und Funden und Objekten verschiedenster Zeitstellung, die sich auf die Astronomie bzw. auf kulturastronomisches Denken der Menschen in Westfalen in allen Epochen beziehen lassen. Aber auch auf Vermutungen, Mißkonzepte und Fehlvorstellungen verschiedenster Interpreten und Autoren wird eingegangen, ebenso wie auf den Mißbrauch der Archäoastronomie in der NS-Zeit.
Viele der behandelten Beispiele der Reihe können heute noch besichtigt und zum Teil auch noch archäoastronomisch „erlebt“ werden. So kann man sich ihrer kulturastronomischen Bedeutung annähern und sich diese durch eigenes Erleben erschließen. von Dr. Burkard Steinrücken
Liste der Termine und Themen bis Januar 2027:
1) 9. November: Zur Ausrichtung von Gräbern und Kreisanlagen - Steinzeitastronomie in Westfalen?
2) 7. Dezember: Die Externsteine – ein prähistorisches Gestirnsheiligtum?
3)11. Januar 2027: Auf die Sonne ausgerichtet? - Die Sonne in Kirchen und Kapellen Westfalens
Die Reihe wird ab Februar 2027 weiter fortgesetzt.


Hybrid-Workshops 2026

Mittwoch, 24. Juni, 1. Juli, 15. Juli, 26. August, jeweils, 19.30 Uhr, Virtueller Raum & Hörsaal
Infos zu den technischen Rahmenbedingungen und zur Ticketbuchung finden Sie hier.

Hybrid-Workshop: Hot Topics III - weitere Neuigkeiten aus der astronomischen Forschung 
Wir behandeln die jeweils neuesten Entwicklungen in den verschiedensten Gebieten der aktuellen astronomischen Forschung. Welche Themen wir genau behandeln, entscheidet sich durch aktuelle Veröffentlichungen und kann deshalb nicht im Vorhinein angekündigt werden. Diese Veröffentlichungen werden vorgestellt, Grundlagen erläutert und die Ergebnisse im Plenum diskutiert. von Marianne Langener, M.Sc.
Kartenpreis: normal 12,- Euro / ermäßigt 7,20 Euro / ermäßigt mit RE-Paß 4,32 Euro

Mittwoch 28. Oktober, 4. November, 11. November, 25. November, jeweils 19.30 Uhr, Virtueller Raum & Hörsaal
Infos zu den technischen Rahmenbedingungen und zur Ticketbuchung finden Sie hier.

Neuer Hybrid-Workshop: Tore ins Universum - theoretische und praktische Einführung zu ausgesuchten, modernen Werkzeugen der Astronomie
Wir können nicht hinfliegen, nur hinsehen. Licht ist unsere Hauptinformationsquelle um das Universum zu erforschen. Doch: Licht ist nicht gleich Licht und wir benötigen clevere Ideen und manche "Krücke" um das größte existierende Labor auch sinnvoll zu nutzen. In diesem Workshop werden wir einige dieser Ansätze diskutieren und erproben und dabei auch die Schwachstellen der jeweiligen Methode identifizieren. Wir behandeln die Themen: Bildgebung (Breitband und Schmalband), Spektrale Energieverteilungen, Spektroskopie und KI in der Astronomie. Die verschiedenen Termine bauen aufeinander auf, es ist jedoch - mit Einschränkungen – möglich, auch die Einzeltermine zu besuchen. von Marianne Langener, M.Sc.
Kartenpreis: normal 12,- Euro / ermäßigt 7,20 Euro / ermäßigt mit RE-Paß 4,32 Euro
 


Vor-Ort-Workshop in der Sternwarte

Mittwoch, 4. November, 11. November, 18. November, 25. November, jeweils 18-21 Uhr, Alter Hörsaal
Workshop Astronomie und Astrofotografie - Grundlagen der Beobachtungstechnik
Sie lernen die Grundlagen der Astronomie und Astrofotografie kennen und haben genug Zeit, neben den Vortragsteilen auch selber am Teleskop "Hand anzulegen". Wenn Sie bereits ein Teleskop besitzen, aber nicht damit zurechtkommen, bringen Sie es doch einfach mit! Auch wenn Sie sich fragen, welches Teleskop Sie sich zulegen sollen, kann ich Ihnen etwas empfehlen. Möchten Sie das Gesehene auch fotografisch festhalten, dann machen Ihnen das moderne Spiegelreflexkameras oder sogar Smartphones möglich. Wenn das Wetter mitspielt, wird der Sternenhimmel beobachtet und versucht, Bilder davon zu machen. Bitte an warme Bekleidung denken! Teil 1: Ausrüstung, Teil 2: Sonnensystem, Teil 3: Deep Sky, Teil 4: Astrofotografie. mit Dr. Tom Fliege von Planet-Fliege.de. Voranmeldung erforderlich.
Kursgebühr 50 €, ermäßigt 30 € (beim ersten Termin in bar zu entrichten)

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Ferienprogramm "Naturerlebniswoche für Kinder" von Ralf Nickel

Montag, 20.7.2026, 17.00 – 19.00 Uhr, Sternwarte
Naturleben im Wald
Mit Becherlupen bewaffnet begeben wir uns heute im Stadtgarten auf die
Suche nach kleinen Tieren. Welche werden wir sehen? Kellerasseln
kennen wir. Finden wir auch unterschiedliche Käfer, Tausendfüßer oder
gar den gefräßigen Steinläufer? Wir werden viel über die Tiere
erfahren. Wenn wir zurück an der Sternwarte sind, schauen wir uns
einige Mitbringsel aus dem Stadtgarten unter einer Stereolupe an.
Wenn wir alle Aufgaben gemeistert haben, erhalten wir das Walddiplom
Erlebnisnachmittag für 6 bis maximal 10 Kinder, Alter 8 bis 10 Jahre, Entgelt 8 Euro

Dienstag, 21.7.2026, 17.00 – 19.00 Uhr, Sternwarte
Experimente für Kinder
Heute forschen wir wie große Forscher. Wir finden vieles heraus. Warum
knickt der Bleistift im Wasser? Wie entstehen Wolken? Können wie uns
eine Lupe und eine Brille basteln? Warum bewegen sich Gegenstände
von Zauberhand, ohne dass Geister im Spiel sind? Das und vieles mehr
untersuchen wir. Die Versuche können wir zu Hause nachmachen. Da
werden Mama, Papa, Oma oder Opa staunen.... Am Ende erhalten wir das
Forscherdiplom.
Erlebnisnachmittag für 6 bis maximal 10 Kinder, Alter 8 bis 10 Jahre, Entgelt 8 Euro

Mittwoch, 22.7.2026, 17.00 – 19.00 Uhr, Sternwarte
Vulkane und Vulkanlampe
Vulkane sind explosive Berge, die Menschen ebenso faszinieren wie erschrecken. Ein bekannter Vulkan heißt Ätna. Den Namen hast du vielleicht schon mal gehört.
Aber wie entstehen Vulkane eigentlich, wo kommen sie vor und gibt es auch welche bei uns in Deutschland? Was ist Lava und was ist Magma?
Fragen über Fragen. Ralf wird dir diese spielerisch beantworten und dich über die Geheimnisse dieser besonderen Berge aufklären. Am Ende wirst du zu einem richtigen Vulkanexperten und baust sogar selbst einen Vulkan nach. Mach mit bei diesem explosiven Abenteuer!
Erlebnisnachmittag für 6 bis maximal 10 Kinder, Alter 8 bis 10 Jahre, Entgelt 8 Euro

Donnerstag, 23.7.2026, 17.00 – 19.00 Uhr Dinosaurier und Fossilien, Sternwarte
Die Welt der Fossilien
In diesem Kurs dreht sich alles um Fossilien und Dinosaurer. Was sind Fossilien? Sind das die Leichen der Tiere und Pflanzen? Haben Fossilien gelebt oder nicht? Werden wir auch zu Fossilien? Wann haben diese gelebt? Fragen, über Fragen, zu denen du hier eine Antwort erhältst und nicht nur das! Du stellst auch selber Fossilien her. Wir beschäftigen uns auch mit den Dinos? Wie viele gab es? Wann haben diese gelebt?
Erlebnisnachmittag für 6 bis maximal 10 Kinder, Alter 8 bis 10 Jahre, Entgelt 8 Euro

Freitag, 24.7.2026, 21.15 – 22.45 Uhr, Sternwarte
Bat-Night - Fledermäusen auf der Spur
Fledermäuse sind Blutsauger. Das denken viele. Das ist aber gar
nicht wahr. Sie gehören zu den wertvollsten Tieren bei uns. Heute
wollen wir losziehen und Fledermäuse beobachten. Sie fliegen in der
Dämmerung und nachts. Mit Hilfe eines Fledermausdetekors wollen wir
die Fledermäuse aufspüren und uns von ihren Flugkünsten begeistern
lassen. Bitte Taschenlampe mitbringen. Die Aktion findet mit
mindestens einem Elternteil statt.
Erlebnisnachmittag für 8 bis 20 Kinder + 1 Begleitung, ab 8 Jahre, Entgelt 4 Euro (Kinder), 6 Euro (Erwachsene)

Anmeldung für einzelne Tage oder für die ganze Woche erbeten.
Tel.: 02361 - 23134
eMail: info@sternwarte-recklinghausen.de

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Juli 2026

Mittwoch, 15. Juli, 19.30 Uhr, Hörsaal & Virtueller Raum
Hot Topics III – weitere Neuigkeiten aus der astronomischen Forschung
Informationen zum Thema des Abends werden den Teilnehmenden vorab per E-Mail zugesandt. von Marianne Langener, M.Sc.

Freitag, 17. Juli, 16.00 Uhr, Planetarium
Sterne, Planeten & Co. (ab 6)
Habt ihr schon einmal zum Himmel geschaut und euch gefragt, wie man sich bei den ganzen Sternen zurecht-finden soll? Ausgehend vom aktuellen Sternenhimmel geben wir eine kleine Anleitung, wie das ganz leicht geht. Außerdem lernen wir unsere kosmische Heimat - unser Sonnensystem - etwas näher kennen: wir riskieren einen Blick auf die Sonne, die Planeten, Kometen und finden heraus, wie Sternschnuppen entstehen! von Marianne Langener

Freitag, 17. Juli, 19.30 Uhr, Planetarium, Eintritt: 15 €, ermäßigt 12 €, 
Kartenreservierungen unter 02361- 23134 oder info@sternwarte-recklinghausen.de
Livekonzert! Das Rad des Mondes – Brisinga live unter Sternen
Das Trio Brisinga verbindet traditionellen Folk mit modernen Einflüssen aus Minimal Music und Pop. Ihre Stücke erzählen von Liebe, alten Mythen und der Natur – umgesetzt mit ursprünglichen Instrumenten wie (Oberton-)Flöte und Trommel. Ihr Klangspektrum reicht von erdigen, archaischen Gesängen bis hin zu zarten, schwebenden Klanglandschaften. Mit ihrem Studioalbum „Mondcvlt“ (2023) haben Brisinga ihren vielseitigen Sound weiter ausgebaut. Im Dezember 2025 erscheint ein neues Album, das den Schwerpunkt auf Female Empowerment setzt und die charakteristische Klangwelt der Band um eine kraftvolle, zeitgemäße Botschaft bereichert. Fabienne Kirschke & Fanny Herbst - Flöten, Gesang, Harfe, Nyckelharpa, Trommel, Cello und Drehleier

Sonntag, 19. Juli, 15.00 Uhr, Planetarium
Ein Zoo im Sternenzelt (ab 5)
In den Sternbildern sehen wir einen Wagen und sogar auch eine Luftpumpe, es tummeln sich aber auch sehr viele Tiere unter den Sternbildern am Sternenhimmel. Gemeinsam gehen wir auf Entdeckungsreise nach all den verschiedenen Tieren am Himmel. Mit etwas Phantasie können wir sie dann erraten und erkennen, auch am Abendhimmel, ohne Planetarium! von Marianne Langener

Montag, 20. Juli, 19.30 Uhr, Planetarium
Astronomie für Einsteiger - Sterne, Planeten und ihre Bewegungen
Wie bewegt sich das Himmelsgewölbe, welche Sternbilder sind momentan gut sichtbar und wo stehen die Planeten? - Diese Vorführung richtet sich an Einsteiger, die sich eine anschauliche Erläuterung der Himmelskunde wünschen. Fragen Sie ruhig nach! Planetariumsvorführung von Karsten Müller

Dienstag, 21. Juli, 11.00 Uhr, Planetarium
Sonne, Mond und Sterne (ab 5)
Der Mond und die funkelnden Sterne leuchten uns in der Nacht. Wie der Himmel sich über uns bewegt und was Planeten sind, wird im Planetarium anschaulich erklärt. von Burkard Steinrücken

Mittwoch, 22. Juli, 17.00 Uhr, Hörsaal
Gibt es fremdes Leben im All? (ab 8) - Auf der Suche nach der zweiten Erde
Existiert irgendwo im Weltall fremdes Leben? – Diese Frage ist besonders faszinierend und deshalb wird auch intensiv nach neuen Planeten und nach Spuren und Signalen fremden Lebens geforscht. Wie findet man Exoplaneten bei fremden Sternen und was wissen wir heute schon über die Möglichkeit einer zweiten Erde? Werden wir vielleicht von Außerirdischen angefunkt oder sogar besucht? von Selim Incirkus, M.Sc.

Mittwoch, 22. Juli, 19.30 Uhr, Hörsaal
Abendworkshop Faszinierendes Weltall Weltraumteleskope: Hubble vs. James Webb
Astronomische Bilder begeistern und inspirieren die Menschheit seit jeher. Doch wie entstehen diese Bilder in der Praxis? In diesem Workshop machen wir uns mit den Eigenschaften des Lichtes vertraut und lernen die Bedeutung eines Filters kennen. Die Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung werden spielerisch erforscht; dabei begegnen uns auch die verschiedensten astronomischen Objekte. Es werden Schwarz-Weiß- Bilder aus verschiedenen Filtern zur Verfügung gestellt, die mithilfe der lizenzfreien Software Aladin und einer Schritt-für-Schritt-Anleitung bearbeitet und zu einem Farbbild zusammengelegt werden. Wir vergleichen außerdem Aufnahmen vom Hubble-Weltraumteleskop und dem neuen James-Webb-Weltraumteleskop und analysieren, wo die Vorteile (und auch Nachteile?) der neueren Technik liegen. von Pascal Vennedey, M.Sc., Kosten für den Abendworkshop: 9 €, ermäßigt 7,20 €

Donnerstag, 23. Juli, 11.00 Uhr, Planetarium
Von Adler, Leier & Schwan (ab 6) - Eine Reise über den Sternenhimmel
Wenn einem die Sternbilder im Planetarium gezeigt werden, ist es ja einfach: aber wie findet man die Sternbilder alleine am echten Abendhimmel? Wir geben euch ein paar Tipps, Tricks & Kniffe mit – so dass ihr die Sternbilder auch ganz leicht abends selber finden könnt. von Marianne Langener

Freitag, 24. Juli, 16.00 Uhr, Planetarium
In die Tiefen des Alls (ab 8)
Das Universum hört nicht da auf, wo unsere Augen aufhören es wahrzunehmen. Dennoch können wir mit bloßen Augen wirklich viel am Himmel entdecken. Ausgehend von den sichtbaren Phänomenen am Himmel schauen wir aber auch in die Tiefen des Alls und fragen uns, wie es sein kann, dass wir über so weit entfernte Welten doch so viel wissen... 
von Marianne Langener

Freitag, 24. Juli, 19.30 Uhr, Planetarium
Einführung: Astronomie!
Was gibt es eigentlich alles im Universum? Und -fast wichtiger- kennen wir eigentlich alles? In diesem ganz grundlegenden Vortrag, begeben wir uns auf eine Reise zu den verschiedensten Objekten im All. Wir erkunden dabei nicht nur unsere Nachbarschaft (das Sonnensystem) oder unsere kosmische Heimat (die Milchstraße), sondern machen uns auch Gedanken dazu, mit welchen unglaublichen Entfernungen wir es jeweils zu tun haben. Kurzum: wir schauen uns das Universum auf den verschiedensten Skalen an! von Marianne Langener, M.Sc.

Montag, 27. Juli, 19.30 Uhr, Virtueller Raum
Vom Chiemgau der Kelten zum Mondkönig – Online-Vortrag
Link zur Veranstaltung (Teilnahme nur mit gültiger 10er Karte): 
https://sternwartere.educateonline.de/run/meeting/m/9jWRHyqTj9DKuyON7e6Ib01fw

Rund um den Chiemsee findet man Siedlungsfunde aus römisch-keltischer Zeit. Die Anfänge auf den beiden Inseln Herrenchiemsee und Frauenwörth mit der Benediktiner Abtei gehen bis in die Zeit der Merowinger zurück. In den Kendelmühlfilzen (das größte zusammenhängende Hochmoor in Bayern) hat man 1967 einen Bohlenweg aus der Keltenzeit gefunden, der direkt ins Moor führt. Sind vorchristliche Kultstätten nach bestimmten astronomischen Gesichtspunkten ausgerichtet? Wurden dadurch besondere Daten im Kalender hervorgehoben und wenn ja, welche? Gibt es überhaupt Quellen, schriftliche oder archäologische, die darauf heute noch schließen lassen? Im Chiemgau ist im Sternenpark Winkelmoos noch die Milchstraße sichtbar. von Christian Pokall

Dienstag, 28. Juli, 11.00 Uhr, Planetarium
Ein Zoo im Sternenzelt (ab 5)
In den Sternbildern sehen wir einen Wagen und sogar auch eine Luftpumpe, es tummeln sich aber auch sehr viele Tiere unter den Sternbildern am Sternenhimmel. Gemeinsam gehen wir auf Entdeckungsreise nach all den verschiedenen Tieren am Himmel. Mit etwas Phantasie können wir sie dann erraten und erkennen, auch am Abendhimmel, ohne Planetarium! von Marianne Langener

Mittwoch, 29. Juli, 17.00 Uhr, Planetarium
Reise durch unser Sonnensystem (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. von Karsten Müller

Mittwoch, 29. Juli, 19.30 Uhr, Hörsaal & Planetarium
Die magische Venus
Derzeit die Venus als heller Abendstern am Dämmerungshimmel zu sehen, noch bevor die ersten Sterne sichtbar werden.  Die Erkenntnis, dass der Abendstern und der Morgenstern ein und derselbe Himmelskörper sind, ist uralt und an die Wechsel der Venus vom Abendhimmel an den Morgenhimmel sind mythologische Vorstellungen geknüpft, von denen die der Babylonier und der Maya vorgestellt werden. Die „magische“ Venus vollführt in acht Jahren fünf dieser Wechsel und zeichnet bei ihrer von der Erde aus beobachtbaren „geozentrischen“ Himmelsbewegung ein Pentagramm in den Tierkreis. Im Vortrag wird diese besondere Venusbewegung anschaulich erklärt und abschließend im Planetarium noch simuliert. von Dr. Burkard Steinrücken

Donnerstag, 30. Juli, 11.00 Uhr, Planetarium
Das Bilderbuch des Sternenhimmels (ab 5)
Wie kamen die vielen Sternbilder an den Himmel? Wo stehen sie und was bedeuten sie? Sternvorführung für Sternfreundinnen und -freunde von 5 bis 105 Jahren von Burkard Steinrücken

Freitag, 31. Juli, 16.00 Uhr, Planetarium
Sonne, Mond und Sterne (ab 5)
Der Mond und die funkelnden Sterne leuchten uns in der Nacht. Wie der Himmel sich über uns bewegt und was Planeten sind, wird im Planetarium anschaulich erklärt. von Burkard Steinrücken

Freitag, 31. Juli, 19.30 Uhr, Planetarium
Der Sternenhimmel des Monats
Entdecken Sie mit uns den aktuellen Sternenhimmel. Lernen Sie die Sternbilder und ihre Geschichten kennen. Erfahren Sie wo und wie die hellen Planeten zu finden sind und welche interessanten Objekte es noch am Firmament zu beobachten gibt. von Axel Fritsch

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August 2026

Mittwoch, 26. August, 17.00 Uhr, Planetarium
Reise durch unser Sonnensystem (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. von Karsten Müller

Mittwoch, 26. August, 19.30 Uhr, Hörsaal & Virtueller Raum
Hot Topics III – weitere Neuigkeiten aus der astronomischen Forschung
Informationen zum Thema des Abends werden den Teilnehmenden vorab per E-Mail zugesandt. von Marianne Langener, M.Sc.

Donnerstag, 27. August, 11.00 Uhr, Planetarium
Reise durch unser Sonnensystem (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. von Karsten Müller

Freitag, 28. August, ab 5.00 Uhr, Halde Hoheward
Beobachtung der partiellen Mondfinsternis
In den frühen Morgenstunden des heutigen Tages findet eine partielle Mondfinsternis statt, die bis zum Untergang des verfinsterten Vollmondes in Horizontnähe beobachtet werden kann. Eintritt des Mondes in den Kernschatten der Erde ist um 4.33 Uhr, maximale Verdunkelung um 6.12 Uhr und Monduntergang um 6.44 Uhr. Beobachtet wird ab 5.00 Uhr morgens am westlichen Rand des Top-Plateaus der Halde Hoheward (nur bei klarem Himmel).

Freitag, 28. August, 16.00 Uhr, Planetarium
Streifzug ins All (ab 8)
Wer möchte in einer Stunde quer durchs Universum reisen und dabei allerhand Interessantes sehen? Wie entstehen die Mondphasen und warum wandern die Sterne über den Himmel? Was sind die Besonderheiten der Planeten und was gibt es hinter den Grenzen des Sonnensystems? von Klaus Porr

Freitag, 28. August, 19.30 Uhr, Planetarium, Eintritt: 10 €, ermäßigt 8 €,
Kartenreservierungen unter 02361- 23134 oder info@sternwarte-recklinghausen.de

Livekonzert! Wavering - Catching Stars - Ein Konzert live und im Dunklen
Die Recklinghäuser Band wavering bestehend aus Vivien Reppert (Gesang, Bass, Klavier), Jonas Schönert (Gitarre, Trompete), Tobias Schönert (Bass, Gitarre) und Alexander Schönert (Cajón, Klavier) präsentiert unter dem Sternenhimmel des Planetariums eine bunte Mischung aus Rock, Pop und Soul. Mit zahlreichen mehrstimmigen Gesangselementen und in wechselnder Instrumentierung fügt die Gruppe dabei sowohl eigenen Songs als auch Coverversionen ihre ganz persönliche Note hinzu. So sorgt wavering für eine einzigartige, zum Entspannen anregende Atmosphäre.

Montag, 31. August, 19.30 Uhr, Planetarium
Ein Pas de Deux unter´m Sternenhimmel - Musikprogramm im Planetarium
Entspannen Sie sich dabei, wie die Sterne zu den berühmtesten Pas de Deux der Geschichte am Sternenhimmel des Planetariums tanzen. von Karoline Shala

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September 2026

Mittwoch, 2. September, 19.30 Uhr, Planetarium
In die Nacht mit Depeche Mode
Genießen Sie zu den unverwechselbaren Klängen der britischen New Wave Band Depeche Mode den sternenreichen Himmel unseres Planetariums. Musikprogramm von Jörg Bennemann

Freitag, 4. September, 16.00 Uhr, Planetarium
Sonne, Mond und Sterne (ab 5)
Der Mond und die funkelnden Sterne leuchten uns in der Nacht. Wie der Himmel sich über uns bewegt und was Planeten sind, wird im Planetarium anschaulich erklärt. von Christian Pokall

Freitag, 4. September, 19.30 Uhr, Planetarium
Der Sternenhimmel des Monats
Entdecken Sie mit uns den aktuellen Sternenhimmel. Lernen Sie die Sternbilder und ihre Geschichten kennen. Erfahren Sie wo und wie die hellen Planeten zu finden sind und welche interessanten Objekte es noch am Firmament zu beobachten gibt. von Axel Fritsch

Montag, 7. September, 19.30 Uhr, Planetarium
Astronomie für Einsteiger - Sterne, Planeten und ihre Bewegungen
Wie bewegt sich das Himmelsgewölbe, welche Sternbilder sind momentan gut sichtbar und wo stehen die Planeten? - Diese Vorführung richtet sich an Einsteiger, die sich eine anschauliche Erläuterung der Himmelskunde wünschen. Fragen Sie ruhig nach! Planetariumsvorführung von Karsten Müller

Mittwoch, 9. September, 19.30 Uhr, Hörsaal
Kugel, Kreis und Mittelpunkt. Das alte Weltbild – falsch aber schön
Das Mittelalter war geprägt durch ein Weltbild, das den Menschen als Mittelpunkt der Schöpfung sah. Auf der Grundlage der antiken Geozentrik verstand man die am Himmel sichtbaren Bewegungen als Ausdruck eines göttlichen Wirkens. Davon abgeleitet wurden die kosmische Raumvorstellung und die Zeitbegriffe als Ordnungskriterien. Auch unsere moderne Welt beruht z.T. noch auf den Fundamenten der mittelalterlichen Welt- und Zeitauffassung. Im Vortrag wird die Entwicklung und Logik des geozentrischen Weltbildes dargestellt - auch die kuriose mittelalterliche Theorie der Trepidation zur Beschreibung einer angeblichen langsamen Schwingungsbewegung der Sternenkugel. von Dr. Burkard Steinrücken

Freitag, 11. September 16.00 Uhr, Planetarium
Weißt Du, welche Sternlein stehen? (ab 8)
In dieser Vorstellung nimmt uns unser Pilot Major Tom mit auf eine Reise in die Nacht, durch das Jahr, zu den Sternbildern und Planeten. Himmelsneulinge von 8 bis 88 Jahren können hier ganz gemütlich vom Sessel aus unser Sonnensystem und die Sterne kennenlernen, denn das Planetarium ist nicht nur ein Raumschiff, sondern auch eine Zeitmaschine! von Dr. Tom Fliege

Freitag, 11. September, 19.30 Uhr, Planetarium
Eintritt: 12 €, ermäßigt 10 €. Kartenreservierungen unter 02361- 23134 oder info@sternwarte-recklinghausen.de

Livekonzert! Klangreise bei Neumond zu den Sternen
In der Dunkelheit des Neumonds werden die Sterne klarer und sichtbarer. Lass dich verzaubern von ihrem Verlauf in der Nacht, begleitet von Kristallinstrumenten und Klangschalen. Ihre warmen und sphärischen Klänge tragen dich zu den Sternen. Vom Untergang der Sonne bis zu ihrer Wiederkehr begleiten dich die Sterne auf ihrer Reise über den Himmel. Im Einklang mit dem Universum. Nicole Presler - Klangschalen, Kristallinstrumente

Montag, 14. September, 19.30 Uhr, Hörsaal
Eine Veranstaltung der Literaturtage 2026, Eintritt frei!

Ansel Adams und Mond – Fotokunst im Fokus der Astronomie, Kunst, Natur, Astronomie und die planetare Perspektive
Ansel Adams (1902-1984) gilt als bedeutendster Fotokünstler Amerikas. Seine Landschaftsfotografien sind von großer ästhetischer und suggestiver Kraft. Auf drei seiner berühmtesten Bilder ist der aufgehende Mond zu sehen. Mit Hilfe der Astronomie lässt sich der künstlerische Moment meter- und minutengenau in Raum und Zeit lokalisieren, wodurch die Einordnung dieser Bilder in der Biographie und Werkfolge des Künstlers möglich ist. Die astronomische Analyse offenbart aber auch die Daten und die Häufigkeit gleichartiger Wiederkehrereignisse des Mondes im identischen Landschaftsbild, die von Liebhabern der Fotokunst von Ansel Adams genutzt werden, um die „magischen Momente“ der Entstehung dieser Mondbilder nachzuerleben und nachzuempfinden. An diesem interdisziplinären Veranstaltungsabend werden Texte von Ansel Adams und seinen Weggefährten rezitiert, die uns nicht nur die Entstehung der berühmten Mondfotografien nahebringen, sondern auch das Engagement Ansel Adams´ für die Nationalparkidee Amerikas und eine Lebensweise im Einklang mit der Natur. Ansel Adams hat diese Verbindung von Kunst und Natur im Bewußtsein einer planetaren Perspektive vorgelebt. Seine Hingabe daran ist Vorbild und Herausforderung zugleich. Lichtbildervortrag und Rezitation von Dr. Burkard Steinrücken
Diese Veranstaltung ist auch Teil der laufenden Vortragsreihe Astronomie in der Kunst – von der Renaissance bis zur Moderne.

Mittwoch, 16. September, 19.30 Uhr, Planetarium
Eine Veranstaltung der Literaturtage 2026, Eintritt frei!

„Die planetare Perspektive - Zuversicht für die Erde“ - Autorenlesung mit Ulrich Grober
„Wir sind Sternenstaub. Alle Materie, jedes Molekül kam aus den Tiefen des Alls. Trümmer explodierter Himmelskörper, geschmolzene Gesteine, glühende Metalle, überhitzte Gase und Dämpfe ballten sich zusammen. Aus dem kosmischen Chaos formten sich vor circa 4, 5 Milliarden Jahren Erdkern, Erdkruste, Urozeane, Lufthülle. Vor circa 3, 9 Milliarden Jahre trat auf diesem Planeten zum ersten Mal Leben hervor. Es setzte seine Evolution fort. Ununterbrochen, bis heute. Eingebettet in ein dynamisches Gleichgewicht, eine flexible Ordnung und Harmonie, in der alles mit allem zusammenhängt. Doch der planetare Blick auf das große Ganze von „Gaia“ muss „geerdet“ werden. Um produktiv zu werden, braucht er den „terrestrischen“ Blick. Das ist der liebevolle Blick auf die Handvoll Erde, den Baum, den Bach vor der Haustür. Das ist der nachhaltige Umgang mit dem eigenen unmittelbaren Nahraum.“
So beginnt ein Kapitel in Ulrich Grobers neuem Buch. Es erscheint im Herbst 2026. Unter dem Titel: „Verwegene Zuversicht, radikale Hoffnung“ erzählt der Autor von dem, was in höchst prekären Zeiten ein Mindset der Zuversicht neu begründen kann. Ulrich Grober lebt in Marl, arbeitet als Publizist und Buchautor auf dem Themenfeld Ökologie und Nachhaltigkeit.

Freitag, 18. September, 16.00 Uhr, Planetarium
Ausflug zu den Sternen (ab 5)
Jede Nacht leuchten uns tausende Sterne vom Himmel herab. Im Planetarium können wir den Sternenhimmel auch tagsüber beobachten und erleben. Zu unseren himmlischen Ausflugszielen gehören die Sonne, der Mond, Sterne und Planeten. Wir begegnen sogar alten Sagenfiguren und hören ihre Geschichten. von Jonas Schönert

Freitag, 18. September, 19.30 Uhr, Planetarium
Sternstunde im Planetarium
In der Planetariumsvorführung werden die allgemeinen Grundlagen der Himmelskunde anschaulich erläutert, der Sonnen- und Mondlauf sowie die schönsten Sternbilder vorgeführt. von Dr. Burkard Steinrücken

Sonntag, 20. September, 15.00 Uhr, Planetarium
Ein Zoo im Sternenzelt (ab 5)
In den Sternbildern sehen wir einen Wagen und sogar auch eine Luftpumpe, es tummeln sich aber auch sehr viele Tiere unter den Sternbildern am Sternenhimmel. Gemeinsam gehen wir auf Entdeckungsreise nach all den verschiedenen Tieren am Himmel. Mit etwas Phantasie können wir sie dann erraten und erkennen, auch am Abendhimmel, ohne Planetarium! von Marianne Langener

Montag, 21. September, 19.30 Uhr, Hörsaal
Wie kauft man sein erstes Teleskop?
Bestimmt wird in den nächsten Wochen auch wieder ein Discounter ein Teleskop-Set anbieten. Doch ist so ein Teleskop das richtige für mich? Ist es ein gutes Geschenk für mein Kind oder Enkelkind? Kann man damit fotografieren? Sven Wienstein erläutert, was man von typischen Einsteigerteleskopen erwarten kann, welche Bauarten zu bevorzugen sind und wie man sie durch Zubehör erweitern kann.

Mittwoch, 23. September, 17.00 Uhr, Planetarium
Reise durch unser Sonnensystem (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. von Karsten Müller

Mittwoch, 23. September, 19.30 Uhr, Hörsaal
Messmethoden in der Astronomie
Wir können nicht hinfliegen, nur hinsehen! Doch wie untersuchen Astronomen dann all die exotischen Objekte im All? Dieser Vortrag gibt einen Überblick über die Werkzeuge, die moderne Astronomen nutzen, um zu entschlüsseln, was da draußen ist! von Marianne Langener, M.Sc.
Anmerkung: Dieser Vortrag gibt einen kleinen Überblick zu dem am 28.10.26 startenden Workshop.

Freitag, 25. September, 16.00 Uhr, Planetarium
Streifzug ins All (ab 8)
Wer möchte in einer Stunde quer durchs Universum reisen und dabei allerhand Interessantes sehen? Wie entstehen die Mondphasen und warum wandern die Sterne über den Himmel? Was sind die Besonderheiten der Planeten und was gibt es hinter den Grenzen des Sonnensystems? von Klaus Porr

Freitag, 25. September, 19.30 Uhr, Planetarium
Eintritt: 12 €, ermäßigt 10 €. Kartenreservierungen unter 02361- 23134 oder info@sternwarte-recklinghausen.de

Livekonzert! Klangwelten im Sternenzelt
Britta Leifer lädt in diesem meditativen Klangkonzert zu einer klangvollen Reise auf der Milchstraße ein. Unter dem Anblick des Sternhimmels lassen uns die sphärischen Klänge in einen Zustand der Tiefenentspannung und des Wohlgefühls eintauchen. Die Schwingungen der verschiedenen Instrumente laden ein in die Welt des Hinhörens und Hinspürens. Aus der Stille erfüllen Klänge den Raum, die den Zuhörer in andere Welten entführen. Das Wechselspiel von Klang und Stille macht die heilsame Wirkung der Klänge erfahrbar...ein sich hingeben in den Moment...Klangkörper wie Klangschalen, Monochord, Kantele, Hang, Ocarina, Indianische Flöte, Sansula u.a. lassen uns gemeinsam unterschiedliche Welten bereisen - Kontinente, Galaxien - eine meditative Reise der Sinne.

Montag, 28. September, 19.30 Uhr, Hörsaal
Supernovae, Sonne und Mond – saubere Energiequellen aus dem All?
Vor dem Hintergrund der aktuellen Energiediskussion liegt es nahe, Alternativen zur Kernkraft und zu fossilen Brennstoffen zu suchen. Wie funktioniert eigentlich eine Solarzelle? Lassen sich die Mondgezeiten energetisch nutzen? Kann man Städte mit riesigen Satellitenspiegeln stromsparend beleuchten? Lassen sich die Energiereserven der Sterne verfügbar machen? Woher kommt sie überhaupt - die Gratis-Energie aus dem All? von Dipl.-Phys. Ben Vetter

Mittwoch, 30. September, 19.30 Uhr, Hörsaal
Quantenrelikte aus dem frühen Universum
Die Galaxien in unserem Universum sind nicht beliebig verteilt, sondern bilden eine charakteristische großräumige Struktur: ein kosmisches Netz aus Knoten und Leerräumen, in dem Galaxienhaufen durch filamentartige Galaxienansammlungen miteinander verbunden sind. Wie lässt sich diese Struktur des heutigen Kosmos auf quantenmechanische Prozesse im frühen Universum zurückführen, insbesondere auf Quantenfluktuationen während der Phase der sogenannten kosmischen Inflation in den ersten Sekundenbruchteilen nach dem Urknall? Aus dieser erstaunlichen Erkenntnis ergeben sich konkrete kosmologische Vorhersagen, die sich mittels Beobachtungen der kosmischen Hintergrundstrahlung überprüfen lassen. Zudem ist die Phase der kosmischen Inflation dazu im Stande, neben den Samenkörnern für die kosmische Strukturbildung ein weiteres Quantenrelikt hervorzubringen: ein Gravitationswellenecho des Urknalls. Aktuelle Suchen nach Gravitationswellen sind diesem Signal auf der Spur und stehen womöglich kurz davor, dem Urknall weitere Quantengeheimnisse zu entlocken. Prof. Dr. Kai Schmitz, Universität Münster

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Oktober 2026

Freitag, 2. Oktober, 16.00 Uhr, Planetarium
Sonne, Mond und Sterne (ab 5)
Der Mond und die funkelnden Sterne leuchten uns in der Nacht. Wie der Himmel sich über uns bewegt und was Planeten sind, wird im Planetarium anschaulich erklärt. von Christian Pokall

Freitag, 2. Oktober, 19.30 Uhr, Planetarium
Der Sternenhimmel des Monats
Entdecken Sie mit uns den aktuellen Sternenhimmel. Lernen Sie die Sternbilder und ihre Geschichten kennen. Erfahren Sie wo und wie die hellen Planeten zu finden sind und welche interessanten Objekte es noch am Firmament zu beobachten gibt. von Axel Fritsch

Montag, 5. Oktober, 19.30 Uhr, Hörsaal & Virtueller Raum
Hybrid-Vortrag: Sonne, Mond und Sterne – Eine Reise durch Raum und Zeit
Warum gibt es Jahreszeiten? Weshalb wandert die Sonne im Laufe des Jahres über den Himmel? Und wie konnten Menschen schon vor Jahrhunderten Zeit messen, ohne moderne Technik? Dieser Vortrag nimmt Sie mit auf eine faszinierende Reise durch die Zyklen von Sonne, Mond und Sternen. Anschaulich und verständlich wird erklärt, wie Zeitzonen entstehen, was Längen- und Breitengrade mit Zeit und Entfernung zu tun haben und warum sich der Stand der Sonne täglich und jährlich verändert. Sonnen- und Mondwenden sowie die Entstehung von Finsternissen werden ebenso beleuchtet wie die Frage, ob Sterne und Sternbilder tatsächlich als nächtliche Uhr dienen können. Ein Blick in die Geschichte zeigt, wie frühere Kulturen diese Himmelsphänomene beobachteten und mit einfachen, aber genialen Hilfsmitteln zu erstaunlichen Erkenntnissen gelangten. Ein Vortrag für alle, die den Himmel mit neuen Augen sehen möchten. von Christian Pokall

Mittwoch, 7. Oktober, 17.00 Uhr, Hörsaal
Was sind Schwarze Löcher? erklärt für Kinder ab 8 Jahre
Schwarze Löcher zählen zu den größten Geheimnissen im Weltall. Jeder hat schon von ihnen gehört, aber was sind sie eigentlich? - Große Staubsauger im Weltraum? Abflüsse des Universums? Wie entstehen sie und warum sind sie wichtig für unser Universum? In diesem Vortrag werden die Schwarzen Löcher und ihre Eigenschaften kindgerecht erklärt. von Günther Heemann, M.Sc.

Mittwoch, 7. Oktober, 19.30 Uhr, Hörsaal
Das Seestar S50 – ein erstaunliches Smart Teleskop
Der Traum eines jeden Astronomen wird wahr: Das Teleskop macht draußen fast alles kabellos alleine, während man selbst im Warmen sitzt! Es weiß durch die integrierte Kamera und das Verfahren Platesolving, an welchen Himmelsort es hinschaut, richtet sich selbstständig aus, und nimmt eine beliebige Anzahl von Fotos auf. Selbst unter lichtverschmutztestem Innenstadthimmel lassen sich so sehr ansehnliche Aufnahmen von Deep Sky Objekten gewinnen. Aber ist das denn noch „richtige“ Astronomie? Und wo liegen die Grenzen der neuen Wunderteleskope? mit Dr. Tom Fliege von Planet-Fliege.de

Freitag, 9. Oktober, 16.00 Uhr, Planetarium
Weißt Du, welche Sternlein stehen? (ab 8)
In dieser Vorstellung nimmt uns unser Pilot Major Tom mit auf eine Reise in die Nacht, durch das Jahr, zu den Sternbildern und Planeten. Himmelsneulinge von 8 bis 88 Jahren können hier ganz gemütlich vom Sessel aus unser Sonnensystem und die Sterne kennenlernen, denn das Planetarium ist nicht nur ein Raumschiff, sondern auch eine Zeitmaschine! von Dr. Tom Fliege

Freitag, 9. Oktober, 20.00 Uhr, Planetarium
Mit Bowie zu Mond und Mars
David Bowie (1947-2016), das Chamäleon der Popmusik, hat in seiner langen Musikkarriere das Thema Weltraum immer wieder inszeniert. Lassen Sie sich von seiner unsterblichen Musik zu unseren beiden Nachbarn im Weltraum tragen. Unser eigener Major Tom erklärt Ihnen dabei die Reisedetails und Sehenswürdigkeiten unter dem Nachthimmel des Planetariums. Musikveranstaltung mit Raumfahrt -informationen von Dr. Tom Fliege.
Eintritt: 8 €, ermäßigt 6 €

Montag, 12. Oktober, 19.30 Uhr, Hörsaal
Vortragreihe: Astronomie in der Kunst - von der Renaissance bis zur Moderne
Auch berühmte Künstler wandten den Blick zum Himmel und bannten den Mond und die Sterne auf ihre Bilder oder bezogen sich auf die Astronomie.
Thema des heutigen Abends: Der Schrei des Himmels - Himmelsfarben und Sternennächte bei Edvard Munch von Dr. Burkard Steinrücken

Mittwoch, 14. Oktober, 19.30 Uhr, Hörsaal
Galaktische Transportwege - Was uns Radioteleskope über die ältesten Teilchen der kosmischen Strahlung verraten
Ein ständiger Strom hochenergetischer Teilchen aus unserer Milchstraße und fernen Galaxien erreicht und durchdringt die Erde jeden Tag. Diese kosmische Strahlung erlaubt es uns, die hochenergetischen Prozesse im Universum zu erforschen – wie etwa die Teilchenbeschleunigung durch supermassereiche Schwarze Löcher. Doch wir sind nicht darauf angewiesen, dass die Teilchen zu uns kommen: Mithilfe von Radioteleskopen können wir ihren Weg direkt in weit entfernten Galaxien verfolgen und so deren Einfluss auf die Evolution des Kosmos entschlüsseln. Mit dem LOFAR-Teleskop lassen sich diese ältesten Teilchen der kosmischen Strahlung aufspüren und ihre Wege durchs All sichtbar machen. Von Dr. cand. Michael Stein, Ruhr-Universität Bochum

Freitag, 16. Oktober, 16.00 Uhr, Planetarium
Ausflug zu den Sternen (ab 5)
Jede Nacht leuchten uns tausende Sterne vom Himmel herab. Im Planetarium können wir den Sternenhimmel auch tagsüber beobachten und erleben. Zu unseren himmlischen Ausflugszielen gehören die Sonne, der Mond, Sterne und Planeten. Wir begegnen sogar alten Sagenfiguren und hören ihre Geschichten. von Jonas Schönert

Freitag, 16. Oktober, 19.30 Uhr, Planetarium
Die Highlights der Herbst-Milchstraße
Die Milchstraße ist in den Herbst- und Wintermonaten nicht sehr auffällig, aber für Beobachter mit einem Fernglas oder einem Schülerteleskop hält sie wunderbare Sternhaufen bereit, deren Beobachtung sich lohnt. Einige Sternhaufen enthalten Sternmuster, welche die Phantasie des Beobachters anregen, vom Eulenhaufen bis zum Muskelmännchen. Sven Wienstein zeigt im Planetarium, wohin man den Blick richten muss.

Sonntag, 18. Oktober, 15.00 Uhr, Planetarium
Sterne, Planeten & Co. (ab 6)
Habt ihr schon einmal zum Himmel geschaut und euch gefragt, wie man sich bei den ganzen Sternen zurecht-finden soll? Ausgehend vom aktuellen Sternenhimmel geben wir eine kleine Anleitung, wie das ganz leicht geht. Außerdem lernen wir unsere kosmische Heimat - unser Sonnensystem - etwas näher kennen: wir riskieren einen Blick auf die Sonne, die Planeten, Kometen und finden heraus, wie Sternschnuppen entstehen! von Marianne Langener

Montag, 19. Oktober, 19.30 Uhr, Hörsaal & Virtueller Raum
Hybrid-Vortrag: Von Kohle und Stahl zu Sternenlicht – Spurensuche zwischen Industrie und Kosmos

Kohle und Stahl haben das Ruhrgebiet geprägt. Doch wie gewinnt man eigentlich aus Erz ein Metall? Und woher stammen die Elemente, aus denen unsere Werkstoffe bestehen? Dieser Vortrag spannt den Bogen von der Montanindustrie zur Astronomie. Er zeigt, wie Metalle in gewaltigen Sternprozessen entstehen und wie Sterne ihre Energie erzeugen. Was wir als Licht wahrnehmen, ist dabei kein bloßes Nebenprodukt, sondern ein Träger wertvoller Informationen. Mit Hilfe der Spektroskopie lässt sich aus dem Sternenlicht die chemische Zusammensetzung, Temperatur und Bewegung ferner Himmelskörper entschlüsseln. Ein besonderer Blick gilt der Halde Hoheward im Ruhrgebiet: Eine ehemalige Abraumhalde dient heute astronomischen Beobachtungen und verbindet Industriekultur mit Himmelskunde. Ein Abend über die Entstehung der Elemente, die Sprache des Lichts und die überraschenden Verbindungen zwischen Industriegeschichte und Sternenhimmel. von Christian Pokall

Dienstag, 20. Oktober, 11.00 Uhr, Planetarium
Ein Zoo im Sternenzelt (ab 5)
In den Sternbildern sehen wir einen Wagen und sogar auch eine Luftpumpe, es tummeln sich aber auch sehr viele Tiere unter den Sternbildern am Sternenhimmel. Gemeinsam gehen wir auf Entdeckungsreise nach all den verschiedenen Tieren am Himmel. Mit etwas Phantasie können wir sie dann erraten und erkennen, auch am Abendhimmel, ohne Planetarium! von Marianne Langener

Mittwoch, 21. Oktober, 17.00 Uhr, Planetarium
Reise durch unser Sonnensystem (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. von Karsten Müller

Mittwoch, 21. Oktober, 19.30 Uhr, Hörsaal
Wie die Zeit in die Welt kommt - von der zeitlosen Welt zum expandierenden Universum
Der Begriff der Zeit gehört wohl zu den faszinierendsten und geheimnisvollsten Begriffen überhaupt. In meinem Vortrag beleuchte ich die Rolle der Zeit in der Physik, angefangen von Newton und Galilei bis hin zu Einstein und Hawking. Ich diskutiere die Frage, ob das Universum einen Anfang und ein Ende hat und wie es dazu kommt, dass wir eine Richtung der Zeit wahrnehmen. Dabei begegnen uns so aufregende Dinge wie Schwarze Löcher, Schrödingers Katze, Dunkle Energie und die Wellenfunktion des Universums. Prof. Dr. Claus Kiefer, Universität zu Köln

Donnerstag, 22. Oktober, 11.00 Uhr, Planetarium
Zurück zum Mond (ab 8)
Er ist unser ständiger Begleiter und doch machen wir uns über ihn kaum Gedanken. Er ist uns aber auch näher als all die anderen Himmelskörper dort draußen im All. Genau deshalb widmen wir uns heute dem Mond, was können wir mit bloßem Auge an ihm entdecken? Was macht ihn zu einem wirklich besonderen Mond? Der Mond ist der einzige außerirdische Himmelskörper, auf den Menschen ihren Fuß gesetzt haben. Warum und wie wollen wir Menschen wieder dorthin und wie klappt unsere Rückkehr zum Mond bisher? von Marianne Langener

Freitag, 23. Oktober, 16.00 Uhr, Planetarium
Sonne, Mond und Sterne (ab 5)
Der Mond und die funkelnden Sterne leuchten uns in der Nacht. Wie der Himmel sich über uns bewegt und was Planeten sind, wird im Planetarium anschaulich erklärt. von Burkard Steinrücken

Freitag, 23. Oktober, 19.30 Uhr, Planetarium
Eintritt: 12 €, ermäßigt 10 €. Kartenreservierungen unter 02361- 23134

Livekonzert! Knud Krautwig und Daniel Brandl sind Lithium. Das Duo aus Cello und Kontrabass.
Ausgehend von Nirvana landen sie einen Herzschlag später überall und nirgends. Im Planetarium Recklinghausen werden die Beiden mit dunklen und warmen Klängen das kühle Licht der Sterne umspielen. Während sie das Chaos verklanglichen, entsteht Musik mit Fluchtgeschwindigkeit, bereit in der Atmosphäre zu verglühen. Die unendliche Weite der Improvisation berührt die letzte Grenze des Raums. Eine kleine Besetzung für zwei Musiker, ein großer Sprung fürs Publikum.

Montag, 26. Oktober, 19.30 Uhr, Hörsaal
Physik in Science Fiction-Filmen und in phantastischer Literatur - ein Potpourri aus 20 Jahren Vortragstätigkeit von Neil Jaschinski
Von Jules Verne bis zu UFO-Antrieben, Science-Fiction, Big-Bang-Theory, Back to the Future, Realitäten und Fiktionen - alles erdenkliche aus dem Bereich der Physik in der Populärkultur war dabei. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums seiner Vortragstätigkeit an der Westfälischen Volkssternwarte schaut Neil Jaschinski in diesem Überblicksvortrag zurück und präsentiert die beliebtesten Themen aus zahlreichen Vorträgen noch einmal neu.

Dienstag, 27. Oktober, 11.00 Uhr, Planetarium
Das Bilderbuch des Sternenhimmels (ab 5)
Wie kamen die vielen Sternbilder an den Himmel? Wo stehen sie und was bedeuten sie? Sternvorführung für Sternfreundinnen und -freunde von 5 bis 105 Jahren von Burkard Steinrücken

Mittwoch, 28. Oktober, 17.00 Uhr, Hörsaal
Gibt es fremdes Leben im All? (ab 8) - Auf der Suche nach der zweiten Erde
Existiert irgendwo im Weltall fremdes Leben? – Diese Frage ist besonders faszinierend und deshalb wird auch intensiv nach neuen Planeten und nach Spuren und Signalen fremden Lebens geforscht. Wie findet man Exoplaneten bei fremden Sternen und was wissen wir heute schon über die Möglichkeit einer zweiten Erde? Werden wir vielleicht von Außerirdischen angefunkt oder sogar besucht? von Selim Incirkus, M.Sc.

Mittwoch, 28. Oktober, 19.30 Uhr, Hörsaal &, Virtueller Raum
Neuer Hybrid-Workshop: Tore ins Universum
Das Thema des Abends wird vorab im Internet veröffentlicht. von Marianne Langener, M.Sc.

Donnerstag, 29. Oktober, 11.00 Uhr, Planetarium
Reise durch unser Sonnensystem (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. von Karsten Müller

Freitag, 30. Oktober, 16.00 Uhr, Planetarium
Geisterstunde im Planetarium (ab 8)
In einer lustig-gruseligen Gespensterstunde wollen wir den Ursachen des Gespensterglaubens auf den Grund gehen. Es zeigt sich: Viele geisterhafte Geschichten und auch Märchengestalten wie Drachen und Wölfe haben etwas mit den Sternen, Finsternissen und Planeten zu tun. von Burkard Steinrücken

Freitag, 30. Oktober, 19.30 Uhr, Planetarium
Mit den Sternbildern durch die Nacht
Der Nachthimmel befindet sich in einem stetigen Wandel, je nach Jahres- und Uhrzeit sehen wir andere Sternbilder. Wir reisen durch den aktuellen Himmel, von Sonnenuntergang bis spät/früh in die Nacht. Durch eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit und Zukunft verdeutlichen wir uns die Veränderungen des Himmels. Abschließend nutzen wir das Planetarium, um auch die Sehenswürdigkeiten des Südhimmels zu bewundern. Haben Sie nach der langen Feier, im Urlaub oder beim Abend- bzw. Morgenspaziergang ab und zu die Augen am Himmel! von Marianne Langener, M.Sc.

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November 2026

Montag, 2. November, 19.30 Uhr, Virtueller Raum
Online-Vortrag: Zwischen Maria Himmelfahrt und St. Martin – Brauchtum, Himmel und Jahreslauf
Die Zeit zwischen dem 15. August und dem 11. November ist mehr als nur der Übergang vom Sommer in den Herbst. Sie ist reich an Festen, Bräuchen und überliefertem Wissen – und zugleich eine Phase markanter Veränderungen am Himmel. Der Vortrag nimmt diese besondere Spanne zwischen Maria Himmelfahrt und St. Martin in den Blick und verbindet kulturelle Traditionen mit astronomischen Hintergründen. Welche Feste prägen diese Zeit? Welche bäuerlichen Regeln und Wetterweisheiten begleiten die Erntezeit und den Beginn des Nebelherbstes? Zugleich richtet sich der Blick nach oben: Wie verändert sich der Lauf der Sonne? Wie rasch schrumpft die Länge des lichten Tages nach der Tagundnachtgleiche? Wo ist noch das Sternenband der Sommermilchstraße zu sehen – und welche Sternbilder und Himmelsobjekte prägen die Abende? Auch die Rolle des Mondes in dieser Zeit sowie die sichtbaren Planeten am Herbsthimmel werden anschaulich erläutert. Ein Abend über das Zusammenspiel von Naturbeobachtung, Jahreskreis, Brauchtum und Astronomie – und darüber, wie eng Himmel und menschliche Kultur seit jeher miteinander verbunden sind. von Christian Pokall

Mittwoch, 4. November, 18.00 Uhr, Alter Hörsaal
Auftaktveranstaltung zum Workshop Astronomie & Astrofotografie
Grundlagen der Beobachtungstechnik

Sie lernen die Grundlagen der Astronomie und Astrofotografie kennen und haben genug Zeit, neben den Vortragsteilen auch selber am Teleskop "Hand anzulegen". Wenn Sie bereits ein Teleskop besitzen, aber nicht damit zurechtkommen, bringen Sie es doch einfach mit! Auch wenn Sie sich fragen, welches Teleskop Sie sich zulegen sollen, kann ich Ihnen etwas empfehlen. Möchten Sie das Gesehene auch fotografisch festhalten, dann machen Ihnen das moderne Spiegelreflexkameras oder sogar Smartphones möglich. Wenn das Wetter mitspielt, wird der Sternenhimmel beobachtet und versucht, Bilder davon zu machen. Bitte an warme Bekleidung denken! Teil 1: Ausrüstung, Teil 2: Sonnensystem, Teil 3: Deep Sky, Teil 4: Astrofotografie. mit Dr. Tom Fliege von Planet-Fliege.de. Voranmeldung erforderlich.
Kursdauer: 4 Abende  (4.11., 11.1., 18.11.,25.11.)
Kursgebühr 50 €, ermäßigt 30 € (beim ersten Termin in bar zu entrichten)

Mittwoch, 4. November, 19.30 Uhr, Hörsaal &,Virtueller Raum
Neuer Hybrid-Workshop: Tore ins Universum
Das Thema des Abends wird vorab im Internet veröffentlicht. von Marianne Langener, M.Sc.

Donnerstag, 5. November, 19.30 Uhr, Planetarium
Eintritt: 15 €, ermäßigt 11 €. Kartenreservierungen unter 02361- 23134 oder info@sternwarte-recklinghausen.de

Folk/Lyrik Livekonzert! From Shore To Shore – Ein musikalischer Streifzug über die Britischen Inseln
Großbritannien und Irland, die größten des über 6000 Inseln zählenden Archipels der British Isles. Schon in der Antike galten sie als Tor zum Norden, als Brücke ins Unbekannte. Den rauhen Elementen ausgeliefert, im ständigen Wechselspiel des Lichts und der Wetter, umgab sie von je der Nimbus des Besonderen, des Mystischen. Das Programm From Shore To Shore spürt dieser Mystik und den langen, regional unterschiedlichen musikalischen Traditionen der britischen Inseln nach. Es verweben sich traditionelle Lyrik, Songs und instrumentale Airs aus England, Wales, Schottland und Irland zu einem stimmungsvoll-abwechslungsreichen akustischen Streifzug durch acht Jahrhunderte. Mit frischen und durchglühten Interpretationen fangen Zoë Knoop - Harfe - und Peter Schneider - Cello - den besonderen Zauber dieser musikalischen Tradition von anonymen und großen Meistern ein und transportieren ihn ins Hier und Jetzt. Ca. 70 Minuten, keine Pause. Produktion: teatro affetto ©

Freitag, 6. November, 16.00 Uhr, Planetarium
Sonne, Mond und Sterne (ab 5)
Der Mond und die funkelnden Sterne leuchten uns in der Nacht. Wie der Himmel sich über uns bewegt und was Planeten sind, wird im Planetarium anschaulich erklärt. von Christian Pokall

Freitag, 6. November, 19.30 Uhr, Planetarium
Der Sternenhimmel des Monats
Entdecken Sie mit uns den aktuellen Sternenhimmel. Lernen Sie die Sternbilder und ihre Geschichten kennen. Erfahren Sie wo und wie die hellen Planeten zu finden sind und welche interessanten Objekte es noch am Firmament zu beobachten gibt. von Axel Fritsch

Montag, 9. November, 19.30 Uhr, Virtueller Raum
Online-Vortragsreihe: Kulturastronomie und Archäoastronomie in Westfalen
In Westfalen gibt es eine Fülle von archäo- und kulturastronomisch relevanten Denkmälern und Fallbeispielen aus den verschiedensten Epochen der Prähistorie und Historie. In dieser Vortragreihe beschäftigen wir uns mit stein- und bronzezeitlichen Gräbern, Felsheiligtümern, der Ausrichtung, dem Grundriss und dem Standort von ausgewählten karolingischen und romanischen Kirchen und Kapellen und Funden und Objekten verschiedenster Zeitstellung, die sich auf kulturastronomisches Denken der Menschen in Westfalen in allen Epochen beziehen lassen. Aber auch auf Vermutungen, Mißkonzepte und Fehlvorstellungen verschiedenster Interpreten und Autoren wird eingegangen, ebenso wie auf den Mißbrauch der Archäoastronomie von NS-Ideologen. Viele der behandelten Beispiele der Reihe können heute noch besichtigt und zum Teil auch noch archäoastronomisch „erlebt“ werden. So kann man sich ihrer kulturastronomischen Bedeutung annähern und sich diese durch eigenes Erleben erschließen. von Dr. Burkard Steinrücken
Thema des heutigen Abends: Zur Ausrichtung von Gräbern und Kreisanlagen - Steinzeit- und Bronzezeitastronomie in Westfalen

Mittwoch, 11. November, 17.00 Uhr, Hörsaal
Reise durch unser Sonnensystem (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. von Karsten Müller

Mittwoch, 11. November, 19.30 Uhr, Hörsaal & Virtueller Raum
Neuer Hybrid-Workshop: Tore ins Universum
Das Thema des Abends wird vorab im Internet veröffentlicht. von Marianne Langener, M.Sc.

Freitag, 13. November, 16.00 Uhr, Planetarium
Weißt Du, welche Sternlein stehen? (ab 8)
In dieser Vorstellung nimmt uns unser Pilot Major Tom mit auf eine Reise in die Nacht, durch das Jahr, zu den Sternbildern und Planeten. Himmelsneulinge von 8 bis 88 Jahren können hier ganz gemütlich vom Sessel aus unser Sonnensystem und die Sterne kennenlernen, denn das Planetarium ist nicht nur ein Raumschiff, sondern auch eine Zeitmaschine! von Dr. Tom Fliege

Freitag, 13. November, 20.00 Uhr, Planetarium
Musik. Zeit. Raum. - Musikprogramm im Planetarium
Was ist Zeit? Was ist Raum? Welche Musik ist das? - Auf einer Reise durch die Dimensionen des Weltalls gibt es dazu vielleicht Antworten unter einem naturgetreuen, sternenübersäten Firmament im Planetarium. Durch die Ohren rauscht dabei dunkle und funkelnde, spacige, bekannte und unerhörte Undergroundmusik der letzten 50 Jahre. Astronomisch und musikalisch entführt DJ Major Tom (www.Planet-Fliege.de, Im Keller DO, Soundgarden DO, Orpheum DO, Matrix BO, Bhf Langendreer BO).
Eintritt: 8 €, ermäßigt 6 €

Sonntag, 15. November, 15.00 Uhr, Planetarium
In die Tiefen des Alls (ab 8)
Das Universum hört nicht da auf, wo unsere Augen aufhören es wahrzunehmen. Dennoch können wir mit bloßen Augen wirklich viel am Himmel entdecken. Ausgehend von den sichtbaren Phänomenen am Himmel schauen wir aber auch in die Tiefen des Alls und fragen uns, wie es sein kann, dass wir über so weit entfernte Welten doch so viel wissen... von Marianne Langener

Montag, 16. November, 19.30 Uhr, Planetarium
Das Planetarium – Fenster zum Universum
Wie entsteht der Sternenhimmel über uns? Warum wandern Sonne, Mond und Planeten Nacht für Nacht über die Himmelskuppel? Ein Planetarium macht diese Bewegungen sichtbar – unabhängig von Wetter oder Lichtverschmutzung. In diesem Vortrag zeigen wir, wie ein Planetarium funktioniert und was hinter der faszinierenden Technik steckt. Im Mittelpunkt steht unser Zeiss ZKP2-Projektor, der mit optischer Präzision ein naturgetreues Sternenbild an die Kuppel zaubert und Himmelsbewegungen täuschend echt simuliert. Ideal für alle, die schon immer wissen wollten, was ein Planetarium eigentlich ist – egal ob Einsteiger oder Technikfan. Werfen Sie mit uns einen Blick hinter die Kulissen des Himmels! von Karsten Müller

Mittwoch, 18. November, 17.00 Uhr, Hörsaal
Supernova: Episode I – Die (dunkle) Bedrohung (für Kinder ab 8)
Begleitet uns auf eine spannende Reise in die Tiefen des Weltalls, wo wir das spektakuläre Phänomen der Supernovae entdecken! In diesem Vortrag erfahrt ihr, wie Sterne am Ende ihres Lebens ein letztes, atemberaubendes Feuerwerk zünden. Dieses kosmische Ereignis ist nicht nur ein beeindruckendes Schauspiel, sondern auch ein Schlüssel zum Verständnis des Universums. Seid gespannt und bereitet euch darauf vor, die Geheimnisse und die Kraft dieser leuchtenden Himmelskörper zu erforschen und zu erfahren wie sich diese gewaltigen Explosionen auf ihr Umfeld und sogar uns auswirken können. von Günther Heemann, M.Sc.

Mittwoch, 18. November, 19.30 Uhr, Hörsaal
Grüne Erbsen und Kleine Rote Punkte -Warum Supermassive Schwarze Löcher so schnell so groß werden konnten
Das James-Webb-Weltraumteleskop findet immer mehr „Kleine Rote Punkte“, Objekte, die einige 100 Millionen Jahre nach dem Urknall existierten. Es ist möglich, dass es sich dabei um junge Galaxien handelt. Denn die Eigenschaften ihres Lichts ähneln einer seltenen Galaxienart des heutigen Universums, den sog. „Grüne-Erbsen-Galaxien“. Die nächste Grüne Erbse ist nur 10 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt. Diese Galaxien scheinen vollkommen aus der Zeit gefallen zu sein. Sie haben Eigenschaften, die Astronomen eher bei Galaxien erwarten würden, die bald nach dem Urknall entstanden sind. Viele Grüne Erbsen haben in ihrer Mitte ein Schwarzes Loch, das eigentlich viel zu groß für solch eine kleine Galaxie ist. Ähnliches vermutet man bei den Kleinen Roten Punkten. Theorien zufolge entstehen die übergroßen Schwarzen Löcher aus einem Dunklen Stern, der Energie erzeugt, indem er Dunkle Materie vernichtet. All das könnte bei der Lösung des Rätsels helfen, warum Supermassive Schwarze Löcher in der Frühzeit des Universums so schnell so groß werden konnten. Dr. Axel Tillemans, Titz

Freitag, 20. November, 16.00 Uhr, Planetarium
Ausflug zu den Sternen (ab 5)
Jede Nacht leuchten uns tausende Sterne vom Himmel herab. Im Planetarium können wir den Sternenhimmel auch tagsüber beobachten und erleben. Zu unseren himmlischen Ausflugszielen gehören die Sonne, der Mond, Sterne und Planeten. Wir begegnen sogar alten Sagenfiguren und hören ihre Geschichten. von Jonas Schönert

Freitag, 20. November, 19.30 Uhr, Planetarium
Sternennächte der Liebe – ein romantischer Blick in den Himmel
In den warmen Sommernächten entfaltet der Nachthimmel seine eigene Magie. Fernab der Stadtlichter lädt das Firmament dazu ein, gemeinsam zu träumen und sich näherzukommen. Das Planetariumsprogramm entführt Sie in die schönsten Liebesgeschichten des Sternenhimmels: die tragische Liebe von Perseus und Andromeda, die Leidenschaft von Orpheus und Eurydike oder die Umarmung der beiden hellsten Sterne im Schwan. Doch nicht nur Mythen erwarten Sie: Wir zeigen, welche Himmelswunder Sie selbst erleben können – von funkelnden Sternhaufen bis zu fernen Galaxien. Begleitet von stimmungsvoller Musik wird dieser Abend zu einer Einladung, den Blick nach oben zu richten – und vielleicht sich ein wenig zu verlieren, in den Sternenhimmel. von Karsten Müller
(auch für Familien mit Kindern ab 10 Jahren)

Montag, 23. November, 19.30 Uhr, Hörsaal
"Schweine im Weltall" - Weltraumtourismus, was soll das?
Die Medien vermitteln z.T. den Eindruck, es sei bald möglich, einen Urlaub im All zu verbringen. Was ist dran an den Berichten über Weltraumhotels und private Flüge ins All? Der Vortrag erläutert, welche Möglichkeiten es derzeit im Weltraumtourismus gibt und welche es in naher und ferner Zukunft geben könnte. von Dipl.-Phys. Ben Vetter

Mittwoch, 25. November, 17.00 Uhr, Planetarium
Reise durch unser Sonnensystem (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. von Karsten Müller

Mittwoch, 25. November, 19.30 Uhr, Hörsaal &, Virtueller Raum
Neuer Hybrid-Workshop: Tore ins Universum
Das Thema des Abends wird vorab im Internet veröffentlicht. von Marianne Langener, M.Sc.

Freitag, 27. November, 16.00 Uhr, Planetarium
Streifzug ins All (ab 8)
Wer möchte in einer Stunde quer durchs Universum reisen und dabei allerhand Interessantes sehen? Wie entstehen die Mondphasen und warum wandern die Sterne über den Himmel? Was sind die Besonderheiten der Planeten und was gibt es hinter den Grenzen des Sonnensystems? von Klaus Porr

Freitag, 27. November, 19.30 Uhr, Planetarium
Livekonzert! Duo Gastspiel – Live unterm Sternenzelt!
Die Spezialität des Recklinghäuser Duos „Gastspiel“ sind akustische Arrangements sowohl bekannter Popklassiker als auch selten gehörter Songs der letzten Jahrzehnte, die durch neue Interpretationen mit Gitarre, Klavier und zweistimmigem Gesang in der einmaligen Atmosphäre des Planetariums zu einem ganz besonderen Hörerlebnis unter dem Sternenhimmel werden. Katerina Krey: Klavier, Gesang Jens Deptolla: Gitarre, Gesang
Eintritt: 12 €, ermäßigt 10 €. Kartenreservierungen unter (02361) 23134

Montag, 30. November, 19.30 Uhr, Hörsaal
Lichtverschmutzung allüberall und immer mehr - der Verlust der Sternennächte
Das Naturwunder Milchstraße können wir wegen der immer weiter zunehmenden Lichtverschmutzung des Nachthimmels durch Kunstlicht schon jetzt nur noch an wenigen Orten in Deutschland sehen. Lichtverschmutzung ist aber kein rein ästhetisches Problem. Vielmehr ist dessen Tragweite und Bedeutung für Mensch und Umwelt, und hier gerade für die Gesundheit, vielen Menschen nicht bewusst. Der Vortrag erläutert, wie man durch richtiges Beleuchten mehr Komfort und mehr Sicherheit bei dennoch weniger Lichtverschmutzung erreicht. von Sven Wienstein

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Dezember 2026

Mittwoch, 2. Dezember, 19.30 Uhr, Hörsaal
SETI & Co. - Auf der Suche nach außerirdischem Leben
Die Suche nach außerirdischem Leben ist eine Art heiliger Gral der Astrobiologie. Die Spannweite reicht von der Suche nach einfachen Lebensformen auf Planeten und Monden in unserem Sonnensystem über die Erforschung komplexer Moleküle im interstellaren Medium und in den Atmosphären extrasolarer Planeten bis zu SETI ("Search for Extraterrestrial Intelligence"), also der Suche nach Signalen künstlichen Ursprungs aus dem Weltraum. Sie wird seit über 60 Jahren mit immer verbesserter Technik durchgeführt, bisher allerdings ohne Erfolg. Zwei besondere Mythen im Kontext von SETI, die "Arecibo-Botschaft" und das "WOW-Signal", sind ca. 50 Jahre alt, werden aber immer wieder hervorgeholt. Inzwischen erfreut sich in Zeiten alternativer Wahrheiten und Verschwörungserzählungen auch ein eigentlich der Science Fiction zuzurechnendes Thema wie "UFOs" mit der möglichen Interpretation als außerirdische Raumschiffe einer wachsenden Beliebtheit. Die entscheidende Frage ist jedoch nach wie vor nicht beantwortet: Sind wir allein im Universum? Dr. Norbert Junkes, Max-Planck-Institut für Radioastronomie, Bonn

Freitag, 4. Dezember, 16.00 Uhr, Planetarium
Sonne, Mond und Sterne (ab 5)
Der Mond und die funkelnden Sterne leuchten uns in der Nacht. Wie der Himmel sich über uns bewegt und was Planeten sind, wird im Planetarium anschaulich erklärt. von Christian Pokall

Freitag, 4. Dezember, 19.30 Uhr, Planetarium
Der Sternenhimmel des Monats
Entdecken Sie mit uns den aktuellen Sternenhimmel. Lernen Sie die Sternbilder und ihre Geschichten kennen. Erfahren Sie wo und wie die hellen Planeten zu finden sind und welche interessanten Objekte es noch am Firmament zu beobachten gibt. von Axel Fritsch

Montag, 7. Dezember, 19.30 Uhr, Virtueller Raum
Online-Vortragsreihe: Kulturastronomie und Archäoastronomie in Westfalen
In Westfalen gibt es eine Fülle von archäo- und kulturastronomisch relevanten Denkmälern und Fallbeispielen aus den verschiedensten Epochen der Prähistorie und Historie. In dieser Vortragreihe beschäftigen wir uns mit stein- und bronzezeitlichen Gräbern, Felsheiligtümern, der Ausrichtung, dem Grundriss und dem Standort von ausgewählten karolingischen und romanischen Kirchen und Kapellen und Funden und Objekten verschiedenster Zeitstellung, die sich auf kulturastronomisches Denken der Menschen in Westfalen in allen Epochen beziehen lassen. Aber auch auf Vermutungen, Mißkonzepte und Fehlvorstellungen verschiedenster Interpreten und Autoren wird eingegangen, ebenso wie auf den Mißbrauch der Archäoastronomie von NS-Ideologen. Viele der behandelten Beispiele der Reihe können heute noch besichtigt und zum Teil auch noch archäoastronomisch „erlebt“ werden. So kann man sich ihrer kulturastronomischen Bedeutung annähern und sich diese durch eigenes Erleben erschließen. von Dr. Burkard Steinrücken
Thema des heutigen Abends: Phantasie und Wirklichkeit: Die Externsteine – ein prähistorisches Gestirnsheiligtum?

Mittwoch, 9. Dezember, 17.00 Uhr, Planetarium
Reise durch unser Sonnensystem (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. von Karsten Müller

Mittwoch, 9. Dezember, 19.30 Uhr, Hörsaal
Auf der Suche nach dem Unsichtbaren Universum
Was hält Galaxien zusammen? Warum bewegt sich das Universum so, wie wir es beobachten? Und woraus besteht der größte Teil der Materie im Kosmos? Seit Jahrzehnten wissen wir, dass die sichtbare Materie, wie Sterne, Planeten und Gas nur einen kleinen Bruchteil des Universums ausmacht. Der Rest bleibt unsichtbar und wird als Dunkle Materie bezeichnet, eines der größten Rätsel der modernen Physik. Doch was genau verbirgt sich dahinter? - Wir werfen einen Blick auf die neuesten experimentellen Ergebnisse von Teilchenbeschleunigern bis zu Untergrunddetektoren und diskutieren, warum die Suche nach Dunkler Materie bislang so herausfordernd ist. Gleichzeitig beleuchten wir spannende alternative Ideen: Könnte es sein, dass wir die Gravitation selbst neu verstehen müssen? Oder gibt es bislang unbekannte Teilchen und Kräfte? Physikerinnen und Physiker arbeiten weltweit daran, das Unsichtbare sichtbar zu machen. Dabei wird deutlich: Die Lösung dieses Rätsels könnte unser Bild vom Universum grundlegend verändern. Prof. Dr. Matthias Schott, Universität Bonn

Freitag, 11. Dezember, 16.00 Uhr, Planetarium
Weißt Du, welche Sternlein stehen? (ab 8)
In dieser Vorstellung nimmt uns unser Pilot Major Tom mit auf eine Reise in die Nacht, durch das Jahr, zu den Sternbildern und Planeten. Himmelsneulinge von 8 bis 88 Jahren können hier ganz gemütlich vom Sessel aus unser Sonnensystem und die Sterne kennenlernen, denn das Planetarium ist nicht nur ein Raumschiff, sondern auch eine Zeitmaschine! von Dr. Tom Fliege

Freitag, 11. Dezember, 19.30 Uhr, Hörsaal
Der merkwürdige und der „magische“ Mond - Kleine Mondkunde für Einsteiger und Mondgläubige
Seit Urzeiten fasziniert der Erdtrabant uns Menschen. Wie wandelt er seine Lichtgestalten und wie läuft er über den Himmel? Scheint der Mond eigentlich die ganze Nacht? Und warum ist er immer wieder auch am Tag sichtbar? – Solche und andere „Merkwürdigkeiten“ über den Mond und seinen Lauf werden anhand von Rätselfragen an das Publikum aufgeworfen - und natürlich gelöst. Populäre Mondmythen, Mondaberglauben und „Mondmagien“ werden vorgestellt und hinterfragt. von Dr. Burkard Steinrücken

Montag, 14. Dezember, 19.30 Uhr, Hörsaal
Zwischen Artemis II & III – Rückkehr zum Mond
Das Artemis-Programm der NASA nimmt langsam Fahrt auf! Im April dieses Jahres war es so weit: Mit Artemis II flogen seit Jahrzehnten wieder Menschen um den Mond herum. Wie genau lief dieser Flug ab und was ist auf der Folgemission Artemis III geplant? Ist das Artemis-Programm nur eine Wiederholung des Apollo-Programms oder bietet die geplante Landestelle am Südpol neue ungeahnte Herausforderungen und Forschungsergebnisse? Auch eine Mondstation soll noch gebaut werden. Wozu dient sie und welchen Anteil an dem Projekt hat Europa bzw. Deutschland? von Neil Jaschinski

Mittwoch, 16. Dezember, 19.30 Uhr, Hörsaal
Was Radiostrahlung uns über Galaxien verrät
Das menschliche Auge nimmt nur einen winzigen Bruchteil des Lichts wahr, das das Universum aussendet. Radiowellen hingegen durchdringen selbst dichte Wolken aus Gas und Staub und zeigen uns Strukturen, die im optischen Licht völlig unsichtbar bleiben. Moderne Radioteleskope wie MeerKAT in Südafrika empfangen diese Signale mit einer Empfindlichkeit, die es erlaubt, Galaxien in bisher unerreichter Detailschärfe zu kartieren. Wie können Radiodaten genutzt werden, um die physikalischen Prozesse in und um Galaxien zu verstehen — besonders in kleinen, lichtschwachen sogenannten Zwerggalaxien? Diese sind zwar die häufigsten Galaxien im Universum, aber wegen ihrer geringen Helligkeit schwer zu beobachten, und ihre Magnetfelder sind kaum erforscht. Aus dem Verhalten der Radiostrahlung über viele Frequenzen hinweg lässt sich ablesen, wie alt die strahlenden Elektronen sind und wo kosmische Magnetfelder wirken. Die Polarisation des Lichts — eine Eigenschaft, die Insekten wahrnehmen können und z.B. nutzen um Blumen zu finden — verrät uns sogar die Richtung und Struktur dieser Magnetfelder, die Galaxien wie ein unsichtbares Gerüst durchziehen. Diese Magnetfelder lassen sich dreidimensional rekonstruieren und kartieren. Wie verändert sich das Magnetfeld, wenn eine Zwerggalaxie in die Nähe einer größeren Galaxie gerät und mit ihr wechselwirkt? Elena Marci-Boehncke, M.Sc., Ruhr-Universität Bochum

Freitag, 18. Dezember, 16.00 Uhr, Planetarium
Ausflug zu den Sternen (ab 5)
Jede Nacht leuchten uns tausende Sterne vom Himmel herab. Im Planetarium können wir den Sternenhimmel auch tagsüber beobachten und erleben. Zu unseren himmlischen Ausflugszielen gehören die Sonne, der Mond, Sterne und Planeten. Wir begegnen sogar alten Sagenfiguren und hören ihre Geschichten. von Jonas Schönert

Freitag, 18. Dezember, 19.30 Uhr, Planetarium
Eintritt: 12 €, ermäßigt 10 €. Kartenreservierungen unter 02361- 23134 oder info@sternwarte-recklinghausen.de
Livekonzert! "Vom Klang der Sterne"
Die Band Naviára lädt ein zu poetisch-sinnlicher Musik und Lyrik zum Träumen und Entspannen unter dem Sternenhimmel: Cinematisch-meditative Ambientklänge und einfühlsame Piano-Balladen sowie eine magische Geschichte, die zwischen den Musikstücken verlesen wird, entführen auf eine Reise zwischen Tag und Traum...
Naviára ist seit 2003 das gemeinsame Band-Projekt von Anthony und Vera im Bereich Orchestral Pop / Vocal Soundtrack / Ballade /Ambient:
Anthony - Musiker, Komponist und
Vera - Musikerin, Komponistin, Sängerin & Produzentin

Sonntag, 20. Dezember, 15.00 Uhr, Planetarium
Wir suchen den Weihnachtsstern (ab 6)
Gab es diesen Stern wirklich, der Jesu Geburt ankündigte, oder welche andere Erscheinung könnte den Weisen aus dem Morgenland den Weg zur Krippe angezeigt haben? von Marianne Langener

Sonntag, 20. Dezember, 18.00 Uhr, Planetarium
Der Stern von Bethlehem
'Welches Himmelsereignis könnte die Weisen aus dem Morgenland zu ihrer Reise nach Bethlehem veranlasst haben? War es ein Komet oder eine Supernova? Oder handelt es sich um eine Planetenkonstellation, welche sich astrologisch deuten ließ? von Marianne Langener

Montag, 21. Dezember, 19.30 Uhr, Virtueller Raum
Online-Vortrag: Kirchen als Himmelsobservatorien – Architektur zwischen Glaube und Astronomie
Gewaltige Kathedralen und kleine Kapellen sind oftmals auch steinerne Zeugnisse präziser Himmelsbeobachtung. Die Kenntnis des Laufs von Sonne und Mond spielt eine entscheidende Rolle für den kirchlichen Festkalender und insbesondere für die Berechnung des Ostertermins und der davon abhängigen Feiertage.
Doch wurden Kirchen tatsächlich nach bestimmten Himmelsrichtungen oder nach den Aufgangspunkten von Sonne und Sternen geplant? Und wie ließen sich mithilfe der Gestirne Gebetszeiten, landwirtschaftliche Arbeiten oder das Alltagsleben strukturieren?
An ausgewählten Beispielen – dem Kaiserdom zu Speyer, der Herrgottskirche in Creglingen sowie der Stadtpfarrkirche Linz – werden Fragen zur Ausrichtung und astronomischen Bedeutung von Kirchenbauten kritisch untersucht. Dabei zeigt sich, wie eng Theologie, Architektur und Himmelskunde miteinander verwoben sein können – und wo romantische Deutungen einer nüchternen Überprüfung standhalten müssen. Ein Vortrag über die Verbindung von Sakralbau, Kalenderwissen und kosmischer Ordnung – zwischen symbolischer Ausrichtung und astronomischer Präzision. von Christian Pokall

Mittwoch, 23. Dezember, 17.00 Uhr, Planetarium
Wir suchen den Weihnachtsstern (ab 6)
Gab es diesen Stern wirklich, der Jesu Geburt ankündigte, oder welche andere Erscheinung könnte den Weisen aus dem Morgenland den Weg zur Krippe angezeigt haben? von Marianne Langener

Mittwoch, 23. Dezember, 19.30 Uhr, Planetarium
Der Stern von Bethlehem
Welches Himmelsereignis könnte die Weisen aus dem Morgenland zu ihrer Reise nach Bethlehem veranlasst haben? War es ein Komet oder eine Supernova? Oder handelt es sich um eine Planetenkonstellation, welche sich astrologisch deuten ließ? von Marianne Langener

Mittwoch, 30. Dezember, 16.00 Uhr, Planetarium
Sonne, Mond und Sterne (ab 5)
Der Mond und die funkelnden Sterne leuchten uns in der Nacht. Wie der Himmel sich über uns bewegt und was Planeten sind, wird im Planetarium anschaulich erklärt. von Christian Pokall

Mittwoch, 30. Dezember, 19.30 Uhr, Planetarium
Musik im Sternenzelt
Lassen Sie die Seele baumeln und genießen Sie den Anblick des bewegten Sternhimmels zu meditativen Klängen. Faszinierende Effekte und Lichtbilder vervollständigen das Sinneserlebnis. Musikprogramm von Christian Pokall

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Januar 2027

Montag, 4. Januar, 19.30 Uhr, Hörsaal & Planetarium
Mit den Sternen navigieren
Wie orientiert man sich auf See ohne elektronische Hilfsmittel anhand der Gestirne? Der Vortrag mit Planetariumsvorführung bietet eine Einführung in die Grundlagen der Astronavigation und der sphärischen Geometrie. von Dr. Burkard Steinrücken

Mittwoch, 6. Januar, 19.30 Uhr, Hörsaal
Himmelszeichen in der Bibel - und was die Astronomie dazu sagt
Am heutigen Dreikönigstag wird der Weisen und Magier aus dem Morgenland gedacht, die sich durch einen Stern zum Jesuskind leiten ließen. Und die Bibel enthält noch weitere relevante Aussagen zu Himmelszeichen und astronomischen Erscheinungen, z.B. im Schöpfungsbericht oder zum Stillstand der Sonne, zu Sternbildern und Finsternissen, Aussagen zum Mondkalender, zur Vision des Propheten Ezechiel u.a.. Sind die biblischen Berichte über Himmelserscheinun-gen wörtlich gemeint? Was kann die Astronomie zur Klärung dieser Frage beitragen? von Dr. Burkard Steinrücken

Freitag, 8. Januar, 16.00 Uhr, Planetarium
Weißt Du, welche Sternlein stehen? (ab 8)
In dieser Vorstellung nimmt uns unser Pilot Major Tom mit auf eine Reise in die Nacht, durch das Jahr, zu den Sternbildern und Planeten. Himmelsneulinge von 8 bis 88 Jahren können hier ganz gemütlich vom Sessel aus unser Sonnensystem und die Sterne kennenlernen, denn das Planetarium ist nicht nur ein Raumschiff, sondern auch eine Zeitmaschine! von Dr. Tom Fliege

Freitag, 8. Januar, 19.30 Uhr, Planetarium
Der Sternenhimmel des Monats
Entdecken Sie mit uns den aktuellen Sternenhimmel. Lernen Sie die Sternbilder und ihre Geschichten kennen. Erfahren Sie wo und wie die hellen Planeten zu finden sind und welche interessanten Objekte es noch am Firmament zu beobachten gibt. von Axel Fritsch

Montag, 11. Januar, 19.30 Uhr, Virtueller Raum
Online-Vortragsreihe: Kulturastronomie und Archäoastronomie in Westfalen
In Westfalen gibt es eine Fülle von archäo- und kulturastronomisch relevanten Denkmälern und Fallbeispielen aus den verschiedensten Epochen der Prähistorie und Historie. In dieser Vortragreihe beschäftigen wir uns mit stein- und bronzezeitlichen Gräbern, Felsheiligtümern, der Ausrichtung, dem Grundriss und dem Standort von ausgewählten karolingischen und romanischen Kirchen und Kapellen und Funden und Objekten verschiedenster Zeitstellung, die sich auf kulturastronomisches Denken der Menschen in Westfalen in allen Epochen beziehen lassen. Aber auch auf Vermutungen, Mißkonzepte und Fehlvorstellungen verschiedenster Interpreten und Autoren wird eingegangen, ebenso wie auf den Mißbrauch der Archäoastronomie von NS-Ideologen. Viele der behandelten Beispiele der Reihe können heute noch besichtigt und zum Teil auch noch archäoastronomisch „erlebt“ werden. So kann man sich ihrer kulturastronomischen Bedeutung annähern und sich diese durch eigenes Erleben erschließen. von Dr. Burkard Steinrücken
Thema des heutigen Abends: Auf die Sonne ausgerichtet? - Die Sonne in Kirchen und Kapellen Westfalens

Mittwoch, 13. Januar, 17.00 Uhr, Hörsaal
Gibt es fremdes Leben im All? (ab 8) - Auf der Suche nach der zweiten Erde
Existiert irgendwo im Weltall fremdes Leben? – Diese Frage ist besonders faszinierend und deshalb wird auch intensiv nach neuen Planeten und nach Spuren und Signalen fremden Lebens geforscht. Wie findet man Exoplaneten bei fremden Sternen und was wissen wir heute schon über die Möglichkeit einer zweiten Erde? Werden wir vielleicht von Außerirdischen angefunkt oder sogar besucht? von Selim Incirkus, M.Sc.

Mittwoch, 13. Januar, 19.30 Uhr, Hörsaal
Was uns Zwerggalaxien nach ihrem Erlöschen verraten
Zwerggalaxien sind kleine, massearme Galaxien. Wie auch ihre massereicheren Pendants bilden sie je nach Entwicklungsstadium unterschiedlich stark neue Sterne. Besonders spannend sind solche Zwerggalaxien, deren Sternentstehung langsam schwächer wird oder bereits weitgehend erloschen ist. Anhand ihres ausgesendeten Lichts können wir rekonstruieren, wie diese Sternentstehung in der Vergangenheit abgelaufen ist. In diesem Vortrag schauen wir uns an, was sich aus dieser Sternentstehungsgeschichte ableiten lässt, wie sich optisches Licht und Radiostrahlung unterscheiden und warum Galaxien auf den ersten Blick ähnlich erscheinen, auf den zweiten Blick aber deutlich unterschiedliche Eigenschaften zeigen können. Außerdem betrachten wir, wie optische Beobachtungen und Radiodaten gemeinsam helfen, diese Unterschiede zu verstehen, und wie aktuelle Forschungsergebnisse durch Been verbessert werden können. Pascal Vennedey, M.Sc., Ruhr-Universität Bochum

Freitag, 15. Januar, 16.00 Uhr, Planetarium
Ausflug zu den Sternen (ab 5)
Jede Nacht leuchten uns tausende Sterne vom Himmel herab. Im Planetarium können wir den Sternenhimmel auch tagsüber beobachten und erleben. Zu unseren himmlischen Ausflugszielen gehören die Sonne, der Mond, Sterne und Planeten. Wir begegnen sogar alten Sagenfiguren und hören ihre Geschichten. von Jonas Schönert

Freitag, 15. Januar, 19.30 Uhr, Hörsaal
Wissenschaftler unter den Geistern
London, Oktober 1876:  Der amerikanische Geisterbeschwörer Henry Slade muss sich vor einem Gericht gegen den Vorwurf des Betrugs verantworten. Überraschenderweise wird Slade in der Öffentlichkeit von einem Top-Wissenschaftler des 19. Jahrhunderts verteidigt, nämlich vom „vergessenen Vater der Evolution“ Alfred Russell Wallace (1823 – 1913). Dieser hatte fast zeitgleich mit Charles Darwin die Idee der Evolution durch natürliche Auslese entdeckt. Auch in Deutschland fand Slade einen wissenschaftlich hochkarätigen Bewunderer: Johann Karl Friedrich Zöllner (1834 – 1882) gilt als einer der Begründer der modernen Astrophysik. Der Begriff „Astrophysik“ selbst wurde von Zöllner erfunden. Zöllner ersann eine „vierdimensionale Physik“ und sah in Geistererscheinungen einen Beleg für die Mehrdimensionalität der Welt. Zöllner war damit einer der ersten, der mehr als drei Raumdimensionen zur Beschreibung des Universums einführte. Im Zeitalter des Spiritismus, im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts, waren nicht wenige Physiker, Naturwissenschaftler und sogar Nobelpreisträger von der Existenz von Geistern und von der Möglichkeit der Kommunikation mit Verstorbenen überzeugt. Lernen Sie einige dieser spannenden Menschen und ihre spukhaften Geschichten kennen. Dipl.-Phys. Carsten Busch, Zentrum für Geschichte der Naturwissenschaften und Technik, Hamburg

Sonntag, 17. Januar, 15.00 Uhr, Planetarium
Sterne, Planeten & Co. (ab 6)
Habt ihr schon einmal zum Himmel geschaut und euch gefragt, wie man sich bei den ganzen Sternen zurechtfinden soll? Ausgehend vom aktuellen Sternenhimmel geben wir eine kleine Anleitung, wie das ganz leicht geht. Außerdem lernen wir unsere kosmische Heimat - unser Sonnensystem - etwas näher kennen: wir riskieren einen Blick auf die Sonne, die Planeten, Kometen und finden heraus, wie Sternschnuppen entstehen! von Marianne Langener

Montag, 18. Januar, 19.30 Uhr, Hörsaal
Maschinen erobern das Universum - Roboter und künstliche Intelligenz
In Raumfahrt, Science Fiction und Alltag ist in den vergangenen Jahrzehnten – größtenteils unbemerkt – eine regelrechte Roboterflut hereingebrochen. Der Begriff für diese Menschmaschine ist noch nicht einmal 100 Jahre alt und mittlerweile dominieren Roboter mehr und mehr Lebensbereiche. Seit neuestem gesellt sich künstliche Intelligenz dazu. ChatGPT, Dall-E bahnen sich ihren Weg in unseren Alltag. Für jedermann bedienbar als Text-zu-X-Generator, um wiss. Texte oder Geschichten zu schreiben, Kunstbilder zu erschaffen oder Musik zu komponieren. Ob Maschinen intelligent sein und selbstständig lernen könnten und was reale Roboter von jenen in der Science Fiction abgrenzt, wird in diesem Vortrag erörtert. von Dipl.-Phys. Ben Vetter

Mittwoch, 20. Januar, 19.30 Uhr, Planetarium
Keltika – Klänge aus der Anderswelt
Lassen Sie sich mit keltischer Musik sanft entführen in die mythische Anderswelt der Kelten, in himmlische Sphären und magische Welten fernab der hektischen Alltagswelt. Der sternübersäte Nachthimmel des Planetariums, optische Projektionen und die Klänge der keltischen Musik führen Sie auf einer Reise nach innen zu sich selbst. von Karoline Shala

Freitag, 22. Januar, 16.00 Uhr, Planetarium
Streifzug ins All (ab 8)
Wer möchte in einer Stunde quer durchs Universum reisen und dabei allerhand Interessantes sehen? Wie entstehen die Mondphasen und warum wandern die Sterne über den Himmel? Was sind die Besonderheiten der Planeten und was gibt es hinter den Grenzen des Sonnensystems? von Klaus Porr

Freitag, 22. Januar, 19.30 Uhr, Planetarium
Eintritt: 18 €, ermäßigt 15 €. Kartenreservierungen unter 02361- 23134 oder info@sternwarte-recklinghausen.de

Livekonzert! Sternenzelt und Sphärenklänge
WERNER WORSCHECH - intuitive, meditative Musik

Werner Worschech zählt zu den führenden Klangkünstlern und Pionieren der Obertonmusik in Deutschland. Seine Fähigkeit, meditative, frei fließende, sich ständig verdichtende und wieder auflösende Klanggebilde von beeindruckender Intensität zu erzeugen macht jedes Konzert zu einem lebendigen Prozess des Werdens und Vergehens in Raum und Zeit. Seine Zuhörer*innen werden mit seinen oberton-reichen Instrumenten, wie z. B. Monochord, Koto, Tanpura, Engelsharfe, Gongs, Kristall-Harfe, Klangschalen, Native-American-Flute, Fujara und seiner sanften, tief gehenden Stimme in die Welt des Lauschens und somit zu sich selbst entführt. Unser Inneres spiegelt sich in der Klarheit und Schönheit der Obertöne. Sie zeigen sich uns in ihrer bewegenden Tiefe und Kraft, bringen uns in Resonanz, Harmonie und Lebendigkeit.

Montag, 25. Januar, 19.30 Uhr, Hörsaal & Virtueller Raum
Hybrid-Vortrag: Himmelsbeobachtung von Goseck bis zur Halde Hoheward
Im Ort Goseck in Sachsen-Anhalt befindet sich die Rekonstruktion einer rund 7.000 Jahre alten Kreisgrabenanlage – eines der ältesten bekannten Sonnenobservatorien der Welt. Doch wozu dienten solche Bauwerke? Welche Himmelsereignisse wurden mit Anlagen wie in Goseck oder dem berühmten Stonehenge beobachtet? Der Vortrag spannt den Bogen von den Anfängen der Himmelsbeobachtung bis in die Gegenwart. Anhand des Horizontobservatoriums auf der Halde Hoheward wird gezeigt, welche astronomischen Phänomene auch heute noch mit einfachen Mitteln und freiem Blick auf den Horizont beobachtet werden können. Eine spannende Verbindung von Archäologie, Astronomie und Geschichte – vom prähistorischen Kalender bis zur modernen Himmelsbeobachtung. von Christian Pokall

Mittwoch, 27. Januar, 17.00 Uhr, Hörsaal
Neutronensterne: Episode II – Angriff der Neutronenpasta (ab 10 Jahre)
In diesem Vortrag zerlegen wir den spektakulärsten „Atomkern“ des Universums in seine Einzelteile – vom eisenfesten Krusten-Puzzle bis zum superfluiden Kern, der schneller rotiert als jede Küchenmaschine. Dabei entdecken wir eine verblüffende Gemeinsamkeit mit Nudeln. Spaghetti-Fäden, Lasagne-Platten und Gnocchi-Klumpen aus reinen Neutronen. Gemeinsam schauen wir uns an, wie solche Pasta-Strukturen entstehen, warum sie das Magnetfeld eines Neutronensterns „al dente“ verbiegen und wie Gravitationswellen uns helfen, diese kosmische Küche aufzuspüren. von Günther Heemann, M.Sc.

Mittwoch, 27. Januar, 19.30 Uhr, Hörsaal
UFOs: Zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit - Was hinter rätselhaften Himmelsbeobachtungen steckt
Unidentifizierte Flugobjekte (UFOs bzw. UAP) sind ein wiederkehrendes Phänomen, das auch im Umfeld astronomischer Beobachtungen Aufmerksamkeit findet. Die Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens (GEP) untersucht entsprechende Meldungen mit wissenschaftsorientierten Methoden und dem Ziel, beobachtete Erscheinungen nachvollziehbar einzuordnen. Der Vortrag gibt Einblicke in typische Analyseverfahren sowie in häufige Ursachen, die hinter solchen Sichtungen stehen können. Anhand ausgewählter Fallbeispiele, u.a. aus Westfalen wird gezeigt, wie aus zunächst unerklärlichen Beobachtungen überprüfbare Ergebnisse gewonnen werden. Gleichzeitig wird die Abgrenzung zu spekulativen Deutungen erläutert. Referent ist Hans-Werner Peiniger, Vorsitzender der GEP und seit über 50 Jahren in der UFO-Forschung tätig. Die GEP ist ein gemeinnütziger Verein, dessen Arbeit vollständig ehrenamtlich erfolgt.

Freitag, 29. Januar, 16.00 Uhr, Planetarium
Reise durch unser Sonnensystem (ab 5)
Wir entdecken die Planeten am nächtlichen Sternenhimmel, fliegen danach durch unser Sonnensystem zu den Planeten und erkunden ihre Besonderheiten. Auf der Reise begegnen uns Monde, Planetenringe, Kleinplaneten, Kometen und Zwergplaneten. von Karsten Müller

Freitag, 29. Januar, 19.30 Uhr, Planetarium
Deep Sky - eine Reise ins tiefe Universum
Das All besteht nicht nur aus dem, was unsere Augen am Nachthimmel wahrnehmen. Es ist viel größer, spannender und exotischer; die Extreme des Universums sind für uns kaum erfassbar. Heute Abend begebe wir uns auf eine Reise, vorbei an Objekten, deren Anblick unserem bloßen Auge verwehrt bleibt. Wir bereisen das All, bestaunen was (und vielleicht auch was nicht) darin ist und bekommen dadurch auch einen etwas anderen Blick auf uns selbst. von Marianne Langener, M.Sc.

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Das Programmheft wird auf Anfrage kostenlos zugeschickt oder kann
als PDF-Datei heruntergeladen werden (siehe seitliche Info-Seite rechts).
Informationen zu den Öffnungszeiten, Eintrittspreisen und Reservierungen finden Sie hier.

 

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